Editorial

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Corona-Lage hatte sich zuletzt im Freistaat und im Wartburgkreis etwas entspannt, auch mit den Reiserückkehrern und dem Schulbeginn haben sich die Zahlen bislang glücklicherweise nur leicht erhöht, so dass die auf Hochtouren arbeitenden Kolleginnen und Kollegen im Gesundheitsamt alle Fälle und ihre Kontakte nachverfolgen und im Blick behalten können. Auch der Krisenstab des Wartburgkreises ist schon seit Mitte der Sommerferien im Standby-Modus und musste bislang nicht wieder aktiviert werden. Mit Beginn der Grippesaison im nahenden Herbst und Winter werden die Corona-Helfer, bei uns im Landratsamt, aber auch außerhalb, unter Umständen wieder mehr gefordert sein.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, und den Beschäftigten im Landratsamt und den externen Mitarbeitern des Krisenstabes meinen Dank dafür aussprechen, dass sie sich so flexibel und leistungsbereit in die bisherige Bewältigung der Corona-Pandemie haben einbinden lassen. Dass die Menschen im Wartburgkreis und der Stadt Eisenach bis hierhin sehr gut durch die Krise gekommen sind, liegt zu allererst am disziplinierten und verantwortungsvollen Verhalten unserer Bevölkerung. Aber auch die Beschäftigten des Landkreises im Landratsamt und im Krisenstab haben einen erheblichen Anteil an diesem Erfolg: In kurzer Zeit wurden rund um die Uhr, sieben Tage die Woche im Einsatz befindliche Strukturen geschaffen, um zunächst die Sicherheitsausstattungen im Gesundheitsbereich, dem Rettungsdienst und den Feuerwehren zu verbessern, Reaktionszeiten zu verkürzen, um die Öffentlichkeit zu informieren und Fragen zu beantworten. Insbesondere das Gesundheitsamt des Landkreises war und ist über alle Maßen gefordert und wurde dafür inzwischen auch personell deutlich aufgestockt.

Damit der nahende Herbst nicht zu einer Wiederholung der Situation vom Frühjahr führt, müssen alle mithelfen. Mit Vernunft, Abstand und der Einhaltung der gültigen Hygieneregeln. Das Coronavirus ist eine hochgefährliche Viruserkrankung, gegen die es - im Gegensatz zur Grippe - noch immer keinen  Impfstoff gibt und die selbst bei einem milden Verlauf schwere Folgeschäden verursachen kann.

Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen. Bleiben Sie gesund!

Ihr Landrat Reinhard Krebs

Maßnahmen gefördert durch EFRE

Lokale Partnerschaft für Demokratie