Stadtmuseum Vacha mit Puppensammlung

Vacha, an der Landesgrenze zu Hessen gelegen, ist eine der ältesten Städte Westthüringens. In der mittelalterlichen Burg Wendelstein wurde 1986 eine Heimatstube eingerichtet, aus der sich ein Museum zur Stadtgeschichte auf einer Ausstellungsfläche von 1.000 Quadratmetern entwickelte.

Das heutige Stadtmuseum gewährt in drei mittelalterlichen Sälen und zahlreichen weiteren Räumen anhand einer umfangreichen Sammlung spannende Einblicke in die Geschichte der Stadt und des regionalen Handwerks. Im Erdgeschoss werden verschiedene Handwerke von der Schmiede, der Schusterei, der Schreinerei und dem Schneiderhandwerk bis hin zur Imkerei, die für Vacha dank des bekannten Bienenzüchters Ferdinand Gerstung von großer Bedeutung war, vorgestellt. Landwirtschaftliche Geräte wie Mähmaschinen, Getreide- und Fruchtreinigungsmaschinen sind zudem im Burghof besichtigen.

Im Burgsaal werden Objekte zur Geschichte der Jüdischen Gemeinde der Stadt (seit 1323), zum Deutschen Bauernkrieg und zum Leben in Vacha an der innerdeutschen Grenze von 1945 bis 1989 präsentiert. Hier stehen die Ereignisse an der Grenze und der geteilten Werrabrücke von der Einrichtung des Sperrgebietes bis zur Grenzöffnung im Fokus.

Überregionale Bedeutung hat die Puppensammlung im Dachgeschoss. Die aus einer privaten Sammlung stammenden rund. 2.000 Puppen begeistern durch eine immense Vielfalt an Herkunft, Alter und Material. Unter den Ausstellungsobjekten ist auch die erste handgefertigte „Frau Elster“ des DDR-Fernsehens zu finden.

Ergänzt wird die Ausstellung um eine Bauernstube und eine historische Küche. 

Öffnungszeiten:
Dienstag, Donnerstag und Freitag 10 – 17 Uhr
Mittwoch 10-12 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags 14 - 17 Uhr

Adresse:
Museum Burg Wendelstein
Untertor 8
36404 Vacha

Kontakt:
036962-22839

Hier geht es zur Burg Wendelstein und ihren umfangreichen Sammlungen

 

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