Editorial

Eisenach bewirbt sich als Standort: Unterstützen Sie die Petition für das Zukunftszentrum!

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der sperrige Name "Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit" steht für die größte Chance der Stadt Eisenach und der gesamten Region seit der Wende. Um die Lebensleistung der Ostdeutschen und die Veränderungsprozesse seit 1990 zu würdigen, plant die Bundesregierung ein solches Forschungs- und Begegnungszentrum. Es ist ein gigantisches Vorhaben: Mit 200 Millionen Euro Investitionskosten und einem jährlichen Etat von fast 50 Millionen Euro für etwa 200 Beschäftigte und bis zu einer Million Gäste jährlich sprengt das Projekt die Vorstellungskraft der meisten ostdeutschen Kommunen.

Die Stadt Eisenach erfüllt die Kriterien der Bundesregierung für das neue Zukunftszentrum nahezu perfekt. Deshalb bewirbt sich die Stadt als Standort und startete am 20. Mai die Kampagne "Zukunft gehört ins Zentrum". Das Ziel ist es, möglichst viele Menschen dafür zu gewinnen, eine Petition zu unterschreiben, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen und mehr Gewicht in die Waagschale zu werfen. Denn weitere Städte in Ostdeutschland haben ebenfalls Interesse am Zukunftszentrum bekundet. Am Ende entscheidet die Politik. Ich möchte, dass die Menschen in unserer Region bei diesem Thema ein gewichtiges Wort mitreden.

Es geht nicht nur um Eisenach sondern um den gesamten Wartburgkreis mit seinen Städten und Dörfern, für die ein solches Zentrum sowohl was entstehende Arbeitsplätze, neue Infrastruktur als auch öffentliche Aufmerksamkeit und dadurch die Belebung der gesamten Region von allergrößtem Vorteil wäre. Es geht um einen einzigartigen Wachstums- und Entwicklungsimpuls für uns alle.

Die Stadt Eisenach hat unter www.change.org/zgiz-eisenach.de eine Online-Petition gestartet. Das Ziel: So viele Unterstützerinnen und Unterstützer wie möglich zu gewinnen, damit das Zukunftszentrum nach Eisenach kommt.

Meine Bitte: Verhelfen Sie Eisenach und damit der ganzen Region mit Ihrer Unterschrift zum Ziel!

Ihr Landrat Reinhard Krebs

 

Maßnahmen gefördert durch EFRE

Lokale Partnerschaft für Demokratie