Hinweise für die Bewerbung

Hinweise für Auszubildende und Anwärter für die Bewerbung

  • Gewünschte Unterlagen
    • Bewerbungsschreiben
    • tabellarischer Lebenslauf (Passbild aus neuester Zeit auf freiwilliger Basis)
    • eine beglaubigte Kopie des Abgangs- oder Abschlusszeugnisses der zuletzt besuchten Schule; liegt dieses noch nicht vor, genügt zunächst das letzte Schulzeugnis,
    • gegebenenfalls eine beglaubigte Kopie der Nachweise oder Zeugnisse über die Tätigkeiten seit der Schulentlassung,
    • gegebenenfalls eine beglaubigte Kopie des Schwerbehindertenausweises oder des Bescheides über die Gleichstellung als schwerbehinderter Mensch,
    • gegebenenfalls eine Kopie des Zulassungs- oder Eingliederungsscheines nach § 9 des Soldatenversorgungsgesetzes oder der Bestätigung nach § 10 (4) Satz 4 Soldatenversorgungsgesetz und
    • eine Einverständniserklärung des gesetzlichen Vertreters, wenn der Bewerber noch nicht volljährig ist.
  • Form der Bewerbung

    Die kompletten Bewerbungsunterlagen werden vorzugsweise online über das Bewerbungsportal gesandt oder alternativ in der richtigen Reihenfolge in einem Clip-Hefter bzw. einer speziellen Bewerbungsmappe in einem stabilen, ausreichend frankierten DIN-C4-Umschlag (nicht knicken!) versandt.

    Gestaltung der Bewerbungsmappe:

    1. Bewerbungsschreiben (lose einlegen)
    2. Lebenlauf, gegebenenfalls mit Foto (rechts oben)
    3. Zeugniskopien (chronologisch)
  • Beachtenswertes
    • sauber gestaltetes Deckblatt mit Angabe der Ausbildungsbehörde und Bezeichnung Ihres angestrebten Ausbildungsberufes sowie Ihr Name, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer und Ihre E-Mail-Adresse
    • Übereinstimmung der Daten und persönlichen Angaben im Anschreiben und Lebenslauf
    • prüfen, ob in dem Bewerbungsschreiben der richtige Ausbildungsberuf benannt ist
    • Unterschrift unter dem Anschreiben und dem Lebenslauf
    • Fehler in Rechtschreibung und Grammatik sowie Tippfehler vermeiden
    • Bewerbungsanschreiben kopieren, um den Inhalt bei einem Vorstellungsgespräch noch zu wissen
  • Informationen für Soldatinnen und Soldaten

    Soldatinnen und Soldaten, welche Anspruch auf Eingliederung im Sinne des § 10 Soldatenversorgungsgesetz haben (mit E-Schein oder Z-Schein), bewerben sich bitte über die Vormerkstelle des Thüringer Landesverwaltungsamtes.

    Auf der Homepage der Vormerkstelle finden Sie ab dem III. Quartal eine Übersicht über alle vorhandenen Vorbehaltstellen in Thüringen für das folgende Ausbildungsjahr.

  • Auswahlverfahren

    Das Landratsamt Wartburgkreis kann nur eine begrenzte Zahl von Ausbildungsplätzen anbieten, die Zahl der Bewerber ist jedoch sehr groß. Deshalb ist es nötig, ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchzuführen.

     

    Stufe 1: Das Zeugnis

    Anhand der vorliegenden Zeugnisnoten wird die Rangfolge der Bewerberinnen und Bewerber erstellt, die Besten werden zum Eignungstest eingeladen

     

    Stufe 2: Der Eignungstest

    In einem speziell auf den jeweiligen Ausbildungsberuf zugeschnittenen schriftlichen Test werden Kenntnisse und Fähigkeiten ermittelt. Teilaufgaben des Eignungstests können sein:

    • Allgemeinwissen
    • Kenntnisse in den Bereichen Mathematik und Rechtschreibung
    • Allgemeine Intelligenz
    • Konzentrations- und Vorstellungsvermögen

    Aus den Ergebnissen dieses Tests wird erneut eine Rangfolge der Bewerberinnen und Bewerber erstellt. Zum Vorstellungsgespräch werden die Besten von ihnen eingeladen.

     

    Stufe 3: Das Vorstellungsgespräch

    Der erste Eindruck ist oft entscheidend.

    Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, hat nach dem Einstellungstest eine weitere Chance zur Ausbildung eingestellt zu werden. Um einen guten Eindruck zu hinterlassen geben wir hier einige Hinweise:

    1. Den Termin des Vorstellungsgesprächs rechtzeitig, am besten telefonisch bestätigen.
    2. Pünktlich Erscheinen! Nicht abgehetzt in das Gespräch gehen, deshalb vorher den Anfahrtsweg in Erfahrung bringen, Verspätung des Zuges/Busses oder Stau unbedingt einkalkulieren.
    3. Angemessene Kleidung wählen. Die Kleidung sollte chic, aber auch bequem sein. Nicht krampfhaft elegant kleiden, wenn es dem Typ nicht entspricht.
    4. In freundlichem Blickkontakt mit dem Gesprächspartner bleiben, ihm nicht ins Wort fallen. Möglichst Hände und Füße unter Kontrolle behalten.
    5. Begonnen wird ein Vorstellungsgespräch meistens mit der Frage nach dem Lebenslauf. Möglichst frei von sich selbst erzählen, über Hobbys, Interessen usw., kurze knappe Antworten wie „Ja“ oder „Nein“ vermeiden.
    6. Auch mit herausfordernden Fragen rechnen und nach Möglichkeit besonnen bleiben, denn die Reaktion/das Verhalten kann unter Umständen wichtiger sein, als die Antwort.
    7. Auf Standardfragen vorbereitet sein, z. B.: Warum möchten Sie diesen Beruf erlernen? Wie lange haben Sie diesen Berufswunsch schon? Welche Gründe haben Sie veranlasst, sich bei uns zu bewerben? Könnten Sie sich vorstellen, einen anderen Beruf zu erlernen, der Ihnen Spaß macht? Was sagen Ihre Eltern zu Ihrem Berufswunsch? Was wissen Sie über unser Haus? 
    8. Eigene Fragen stellen: z. B. Wie viele Auszubildende sind in Ihrem Hause momentan? Wo kann ich gegebenenfalls während der Berufsschulzeiten übernachten?

     

    Wichtig: Klar und direkt antworten. Die Antworten auf mögliche Standardfragen zu Hause überlegen und laut sprechen. Vor dem Gespräch  Informationen über die Behörde einholen.

Maßnahmen gefördert durch EFRE

Lokale Partnerschaft für Demokratie