Daten & Fakten

Klimatische Ausgangslage

Der Wartburgkreis zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Nationalen Naturlandschaften aus. So hat der Landkreis Anteil an dem Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, dem Nationalpark Hainich, dem Naturpark Thüringer Wald und dem Biosphärenreservat Rhön. Sie bilden zusammen mit der Flusslandschaft der Werra die Hotspots der biologischen Vielfalt in denen viele, nicht selten gefährdete Tiere und Pflanzen beheimatet sind. Dieses wertvolle Naturkapital gilt es zu schützen. Besonderer Handlungsbedarf ergibt sich dabei vor allem aus dem Rückgang der Niederschlagsmengen und dem Anstieg der Temperaturen. So haben die trockenen und heißen Sommer 2018 und 2019 gezeigt, wie anfällig beispielsweise der heimische Wald ist. Insbesondere Fichtenbestände, die für feuchte und eher kühle Umgebungen geeignet sind, wie sie für die Hochlagen der Mittelgebirge prägend sind, erwiesen sich als anfällig für trockene und niederschlagsarme Sommer.

Klimasteckbrief Wartburgkreis

Der Wartburgkreis gehört zur kühlgemäßigten Klimazone und befindet sich im Übergangsbereich zwischen dem maritimen, feuchten Klima Westeuropas und dem kontinentalen, trockenen Klima Osteuropas.

Fläche (qkm)

1.307,94

Jahresmitteltemperatur 1961-1990

7,5 Grad

Jahresmitteltemperatur 1981 - 2010

8,2 Grad

Jahresmitteltemperatur 1986 - 2016

8,6 Grad

 

 

Sommertage

= Mehr als 25 Grad

Sommertage 1961 - 1990

21,4 Tage

Sommertage 1981 - 2010

28,7 Tage

Sommertage 1987 - 2016

30,5 Tage

 

 

Heiße Tage

= Mehr als 30 Grad

Heiße Tage 1961 – 1990

2 Tage

Heiße Tage 1981 - 2010

4,1 Tage

Heiße Tage 1987 - 2016

5,3 Tage

 

 

Frosttage

= Tagestiefsttemperatur 0 Grad

Frosttage 1961 - 1990

104,3 Tage

Frosttage 1981 - 2010

95,5 Tage

Frosttage 1987 - 2016

91,2 Tage

 

 

Eistage

Tageshöchsttemperatur unter 0 Grad

Eistage 1961 - 1990

31,4 Tage

Eistage 1981 - 2010

27,2 Tage

Eistage 1987 - 2016

23,7 Tage

 

 

Jahresniederschläge (mm)

 

1961 - 1990

863 mm

1981 - 2010

886 mm

1987 - 2016

863 mm

 

 

Maßnahmen gefördert durch EFRE

Lokale Partnerschaft für Demokratie