Foto: Heiko Matz

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in diesen Tagen ziehe ich einmal mehr den Hut vor den Mitgliedern unseres Kreistages. Schwerwiegende Entscheidungen waren im Mai-Kreistag und sind im Juni-Kreistag  zu treffen - ob die Musikschule, das Landestheater oder den Öffentlichen Personennahverkehr betreffend. Denn während Landtagsabgeordnete als Hauptamtliche wirken und für ihre Tätigkeit bezahlt werden, sind unsere Kreistagsmitglieder im Ehrenamt tätig. Sich abends nach einem vollen Arbeitstag noch stundenlang mit schwierigen Themen zu befassen und dabei einer hohen Verantwortung gerecht zu werden, ist in meinen Augen nicht selbstverständlich.

Die Ausschüsse und die Kreistagsmitglieder haben es sich weder in Bezug auf die Musikschule noch auf das Landestheater leicht gemacht. Und es ist immer undankbar, Entscheidungen zu Gebührenerhöhungen zu  treffen, die – wie bei der Musikschule – bei den betroffenen Eltern nicht gerade auf Gegenliebe stoßen. Dennoch sind sie unvermeidbar gewesen, wenn wir den Musikschulstandort in gleichbleibender Qualität für die Zukunft sichern wollen.

Was nicht jedem Bürger klar ist: der Wartburgkreis verfügt über keine eigenen Einnahmen durch Steuern oder ähnliches. Für bestimmte Aufgaben – wie zum Beispiel die Unterbringung von Asylsuchenden – wird vom Land Geld zugewiesen. Andere Aufgaben – beispielsweise der Bau von Schulen und Straßen, aber auch die Förderung von Sport und Kultur finanziert der Wartburgkreis über die sogenannte Kreisumlage, die von den Städten und Gemeinden des Landkreises in einem jährlich festgelegten Prozentsatz bezahlt wird. Wenn der Landkreis seine Gebühren bei steigenden Kosten nicht erhöht, kann er, vereinfacht gesagt, Fehlbeträge am Ende nur über eine erhöhte Kreisumlage ausgleichen. Dies wiederum führt in den Gemeinden und Städten zu einer höheren Belastung und hat zur Folge, dass diese dann ihrerseits Gebühren – wie beispielsweise die Kita-Gebühren – anheben müssen. Das kann man sich wie eine Waage vorstellen: kommen zu wenig Einnahmen beim Wartburgkreis an, müssen die Gemeinden ihrerseits mehr in die Waagschale des Kreises geben und können nicht mehr ausreichend  in ihre Infrastruktur investieren.

Keine leichte Aufgabe für die Kreistagsmitglieder, dies alles im Blick zu behalten und gerechte Entscheidungen zu treffen! Ähnlich schwierig ist es auch beim Thema Landestheater. Was alle Fraktionen hier ebenso eint, wie der Wunsch in der Musikschule weiterhin junge Talente zu fördern, ist das Interesse, mit dem Landestheater Eisenach ein wesentliches Pfund der kulturellen Infrastruktur unserer Region zu erhalten. Die Kreistagsmitglieder stehen ohne Wenn und Aber hinter dem Konzept zur Neustrukturierung des Landestheaters  und der Landeskapelle. Dennoch ist in meinen Augen die Frage einer Mehrheit des Kreistages berechtigt, ob der Wartburgkreis verantwortlich handelt, wenn er Theaterverträge, die bis 2024 gelten sollen, unterschreibt, ohne zu wissen, ob der Wartburgkreis 2014 überhaupt noch als Gebietskörperschaft existiert.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und den Mitgliedern des Kreistages an diesem Punkt – zwischen zwei schwierigen Kreistagen Danke sagen! Für ihre Anstrengungen für die Region, für ihr Mitdenken und ihr Verantwortungsbewusstsein!

Ihr Landrat Reinhard Krebs

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