Welche Stadt soll Kreisstadt werden?

Landrat Reinhard Krebs, Foto: Heiko Matz

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit Überraschung habe ich den Beschluss des Eisenacher Stadtrates zur Kenntnis genommen, dass die künftige Kreisstadt Eisenach heißen soll. Ich bedauere, dass Oberbürgermeisterin Katja Wolf entgegen der zwischen Eisenach und dem Wartburgkreis getroffenen Vereinbarung, sich über die Kreissitzfrage erst am Ende der Einkreisungsverhandlungen zu einigen, diese nun jetzt schon thematisiert.

Wir haben in Bad Salzungen ein modernes, geeignetes Verwaltungsgebäude für das Landratsamt und ich kann mir ebenso wenig wie die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen vorstellen, Millionenbeträge in einen neuen Standort Eisenach zu investieren. Vor allem vor dem Hintergrund knapper werdender kommunaler Haushalte gehören Investitionen zu allererst in Baumaßnahmen wie Schulen und Straßen. Dies ist im Interesse der hier lebenden Menschen.

Die Kreissitzfrage sollte sich außerdem im Sinne der Chancengerechtigkeit in der Regionalentwicklung zwischen den beiden Städten Bad Salzungen und Eisenach zu Gunsten von Bad Salzungen entscheiden, da Eisenach ohnehin sehr viele Potentiale als Hochschulstandort, Kulturstadt, ICE-Halt und sozialer Mittelpunkt mitbringt.

Die Stadt Eisenach und der Wartburgkreis haben sich in jeweiligen Beschlüssen des Stadt- und Kreistages dazu entschieden, ihre Zukunft gemeinsam zu gestalten und die Landesregierung goutiert dies in ihrem Entwurf zur Gebietsreform. Für uns heißt das nun zuerst, die künftigen Aufgaben von Stadt und Kreis zu entwickeln und Vorkehrungen für die Einkreisung der Stadt Eisenach in den Wartburgkreis zu treffen. Die Frage nach der Kreisstadt muss sich dem anschließen und wird auch nicht von uns, sondern vom Landtag beantwortet werden müssen.

Ich würde mich daher freuen, wenn wir den eingeschlagenen Weg gemeinsam und mit gebündelten Kräften fortsetzen können.

Ihr Landrat Reinhard Krebs

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