Ausflugsziele

Der Wartburgkreis mit seiner vielgestaltigen Landschaft, seiner reichen Kultur und Geschichte  bietet viele tolle Möglichkeiten, ein unvergessliches Wochenende zu verbringen – und das nicht selten direkt um die Ecke. Hier stellen wir ein paar besonders lohnende Ziele vor. Weitere Ausflugsmöglichkeiten finden sich auch im Bereich WanderLUST, unter Burgen & Schlösser oder Museen & Sammlungen. Viel Spaß beim Entdecken!

  • Erlebnisbergwerk Merkers

    Der Bergbau hat im Wartburgkreis eine lange Tradition. Der Name Kupfersuhl verweist auf die 400 Jahre alte Kupferbergbautradition rund um den Ort, in der Gegend zwischen Ruhla und Thal wurden vor allem Eisenerze abgebaut. Am stärksten geprägt hat die Region aber der Abbau des weißen Goldes – der Kalisalze. Über 20 Schächte wurden bis Anfang des 20. Jahrhunderts im Werratal betrieben. Heute wird nur in Unterbreizbach noch Kalisalz abgebaut. Das ehemalige Bergwerk in Merkes wurde zum Erlebnisbergwerk.

    Mit dem Förderkorb gelangt man dort in 90 Sekunden auf 500 Meter Tiefe und erlebt eine 20 Kilometer lange Rundfahrt durch das Bergwerk. Gezeigt werden das unterirdische Bergbaumuseum, der historische Goldraum, einzigartige Schaufelradbagger, Sprengsimulationen sowie eine Lasershow im großen unterirdischen Konzertsaal. Das Highlight ist die Kristallgrotte - ein weltweit einmaliges Geotop in 800 Metern Tiefe. Kinder ab 10 Jahren dürfen in Begleitung von Erwachsenen in das Erlebnisbergwerk einfahren.

    Hier geht es in das Bergwerk

  • Drachenschlucht bei Eisenach

    Die sagenumwobenen Drachenschlucht südlich von Eisenach begeistert Naturliebhaber und Geologen gleichermaßen: Hier zu wandern wird zum unvergesslichen Erlebnis. In der engen Klamm begegnet man auf trittfesten Stegen über einen rauschenden Bach dem Reiz einer einzigartigen Natur. 

    Tosendes Wasser unter den Füßen, Millionen glitzernde Wassertröpfchen an bemoosten Felsen, die nur wenig mehr als mannsbreit auseinander stehen – die Drachenschlucht ist eines der spannendsten Geodenkmäler Thüringens. Über Jahrmillionen hat sich das Wasser eines Baches fast zehn Meter tief in die roten Felsen unterhalb der Wartburg gegraben. Durch diese einzigartige, 200 Meter lange Klamm wurde ein Weg errichtet, auf dem man direkt über dem kleinen Bach durch die verblüffend eindrucksvollen Felsformationen spazieren kann.

     

    Hier geht es in die Klamm

  • Wildkatzendorf Hütscheroda

    Wildkatzenscheune als Herzstück –  Informationszentrum in alter Fachwerkscheune
    Wildkatzenschauanlage – gestaltet nach neuesten tiergärtnerischen Gesichtspunkten, wenige Gehminuten von der Informationsscheune entfernt

    Führungen durch das Wildkatzendorf unter Tel. 03 62 54 / 86 51 80

    Hier geht es zu den wilden Katzen

     

  • Skulpturenpark Behringen

    Hier hat der Initiator Jürgen Dawo einen Traum realisiert: einen Skulpturenpark und Skulpturenwanderweg im Landkreis von Eisenach. Jürgen Dawo sah in Erfurt, der heutigen Landeshauptstadt Thüringens, Skulpturen und seine folgende Überlegung war, in seiner Region nicht nur für kurze Zeit, sondern langzeitig Skulpturen aufzustellen. Bei der Realisierung des Vorhabens halfen ihm Freunde, Bekannte und natürlich kunstinteressierte Menschen. Nach und nach entwickelte sich ein Konzept, dessen Umsetzung nun zu sehen ist. 

    Genutzt wurde zum einen für die Kunst der herrliche Schlosspark von Behringen, der auf eine 200- jährige Geschichte zurückblicken kann, dessen Mittelpunkt die Weymouthskiefer bildet, zum anderen der ehemalige Eilbotenweg zwischen Behringen und Hütscheroda, der heutige Skulpturenwanderweg. Hier ist Kunst im Einklang mit der Natur zu erleben. Skulpturen unterschiedlichster Machart sind entlang der Wegezu entdecken. Kurzer Weg 3,6 Kilometer, langer Weg 12 Kilometer. 

    Hier findet man mehr Informationen

  • Gradierwerk Bad Salzungen

    Deutschlands schönstes Gradierwerk findet man in Bad Salzungen, unmittelbar an der Werra gelegen.
    Das erste Salzunger Gradierwerk wurde 1590 erbaut, insgesamt gab es 24 diesseits und jenseits der Werra.
    Als um 1800 die Heilwirkung der Sole entdeckt wurde, begann der Kurbetrieb. Alle Gradierwerke bis auf die heutige Ostwand der Gradieranlagen wurden abgerissen.

    Im Gradierwerk rieselt die Sole, deren heilende Wirkung vorallem bei Atembeschwerden gefragt ist, über Schwarzdornwände herab. Die Kurgäste wandeln in weißen Umhängen daran entlang.
    Noch heute ist das Gradierwerk das Herzstück der Kurstadt und steht nach umfangreicher Rekonstruktion in den 1990er Jahren den Gästen und Besuchern der Stadt schöner als jemals zuvor zur Verfügung.

    Und hier geht es zur starken Sole

  • Planetarium Bad Salzungen

    Das Planetarium befindet sich direkt am Burgsee. Der Projektor, das Herzstück des Planetariums stammt aus dem Jahr 1951 und wurde teilweise noch in Handarbeit bei Carl-Zeiss-Jena gefertigt. Der künstliche Sternenhimmel des Planetariums wird an einer Kuppel mit einem Durchmesser von 8 m und einer Höhe von 6,5 m dargestellt. Seit 1996 finden regelmäßig interessante Veranstaltungen statt. Das Planetarium gehört zur Volkshochschule Wartburgkreis und befindet sich in Trägerschaft des Landkreises. 

    Aktuelles Veranstaltungsprogramm 

  • mini-a-thür mit Sommerrodelbahn

    Thüringen in wenigen Schritten entdecken! Der Miniaturenpark liegt in Ruhla in unmittelbarer Nähe zum Rennsteig, ist 18 000 m2 groß und im Maßstab 1:25 erbaut. Über 100 detailgetreue Modelle von historischen Bauwerken aus Thüringen versetzen den Besucher ins Staunen. Liebevoll gestaltete Alltagsszenen lassen die Modellwelt fast real erscheinen und machen neugierig auf mehr. Ein kleines Freigehege, Modellboote, Eisenbahnanlagen und eine Sommerrodelbahn ergänzen das Angebot für einen tollen Ausflug!

    Und hier gelangt man zum mini-a-thür

  • Tierpark Bad Liebenstein

    Über 260 Tiere sind im Tierpark Bad Liebenstein aus nächster Nähe zu bestaunen, manche können auch gestreichelt und gefüttert werden. Kaimane, Schildkröten, Zwergäffchen, Alpakas, Erdmännchen, Flamingos und sogar Krokodile, die mit weiteren Exoten im Südamerika-Haus leben, sind auf dem Rundgang zu sehen. Der Tierpark entstand in privater Initiative. Ein kleiner Verein mit rund 15 Mitgliedern sorgt unermüdlich dafür, dass das Gelände wächst und der rund 5 Hektar große Tierpark immer attraktiver wird. Ein wunderbares Ausflugsziel für kleine und große Tierliebhaber!

    Hier geht es zu den Tieren

  • Falknerei am Rennsteig

    Falken, Bussarde, Adler, Eulen und Geier sind mit majestätischen Freiflügen in naturbelassener Kulisse in der Flugvorführung in der Greifenwarte "Falknerei am Rennsteig" zu erlebenDie Greifvogelwarte unmittelbar hinter der Ruhlaer Skihütte bietet einzigartige Erlebnisse für die ganze Familie, Vereine, Reisegruppen oder Schulklassen. Nur hier hat man die einzigartige Gelegenheit, einen Greifvogel auf seinem Arm landen zu lassen. “Anton“ der Wüstenbussard, "Herkules" derBuntfalke u.v.m. fliegen zu den Besuchern, die selbst zu Falknern werden können

    Hier gibt es mehr Informationen zur Falknerei

  • Messerstübchen Steinbach

    Hier wird der Jahrhunderte alten Tradition der Messerherstellung erinnert, die bis in das 14. Jahrhundert zurückreicht. Das heutige Messerstübchen befindet sich in einem alten Fachwerkhaus, das 1872 als Bodensteinscher Gasthof mit Bierausschank erstmalig Erwähnung fand. Das Steinbacher Messerstübchen mit Kaffee-, Kuchen-, Getränke- und Imbissangebot und einem Werksverkauf für Steinbacher Messer wurde neu eingerichtet.
 Beim Besuch in Steinbach sollte man sich auch Deutschlands steilsten Bergfriedhof anschauen. Er zieht sich hinter der beeindruckenden Barockkirche Steinbach den Berg hinauf.

    Hier geht es zum Messerstübchen

  • Tropfsteinhöhle Kittelsthal

    Die Schauhöhle wurde 1888 durch Bergbau entdeckt und 1896 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 1968 wurde sie wegen notwendiger Bergsicherungsmaßnahmen geschlossen und 1992 nach erfolgter Rekonstruktion wieder für Besucher geöffnet. In der Höhle sind Stalagmiten und  Stalaktiten zu bewundern, so z. B. die sogenannte "Pyramide" (Höhe 3,5m) in der "Großen Grotte". Weitere Sehenswürdigkeiten sind im Bereich der Höhle massige,  grobkristalline Sinterflächen und zahlreiche kleine, in Wandnischen versteckte Excentriques (Sinterbildungen).

    Mehr Informationen zur Höhle

     

  • Altensteiner Höhle

    Thüringens älteste Schau- und Naturhöhle wurde einst von Herzog Georg I. erschlossen. Beim Rundgang sind bizarr geformte Hohlräume, der Höhlendom mit seiner einzigartigen Akustik, sowie derHöhlensee, worauf zu Herzogs Zeiten Kahnpartien unternommen wurden, zu erleben. 

    Hier sind alle Informationen zur Höhle zu finden

  • Dankmarshäuser Rhäden

    Wer beim Auenland nur an Hobbithöhlen denkt, hat den Rhäden bei Dankmarshausen noch nicht besucht. Die weitläufige Auenlandschaft im Beinahe-Schatten eines riesigen Salzberges dient hunderten Wasservögeln als Rast- und Brutstätte.  Über die vielen kleinen und größeren Wasserflächen schallt das Lachen der Gänse. Blesshühner hupen vom anderen Ufer herüber – sonst Stille. Friedlich grasen dunkle Rinder mit mächtigen Hörnern auf den Wiesenflächen. 

    Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts befand sich dieser Stelle ein stehendes Gewässer mit umgebenden Feuchtwiesen, bis es zur Gründlandgewinnung trocken gelegt wurde. Rund hundert Jahre später ergriffen hessische Naturschützer die Chance: sie begannen Entwässerungs-Drainagen zuzuschieben und so das alte Feuchtgebiet wiederherzustellen. Ihre Vision, im Rhäden wieder Störche anzusiedeln, hat sich inzwischen mehr als erfüllt: über 240 Vogelarten, darunter Höckerschwan, Weißstorch, Graugans, Bekassine, Kormoran und Lachmöwe, wurden in dem länderübergreifenden Naturschutzgebiet gezählt. Heckrinder und Exmoor-Wildpferde halten die Wiesenflächen offen. 
     

  • Geflügelpark Möhra

    Am Ortsrand des Lutherstammortes liegt mit Panorama-Blick auf die Vorderrhön der 2005 eröffnete Geflügelpark. Seine Entstehung verdankt sich dem Engagement der Landfrauen und insbesondere des Möhraer Geflügelzüchtervereins. Rund 250 Vertreter aller in Thüringen gezüchteten Rassen von Hühnern, Tauben und Gänsen sind hier in einer liebevoll gestalteten Anlage mit Bachlauf und Teichen zu sehen. Unermüdlich verschönern und erweitern die Züchter um den Vorsitzenden Sigmar Kallenbach die Parkanlage. Im Stil eines Klostergartens wurden Beete mit Kräutern angelegt, die seit Jahrtausenden zur Heilung von Haustieren verwendet werden. 

    Hier geht es zum Geflügelpark

  • Bockwindmühle Tüngeda

    Die letzte Bockwindmühle im Wartburgkreis befindet sich in Tüngeda. Als sich 1984 eine Interessengemeinschaft für ihren Erhalt gründete, trug sie fast 140 Jahre auf dem Buckel und gut 40 davon hatte es niemanden groß gekümmert, was aus ihr wurde. Nun konnten die Vögel durch den Bauch der Mühle fliegen, ohne die Flügel einzuziehen. Kaum ein Brett hing noch an den Wänden, das Dach war beinahe weg und die Flügel zerstört. Stück für Stück setzten die Freiwilligen der Interessengemeinschaft die Mühle wieder in Stand. Heute sieht sie aus, wie sie wohl zu ihren besten Zeiten mal ausgesehen hat. 

    Doch auch, wenn die alte Mühle vorerst noch nicht wieder rumpelnd zum Leben erwacht, ein Gefühl dafür, wie Getreide vor mehr als 100 Jahren gemahlen wurde, vermittelt sie trotzdem. Mindestens zweimal im Jahr öffnet sich die kleine Tür im Bauch der alten Dame für Besucher: zum Mühlentag am Pfingstmontag und zum großen Straßenfest im Spätsommer. Aber auch jenseits dieser festen Termine ist die Mühle nur selten allein auf ihrem kleinen Berg. Schulklassen lassen sich von Mitgliedern des Heimat- und Feuerwehrvereins regelmäßig das alte Müllerhandwerk erklären, Radfahrer und Wanderer haben die Mühlen-Idylle für sich entdeckt und nutzen den kleinen Picknicktisch zum Rasten oder grüßen die Mühle auf ihrer Wanderung in den Hainich. Und im Inneren, unten, wo sich früher wohl Säcke voller Getreide stapelten, findet sich heute eine Ausstellung mit besonderem Charme, die es so nirgendwo sonst gibt: Besucher finden hier eine liebevoll kuratierte Sammlung alter Mehlsäcke. (Text aus "Die Wartburgregion - Entdeckungsreisen, Anita Weiß)

  • Wallfahrt am Rennsteig

    In direkter Nähe zum Messerweg und Rennsteig liegt die Wallfahrt zentral inmitten dreier zusammenlaufender Landkreise. In nur wenigen Gehminuten vom „Imbiss an der Wallfahrt“ zu erreichen ist die Ruine einer mittelalterlichen Kapelle inmitten der Wüstung Glasbach. Von den Steinbacher Einwohnern wird diese Stelle als „Wallfahrt“ bezeichnet. Wandert man in südlicher Richtung weiter, gelangt man an das Lutherdenkmal  sowie in das Bergdörfchen Steinbach, welches mit dem Steinbacher Messerstübchen und hier dem Werksverkauf der Steinbacher Messer oder der sehenswerten Barrockkirche so Einiges zu bieten hat.

    Hier geht es zur Wallfahrt

  • Kunstruine Frankenstein

    Die ehemalige Burg Frankenstein entstand 531 durch die fränkische Besiedlung in der Werraaue. Oberhalb der ehemaligen Burg findet man die Kunstruine, die 1891 als Ausflugsziel für Gäste und Einheimische errichtet wurde. Heute engagiert sich die Frankensteingemeinde wieder, diesen Ort zu einem Ausflugsziel zu etablieren. Wunderschöner Rundblick in die Werraaue, zur kuppenreichen Rhön und in den Thüringer Wald.

    Hier gehts zur Ruine

  • Heldrastein

    Der Heldrastein ist ein beliebtes Ausflugsziel, er wird auch „Der König im Werratal“ genannt. Die Interessengemeinschaft-Heldrastein kümmert sich um die Pflege des Ausflugsziels Heldrastein, pflegt die Naturschönheiten und führt Besucher.  Aussichtsturm „Turm der Einheit“, Naturlehrpfad, zahlreiche Infotafeln und die „Florian-Henning-Hütte“ werden von der IG-Heldrastein betreut.

    Hier geht es zum Heldrastein

Maßnahmen gefördert durch EFRE

Lokale Partnerschaft für Demokratie