Regelschule in Bad Salzungen wurde nach energetische Sanierung übergeben/ Regelschule Wutha erhält Fördermittel für Generalsanierung

Nach einer energetischen Sanierung konnte am 1. Dezember die Staatliche Regelschule „Werratalschule“ in Bad Salzungen übergeben werden. Susanna Karawanskij, Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft in Thüringen übergab zu diesem Anlass auch Fördermittel in Höhe von 4,8 Millionen Euro zur Sanierung der Regelschule Wutha-Farnroda an Landrat Reinhard Krebs. „Wir können in diesem Jahr den Investitionsstau an unseren Schulen zu einem beträchtlichen Teil auflösen - und das in Zeiten der Krise“, freute sich Landrat Reinhard Krebs über den doppelten Segen, denn auch für die energetische Sanierung der Werratalschule hatte das Land Fördermittel bereitgestellt. Und während in Wutha-Farnroda der Startschuss für die Arbeiten im kommenden Frühjahr fällt, können sich die Schüler und Lehrer an der Regelschule Bad Salzungen freuen, dass die Arbeiten nahezu abgeschlossen sind. „1,6 Millionen Euro EFRE-Mittel sind als europäischer Beitrag über uns ins Schulgebäude geflossen – dass ist die positive Seite von Europa, die jeder sehen kann“, machte Ministerin Susanna Karawanskij im Rahmen der Übergabe deutlich. 

Für insgesamt 2,2 Millionen Euro hat der Wartburgkreis in der Schule das Heizsystem komplett saniert, eine verbesserte Dämmung durch neue Fenster sowie intelligente Verschattungssysteme erreicht und die Beleuchtung der Schule auf LED umgestellt. Im Zuge der Arbeiten wurden auch die Fußböden, Decken und Wände der Klassenräume und Flure renoviert. So, dass nun in der Werratalschule sehr viel freundlichere Lern- und Arbeitsbedingungen herrschen. Durch Eigenmittel des Landkreises wurden zudem alte Wasserleitungen erneuert und eine hochwertige Schülerküche eingerichtet und ausgestattet.

„Ich freue mich jedes Mal, wenn es gelingt, eine weitere unser 56 Schulen im Wartburgkreis auf Vordermann zu bringen“, betonte der Landrat. Rund 4 Millionen Euro investiert der Wartburgkreis an Eigenmitteln in diesem Jahr in 14 Schulstandorte, dazu kommen Fördermittel. Zudem erhielten die Landkreise zur Stärkung der investiven Leistungskraft eine allgemeine investive Zuweisung in Höhe von 34,46 Euro pro Einwohner, so dass dem Wartburgkreis zusätzliche Mittel in Höhe rund 4 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Der größte Teil dieses Geldes wird in Schulbaumaßnahmen investiert, verteilt auf die gesamte Fläche des Kreises.

 

Regelschule Wutha-Farnroda wird generalsaniert

Eine der umfangreichsten Investitionen wird ab dem kommenden Jahr die Generalsanierung der Staatlichen Regelschule Wutha-Farnroda sein. Ab Frühjahr 2022 bis 2025 wird der ehemalige DDR-Bau von außen – einschließlich Fassade, Dach, Fenster und Türen - sowie von innen, inklusive Heizungs- und Sanitäranlagen, saniert. Die Schule erhält eine Photovoltaikanlage, einen Aufzug zur Herstellung der Barrierefreiheit und eine neue Schließanlage mit Anti-Amokzylindern. Auch die Außenanlagen und die Pausenhöfe sollen eine Neugestaltung erfahren. Insgesamt 7,5 Millionen Euro sind für die Baumaßnahmen eingeplant – davon sind 2,7 Millionen Euro Eigenmittel des Landkreises.

Die Regelschule in Wutha-Farnroda ist zuständige Regelschule für aktuell rund 163 Schüler aus Wutha-Farnroda einschließlich der Ortsteile Mosbach, Kahlenberg, Schönau mit Deubach und Kälberfeld.

Wie Ministerin und der Landrat gleichermaßen betonten, leistet die Schule seit Jahren sehr gute Arbeit, insbesondere auch bei der Integration von Schülern mit erhöhtem Förderbedarf. Daher sollen im Zuge der Sanierung auch dringend benötigte Differenzierungsräume entstehen.

Maßnahmen gefördert durch EFRE

Lokale Partnerschaft für Demokratie