Integrierte Sozialplanung
gefördert durch:
Sozialstrategie 2026–2028: Gemeinsam für den Wartburgkreis
Mit der Umsetzung der „Sozialstrategierichtlinie“ (SSR) führen wir die seit 2017 etablierten Planungsprozesse konsequent fort. Unser Ziel ist es, soziale Teilhabe und Inklusion spürbar zu stärken und Risiken durch gezielte Prävention abzufedern.
Die Lebensverhältnisse in unserem Landkreis sind vielfältig – von urbanen Zentren wie Eisenach bis hin zu ländlich geprägten Dörfern. Unsere Sozialplanung setzt genau hier an: Durch systematische Analysen ermitteln wir den konkreten Bedarf in den 14 Sozialräumen des Kreises, um Unterstützung punktgenau dort anzubieten, wo sie gebraucht wird.
Lückenlose Präventionsketten/vernetzte Prävention: Wir schaffen Strukturen, die Menschen in allen Lebensphasen begleiten. Unterstützung soll frühzeitig und koordiniert dort ankommen, wo sie gebraucht wird. Ein besonderer Fokus liegt dabei insbesondere auf den (institutionellen) Übergängen im Lebensverlauf.
Datenbasierte Planung: Durch ein systematisches Datenmanagement erkennen wir Bedarfe frühzeitig und setzen unsere Ressourcen dort ein, wo sie gebraucht werden und die größte Wirkung erzielen.
Effiziente Strukturen: Durch eine enge Vernetzung von Verwaltung und freien Trägern nutzen wir vorhandene Ressourcen und Fördermittel (wie das Landesprogramm LSZ) optimal.
Partizipation & Zusammenarbeit: Planung ist ein gemeinsamer Prozess. Wir binden verschiedene Fachämter und Planende, externe Institutionen, Akteure und die Betroffenen vor Ort aktiv ein, um praxisnahe Lösungen zu entwickeln.
Gelebte Inklusion: Basierend auf der UN-Behindertenrechtskonvention setzen wir unseren kommunalen Inklusionsplan um. Wir arbeiten an Barrierefreiheit in allen gesellschaftlichen Bereichen, damit Selbstbestimmung zur Normalität wird.
Aktive Integration: Mit unserem „Netzwerk Integration“ fördern wir eine positive Willkommenskultur. In fünf Arbeitsgruppen (u.a. Sprache, Arbeit, Ausbildung, Wohnen) vernetzen wir über 100 Partner, um Zuwanderer erfolgreich in unsere Gesellschaft und den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Die Etablierung dieser integrierten Planungsstrukturen ist ein kontinuierlicher Prozess. Der Wartburgkreis hat sich bereits seit 2017 (hier noch Armutspräventionsstrategie) auf den Weg gemacht, integrierte Planungsstrukturen zu verankern. Während zunächst der Fokus auf der Schaffung von Strukturen innerhalb der Verwaltung und die Vernetzung mit externen Akteuren im Vordergrund stand, ist nun eine kleinräumige Datenanalyse auf Sozialraumebene zentraler Fokus des Planungsprozesses.
Unsere Arbeit wird maßgeblich durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) gefördert.