25 Jahre Grenzöffnung

Ein viertel Jahrhundert ist vergangen, seit wir zu Hunderten, Tausenden mit Kerzen in der Hand durch die Straßen unserer Städte zogen und unsere Sehnsucht nach Freiheit und Selbstbestimmung laut und mutig artikuliert haben.

Ich erinnere mich noch genau, wie wir in Bad Liebenstein zunächst im kleinen Kreis der Kirche über das Unrecht und die Ohnmacht sprachen und uns jedes Mal bei der Erwähnung der Stasi die Angst im Bauch gärte, sie könnte von unseren offenen Worten erfahren. Ich erinnere mich an die erste Demonstration, zu der sich uns wenigen plötzlich viele angeschlossen hatten, nicht ohne Angst – aber mit der gleichen großen Sehnsucht nach einem anderen freieren Leben.

„Wir sind das Volk!“ haben wir gerufen – und es war auch zum ersten Mal so zu spüren: Wir sind das Volk, wir sind Bürger, wir können etwas verändern, gemeinsam etwas bewegen. Das Glücksgefühl, als schließlich – auch unter unserem Druck - die Mauer fiel und sich die Schlagbäume öffneten, werde ich niemals vergessen.

Den alten Ruf „Wir sind das Volk!“ aber möchte ich auch heute noch gern rufen. Denn auch die Demokratie kennt Ohnmacht: wenn der Einzelne nicht mitgestaltet, nicht wählen geht, sich nicht zuständig fühlt, obwohl doch über ihn und unsere – also auch seine Gesellschaft entschieden wird. Damit meine ich nicht, dass sich jeder in einer politischen Partei einbringen soll – es gibt im Wartburgkreis und überall unzählige Möglichkeiten der Mitgestaltung: ob in Vereinen, in Kirchen, in Gewerkschaften oder einfach im gegenseitigen nachbarschaftlichen Miteinander.

Von uns allen hängt es ab, ob und wie gut unsere Demokratie funktioniert. Denn das, was wir 1989 errungen haben, ist nicht nur von außen, von Extremisten und Fanatikern bedroht sondern es verdorrt von innen, wenn die Menschen im Land es nicht mit Leben füllen. Es ist nicht leicht, ein freies Land mit freien Menschen zu sein. Und es ist auch nicht alles eitel Gold in diesem System. Weder wenn ich an zerrissene Familien denke, weil Kinder oder Elternteile nur in Westdeutschland eine Jobperspektive sahen, noch beim Blick auf die immer noch zu hohe Zahl von Langzeitarbeitslosen.

Doch in diesem System, das ich nach wie vor für die Beste aller bisherigen Ordnungen halte, besteht die Möglichkeit, Probleme beim Namen zu nennen, sie zu ändern und zu verbessern. Ohne Angst vor Verfolgung und Repressalien.

Lassen Sie uns diese Möglichkeiten nutzen!

Ihr Landrat Reinhard Krebs

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Wartburgkreis. Im Wartburgkreis möchte sich eine Selbsthilfegruppe zum Thema „Spielsucht“ gründen. Wer Interesse an der Mitarbeit oder Teilnahme in einer solchen Gruppe hat, kann sich unverbindlich bei der...

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