Grundwasser

Das Grundwasser ist so zu bewirtschaften, dass eine Verschlechterung seines mengenmäßigen und seines chemischen Zustands vermieden wird; alle signifikanten und anhaltenden Trends ansteigender Schadstoffkonzentrationen auf Grund der Auswirkungen menschlicher Tätigkeiten umgekehrt werden und ein guter mengenmäßiger und ein guter chemischer Zustand erhalten oder erreicht werden. Zu einem guten mengenmäßigen Zustand gehört insbesondere ein Gleichgewicht zwischen Grundwasserentnahme und Grundwasserneubildung.

Benutzung des Grundwassers (z. B. Wasserentnahme, Wiedereinleiten)

Das Entnehmen, Zutagefördern, Zutageleiten und Ableiten von Grundwasser stellt einen wasserrechtlichen Benutzungstatbestand dar und bedarf einer Erlaubnis oder Bewilligung (§§ 8, 9 WHG).

Anzeige beabsichtigte Grundwasserentnahme

Erdaufschlüsse

Arbeiten, die so tief in den Boden eindringen, dass sie sich unmittelbar oder mittelbar auf die Bewegung, die Höhe oder die Beschaffenheit des Grundwassers auswirken können, sind der zuständigen Behörde einen Monat vor Beginn der Arbeiten anzuzeigen (§ 49 WHG i. V. m. § 41 ThürWG).

Dies betrifft z. B. Brunnenbohrungen, Niederbringung von Bohrungen für Brunnen zur Grundwasserentnahme, Grundwassermessstellen, Erkundungsbohrungen, Baugrundgutachten.

Geothermieanlagen 


Gewässeraufsicht im Grundwasserbereich:

Telefon:       

03695 616701 Sekretariat

03695 616708 Sachgebietsleiter

03695 616720 Sachbearbeiter

Telefax:         03695 616799

 


E-Mail: E-Mail senden an Umweltamt

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Lokale Partnerschaft für Demokratie