Immissionsschutz

Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen, ist Zweck des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) und der auf dessen Grundlage veröffentlichten Verordnungen.

Als Untere Immissionsschutzbehörde ist der Wartburgkreis zuständig für

  • den Vollzug des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) einschließlich der Verordnungen zum BImSchG
  • die Genehmigung von immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftigen Anlagen in Bezug auf die im Anhang 1 Spalte c der Verordnung über genehmigungsbedürftige Anlagen (4. BImSchV) mit dem Buchstaben ,V‘ genannten Anlagen
  • die Überwachung aller genehmigungsbedürftigen Anlagen nach der 4. BImSchV
  • die Überwachung aller nicht genehmigungsbedürftigen Anlagen
  • den Erlass von Anordnungen und Untersagungen im Einzelfall
  • die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten
  • die Abgabe von Stellungnahmen im Rahmen der Beteiligung als Träger öffentlicher Belange
  • die Bearbeitung von Bürgerbeschwerden

 

Antragsformulare für immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Anlagen

Die in Thüringen zu verwendenden Formblätter für Anzeige- sowie Genehmigungsverfahren finden sich auf der Seite des TLUBN unter folgenden Links:
 

Für Anzeigeverfahren

Für Genehmigungsverfahren


Umsetzung der Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IE-RL)

Als zuständige Überwachungsbehörde ist die Untere Immissionsschutzbehörde verpflichtet, ihr Überwachungsprogramm gemäß § 52a Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und § 9 Industriekläranlagen-Zulassungs- und Überwachungsverordnung sowie die zugehörigen Überwachungsprotokolle zu veröffentlichen.
 

Zu den Überwachungsprogrammen

Zu den Überwachungprotokollen

 

Informationen zur 44. BImSchV - Registrierung mittelgroßer Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen (MFA)

Am 20. Juni 2019 ist die Verordnung über mittelgroße Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen (44. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes / 44. BImSchV) in Kraft getreten. Die Verordnung regelt - unabhängig vom verwendeten Brennstoff - die Errichtung, die Beschaffenheit und den Betrieb von Feuerungsanlagen einschließlich Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen

  • mit einer Feuerungswärmeleistung von mindestens 1 Megawatt und weniger als 50 Megawatt, sowohl wenn sie genehmigungsbedürftig als auch nicht genehmigungsbedürftig sind, und
  • mit einer Feuerungswärmeleistung von weniger als 1 Megawatt, wenn sie genehmigungsbedürftig sind.

Für gemeinsame Feuerungsanlagen im Sinne von § 4 der 44. BImSchV gilt die Verordnung, wenn die Feuerungswärmeleistung mindestens 1 Megawatt beträgt; liegt die Leistung über 50 Megawatt und fällt die gemeinsame Feuerungsanlage unter die Großfeuerungsanlagenverordnung (13. BImSchV), so hat diese Vorrang vor der 44. BImSchV. Weitere Ausnahmen enthält § 1 Absatz 2 der 44. BImSchV.
Für neue Feuerungsanlagen gelten alle Anforderungen unmittelbar mit dem Inkrafttreten der Verordnung. Gemäß § 6 Absatz 1 der 44. BImSchV sind neue mittelgroße Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen vor der Inbetriebnahme bei der zuständigen Behörde anzuzeigen. Dabei sind die in Anlage 1 der Verordnung genannten Angaben vorzulegen.

 

Anzeigeformular für Anlagen nach 44. BImSchV

Maßnahmen gefördert durch EFRE

Lokale Partnerschaft für Demokratie