Newsticker: Aktuelle Informationen

  • Thüringer Bußgeldkatalog Coronavirus zur Ahndung von Ordnungswidrigkeiten vom 28. Juli 2020 (29.07.2020, 11.20 Uhr)
  • Bußgeldkatalog vom 28. Juli 2020 zur Ahndung und Verfolgung von Verstößen gegen die Vierte Thüringer Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Corona Virus (29.07.2020, 11.25 Uhr)
  • Sicherheits- und Hygienekonzept des Wartburgkreises für die Nutzung der Schulsporthallen und Sportstätten (18.06.2020)

    Schulsporthallen und Sportanlagen des Wartburgkreises sind ab sofort für den Vereinssport eingeschränkt nutzbar

    Das Landratsamt Wartburgkreis weist daraufhin, dass die Schulsporthallen des Landkreises ab sofort wieder eingeschränkt für den Vereinssport nutzbar sind. Die Nutzung kann dann gestattet werden, wenn der Verein glaubhaft macht, dass für den Übungsbetrieb ein vereins- oder sportartspezifisches Hygieneschutzkonzept vorhanden ist, dass auf Verlangen des Gesundheitsamtes vorgelegt werden kann.

    Die Handlungsempfehlungen des Landessportbundes Thüringen e.V. sowie die besonderen Regelungen für die einzelnen Sportarten, die vom zuständigen Dachverband vorgegeben werden, sind strikt einzuhalten.

    Mit der Nutzung wird gleichzeitig das Sicherheits- und Hygienekonzept des Wartburgkreises für die Nutzung der Schulsporthallen und Sportstätten anerkannt.

    Sicherheits- und Hygienekonzept für die Nutzung der Schulsporthallen und Sportstätten

  • Hygieneplan Kinderbetreuung & FAQ (16.06.2020)

    Das TMBJS hat gemeinsam mit dem TMASGFF einen Hygieneplan zum Schutz von Beschäftigten und Kinder in Kindertagesbetreuung, sowie eine Handreichung des TMBJS - FAQ "Kinderbetreuung und Corona" veröffentlicht hat. 

    Hygieneplan

    FAQ "Kinderbetreuung und Corona"

  • Corona-Warn-App kann installiert werden (16.06.2020)

    Die Corona-Warn-App hilft, Infektionsketten besser zu erkennen. Die Anwendung soll dabei helfen, dass bei Neuinfektionen der Kreis der Kontaktpersonen schnell identifiziert werden kann. Besitzer eines geeigneten Smartphones können freiwillig entscheiden, ob sie die kostenfreie Warn-App installieren wollen oder nicht.

    Alle Informationen und Links zum Download:

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app?fbclid=IwAR2nB-GncC34E1Y046vVYEBDSAaANBGmdM7jfjmzVFQbo9iuZBtz6Imk8Ec

  • Umsetzung der neuen Coronavirus-Verordnung in der Wartburgregion (10.06.2020)

    Private Feiern mit mehr als 30 Personen in geschlossenen Räumen und mehr als 75 Personen unter freiem Himmel können im Wartburgkreis und der Stadt Eisenach an diesem Wochenende noch nicht stattfinden:

    Am kommenden Samstag tritt die neue Thüringer Verordnung zur Neuordnung von Maßnahmen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in Kraft. Danach sind Veranstaltungen im privaten Bereich anzeigepflichtig, wenn sie mit mehr als 30 Personen in geschlossenen Räumen oder mehr als 75 Personen unter freiem Himmel stattfinden. Die Anzeige soll laut der Verordnung mindestens 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn beim Gesundheitsamt angezeigt werden. Für private Feiern, die bereits an diesem Wochenende stattfinden sollen, kann die Vorlaufzeit zur Prüfung des Hygienekonzeptes nicht mehr eingehalten werden.

    Mit der von Ministerpräsident Bodo Ramelow und Gesundheitsministerin Heike Werner erlassenen Verordnung werden den örtlichen Gesundheitsämtern weitere Aufgaben zugewiesen, die diese zusätzlich belasten. Die Kreisverwaltung arbeitet daher derzeit an einer Verwaltungsvorschrift, nach der das Gesundheitsamt entsprechende Anträge in einem geordneten Verfahren möglichst zügig abarbeiten kann. Gleiches gilt auch für alle öffentlichen Veranstaltungen, die nach der geltenden Verordnung prinzipiell zu beantragen sind.

    Für Veranstaltungen im privaten Bereich ist mit einer Anzeigefristfrist von vier Arbeitstagen zu rechnen. Der Landrat erwartet eine größere Anzahl von Veranstaltungsanzeigen und betont, dass es im Interesse aller sei, dass das Gesundheitsamt jede Anzeige sichtet. Weitere Eckdaten und Informationen zur künftigen Verfahrensweise im Wartburgkreis werden in der kommenden Woche bekanntgegeben.

  • Kinderbonus kommt ohne Antrag - Auszahlung erfolgt mit Kindergeld (09.06.2020)

    Kinderbonus als Unterstützung für Familien

    Familien sollen mit 300 Euro Kinderbonus unterstützt werden, da sie während der Corona-Krise besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Das hat die Bundesregierung beschlossen. Den Kinderbonus soll es für jedes Kind geben, für das auch Anspruch auf Kindergeld besteht. Ein Antrag ist nicht nötig.

    Der Kinderbonus ist Teil des Corona-Konjunkturpakets, das der Koalitionsausschuss jüngst beschlossen hat. Wann Familien mit der finanziellen Hilfe rechnen können, hängt vom weiteren Verfahren der Gesetzgebung ab. Insgesamt wird der Bund 4,3 Milliarden Euro für den Kinderbonus aufwenden.

    Familienkasse informiert über Auszahlung

    Familien müssen den Kinderbonus nicht beantragen. Sie werden sobald wie möglich von ihrer Familienkasse über die Auszahlung informiert. Der Kinderbonus wird nicht mit den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II) verrechnet, teilt das Bundesministerium für Familie in einer aktuellen Meldung mit.

    Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Familienkasse

  • Grundsätze zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes für Kindertageseinrichtungen des Wartburgkreises (05.06.2020)

    Aktualisierung:

    Die Landesregierung teilt mit Schreiben vom 4. Juni 2020 mit, dass sie beabsichtigt, die bisherigen Vorgaben für die Raumgrößen pro Kind in Kindertageseinrichtungen aufzuheben. Der Rahmenhygieneplan soll angepasst werden, so dass die verbindliche Raumgröße

    - für Kinder ab dem vollendeten 3. Lebensjahr mit 4 m² empfohlen wird
    - und je Kind bis zum vollendeten 3. Lebensjahr 5 m² vorzuhalten sind.

    Daher werden Punkt 1 und Punkt 2 der verpflichtenden Erläuterungen (siehe unten) nicht mehr als verbindlich erklärt.

     

    Das Landratsamt Wartburgkreis hat mit Schreiben vom 14. Mai 2020 folgende Grundsätze zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes für Kindertageseinrichtungen des Wartburgkreises festgelegt:

    Grundsätze zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes 

    Schreiben vom 4. Juni an Kindertageseinrichtungen

  • Planmäßiger Busverkehr an Sonn- und Feiertagen ab 21.05.2020 (18.05.2020, 9.46 Uhr)

    Die Busse der Verkehrsgemeinschaft Wartburgregion (VGW) (Verkehrsunternehmen Wartburgmobil (VUW) gkAöR, Verkehr Hainich OHG, Verkehr Werra OHG, Verkehr Werraland OHG, Omnibusbetrieb Fleischmann) fahren ab Donnerstag, 21.05.2020 wieder planmäßig an Sonn- und Feiertagen nach dem bekannten Winterfahrplan.

    Auch die bekannten Zusatzverkehre an Himmelfahrt werden planmäßig durchgeführt.

    Ausgenommen sind weiterhin die Fahrten der Linie 23 und 54 sowie die nur im Sommerfahrplan stattfindenden Fahrten auf den Linien 2, 110 und 195.

    In Thüringen ist das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung im ÖPNV für alle Fahrgäste verpflichtend. Eine Beförderung ohne Mund- und Nasenbedeckung ist daher ausgeschlossen.

    Für Fragen steht Ihnen die Service-Auskunft unter 01807/12 13 14 zur Verfügung. Informationen erhalten Sie zudem im Internet unter www.wartburgmobil.info.

  • Thüringer Verordnung zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Schulbereich (16.05.2020, 23.15 Uhr)

    Der Minister für Bildung, Jugend und Sport  hat am 16. Mai 2020 die Thüringer Verordnung zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Schulbereich (ThürAbmildSchulVO) erlassen.

    zur Verordnung

  • Aktualisierung der Regelungen über die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen (14.05.2020, 18.00 Uhr)

    Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat mit Datum vom 13. Mai 2020 die Regelungen über die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen aktualisiert.

    Diese wurden dem Landratsamt am 14. Mai 2020 bekanntgegeben und sofort den Kommunen und Trägern zugeleitet.

    Regelungen über die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen

  • Corona-Hilfe für gemeinnützige Einrichtungen – Antragsfrist endet am 31.05.2020 (14.05.2020, 16.00 Uhr)

    Das Thüringer Corona-Soforthilfeprogramm für gemeinnützige Einrichtungen wird gut nachgefragt. Seit dem Start des Soforthilfeprogramms am 15. April wurden 423 Anträge bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GfAW) eingereicht. 241 Anträge mit einem Volumen von 2,5 Millionen Euro wurden zügig bearbeitet und bereits ausgezahlt. Täglich kommen rund 20 Anträge neu dazu.

    Die Soforthilfe wird zur Überwindung einer existenzgefährdenden Wirtschaftslage gewährt, die durch die Corona-Krise vom Frühjahr 2020 entstanden ist. Reichen Einnahmen nicht aus, um beispielsweise Miete und Betriebskosten zu decken, ist die Antragsstellung und Unterstützung möglich.

    Die Corona-Hilfe kann noch bis zum 31. Mai beantragt werden. Das Servicetelefon der GfAW (0361 22230) ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 13 Uhr besetzt. Weitere Informationen unter www.gfaw-thueringen.de/corona-soforthilfe.

    Nicht-gemeinnützige Einrichtungen können zudem Hilfe bei der Corona Soforthilfe 2020 für die Wirtschaft unter https://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Corona-Soforthilfe-2020 ebenso bis 31. Mai beantragen.

    Hilfeempfänger sind Einrichtungen aus Kunst, Kultur, Medien, Sport, Jugendarbeit, Bildung, Frauen- und Behindertenarbeit, Umwelt- und Tierschutzarbeit sowie soziale Teilhabe.

  • „Ausbildungszuschuss“ für Unternehmen mit Lehrlingen (14.05.2020, 08.35 Uhr)

    Thüringer Unternehmen mit Auszubildenden, die aufgrund von coronabedingten Verordnungen von einer teilweisen oder vollständigen Schließung betroffen sind, können ab sofort einen „Ausbildungszuschuss“ beantragen.  Damit werden in Thüringen Ausbildungsbetriebe unterstützt, die ihre Lehrlinge trotz der momentanen Krise halten und Ausbildungsverträge nicht kündigen. Insgesamt 3,8 Millionen Euro stellt das Land zur Verfügung, die über die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) an die Unternehmen ausgezahlt werden. Die betreffenden Ausbildungsunternehmen werden in dieser Woche von den zuständigen Wirtschaftskammern über die Antragsmodalitäten informiert.

    Mit dem „Ausbildungszuschuss“ können Betriebe 80 Prozent der Ausbildungsvergütung sowie eine Pauschale in Höhe von 20 Prozent für entrichtete Sozialversicherungsbeiträge erstattet bekommen, die sie an ihre Lehrlinge nach behördlich angeordneter Schließung gezahlt haben. Die Hilfe ist beschränkt auf den Zeitraum jener sechs Wochen nach Schließung, für die bei Auszubildenden – im Gegensatz zu regulären Beschäftigten – die Kurzarbeiterregelungen der Bundesagentur für Arbeit nicht greifen. Denn in diesem Zeitraum müssen die Unternehmen trotz Betriebsschließungen weiter voll für die Vergütung ihrer Auszubildenden aufkommen.

    Nach Schätzung der Kammern sind etwa 3.200 Auszubildende in Thüringen von der Schließung betroffen, davon rund 2.800 im Bereich von Industrie, Handel und Gastronomie sowie ca. 400 im Handwerk. Der Ausbildungszuschuss wird über die Industrie- und Handelskammern (IHK) bzw. die Handwerkskammern (HWK) ausgereicht. Die Kammern übernehmen auch die Prüfung der Fördervoraussetzungen (Vorhandensein des Ausbildungsvertrags, coronabedingte teilweise oder vollständige Betriebsschließung auf behördliche Anordnung, Nachweis der Zahlungen an den Azubi) und die Auszahlung des Zuschusses.

  • Thüringer Sportvereine dürfen eingeschränkt öffnen (13.05.2020, 11.25 Uhr)

    Mit der ab 13. Mai 2020 gültigen Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 darf in Thüringen wieder mehr Vereinssport angeboten und getrieben werden – an der frischen Luft sowie in Sportstätten. Damit ist ab Mittwoch ein nächster Schritt zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs möglich – stets unter strengster Beachtung der gültigen Abstandsregeln und Hygienevorschriften.

    Die wichtigsten Punkte zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes in Thüringen im Überblick:

    • ab Mittwoch, 13. Mai 2020 ist der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten-, Gesundheits-, Reha- sowie Leistungssport einschließlich der Spezialschulen für den Sport auf und in allen privaten und öffentlichen Sport- und Freizeitanlagen wieder erlaubt
    • Lehrgänge für die Aus- und Fortbildung, Arbeitseinsätze auf oder in Sportanlagen sowie Vereins- und Verbandsversammlungen sind wieder möglich
    • der Sport- und Trainingsbetrieb erfolgt insbesondere bei Kampf- und Mannschaftssportarten kontaktfrei und ohne Wettkampfsimulationen und -spiele.
    • Wettkämpfe und ähnliche Sportveranstaltungen (mit Zuschauern/Publikum) sind zunächst nicht gestattet
    • ab 1. Juni 2020 ist unter anderem die Öffnung von Fitnessstudios sowie Schwimmbädern (keine Hallenbäder), ebenfalls unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich. Nähere Informationen folgen, sobald weitere Entscheidungen gefallen sind.

     

    Für alle Bereiche gilt, dass die Erstellung und Einhaltung von Infektionsschutzkonzepten und Hygieneregeln durch die Vereine grundlegend ist. Eine Öffnung kann erst erfolgen, wenn Schutzkonzepte umgesetzt werden können – u.a in Abhängigkeit der kommunalen Verfügungen bei Sportstätten in deren Verantwortung. Zusätzlich gibt ein Konzept des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Details für Vereinsvorstände, Übungsleiter und Trainer zur Durchführung von Sportangeboten vor. Gemeinsam mit dem LSB Thüringen wurden Handlungsempfehlungen als Hilfestellung im Vorfeld erstellt.

     

     

     

     

  • Branchenregelungen für Thüringen (13.05.2020, 10.00 Uhr)

    Für den Handel, Hotels und Gaststätten, stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen, Friseursalons, Kosmetikstudios, Fußpflege sowie Physiotherapie und andere therapeutische Praxen gibt es folgende konkretisierende Branchenregelungen zu den anzuwendenden Hygiene- und Arbeitsschutzmaßnahmen:

    Branchenregelung für den Einzelhandel

    Regelung für stationäre Pflegeeinrichtungensowie besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderung

    Branchenregelung für das Friseurhandwerk

    Branchenregelung für das Kosmetikhandwerk und die Fußpflege

    Branchenregelung für das Hotel- und Gaststättengewerbe

    Branchenregelung für Physiotherapien und andere therapeutische Praxen

  • Thüringer Bußgeldkatalog Coronavirus vom 12. Mai 2020 (12.05.2020, 18.10 Uhr)
  • Änderung der Thüringer SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung ab 04.05.2020 (03.05.2020, 13.38 Uhr)

    Die Thüringer Landesregierung hat weitere Änderungen sowie die Verlängerung der Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 beschlossen. Diese Änderungen treten am 4. Mai 2020 in Kraft:

    - An Gottesdiensten und sonstigen religiösen Zusammenkünften können im Ausnahmefall in geschlossenen Räumen mehr als 30 Personen teilnehmen. Die Vorlage eines Hygiene- und Schutzkonzeptes ist erforderlich.
    - Trauerfeiern sind auch in geschlossenen Räumen gestattet.
    - Klarstellung, dass auch auf Mund-Nasen-Bedeckungen verfassungsfeindliche Kennzeichen verboten sind
    - Öffnung von Spielplätzen
    - Öffnung von Musik- und Jugendkunstschulen für Individualunterricht und Unterricht in Kleinstgruppen bei entsprechenden Hygienekonzepten
    - Ermöglichung von Individualsport auf Freiluftanlagen
    - Streichung der 800m²-Regelung im Einzelhandel
    - Öffnung von Kosmetik- und Nagelstudios bei Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzkonzepte
    - Öffnung von Fußpflegeangeboten bei Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzkonzepte
    - Öffnung von Fahrschulen für den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung für Moped- und Motorradführerscheine bei Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzkonzepte
    - Öffnung von medizinischen Angeboten wie Physio- und Ergotherapien auch ohne medizinisches Attest/Rezept
    - Klarstellung, dass Seelsorgern Zutrittsrechte zu gewähren sind
    - Schrittweise Öffnung von Bildungseinrichtungen

    Für alle Bereiche gilt, dass die Erstellung und Einhaltung von Schutzkonzepten und Hygieneregeln grundlegend ist. Die Angebote können, müssen aber nicht öffnen. Eine Öffnung kann erst erfolgen, wenn Schutzkonzepte umgesetzt werden können.

    Nach wie vor gilt:
    - Abstand halten (mindestens 1,5m)
    - Hygienemaßmahmen einhalten
    - Mitglieder eines Haushalts dürfen sich gemeinsam mit maximal einer haushaltsfremden Person drinnen oder draußen aufhalten

    Es gilt weiterhin die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen:
    - in Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen und Omnibussen, in Taxen und sonstigen Beförderungsmitteln mit Publikumsverkehr
    - in Geschäften des Einzelhandels einschließlich Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufsstellen
    - in Geschäften des Lebensmittelhandels einschließlich Bäckereien und Fleischereien, Getränke-, Wochen- und Supermärkte sowie Hofläden
    - in Banken und Sparkassen
    - in Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker und Hörgeräteakustiker
    - in Filialen der Deutschen Post AG und Paketstellen von Logistikunternehmen
    - in Abhol- und Lieferdiensten
    - in Wäschereien und Reinigungen
    - in Tankstellen, im Kfz-Handel einschließlich Kfz-Teileverkaufsstellen und Fahrradgeschäften
    - in Zeitungs- und Tabakwarengeschäfte und in Buchhandelsgeschäfte
    - in Geschäften für Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte

    Als Mund-Nasen-Bedeckung können selbstgenähte oder selbst hergestellte Stoffmasken, Schals, Tücher, Hauben und Kopfmasken sowie sonstige Bedeckungen von Mund und Nase verwendet werden. Die Mund-Nasen-Bedeckung soll eng anliegen und gut sitzen. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres und Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind davon ausgenommen.

    Der vollständige Verordnungstext ist abrufbar über das Corona-Informationsportal der Thüringer Landesregierung oder direkt über unten stehenden Link.

    Vollständiger Verordnungstext

  • Zuhause nicht sicher? (30.04.2020, 15.56 Uhr)

    Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Auch Familien, Freunde oder Nachbarn sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und ihr Umfeld gerade jetzt auf alternativen Wegen außerhalb der eigenen vier Wände erreicht werden und aufgezeigt bekommen, wo sie Hilfsangebote finden und was sie gegen Gewaltsituationen tun können.

    Gemeinsam mit Deutschlands großen Einzelhandelsketten Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny, Real und Rewe will die Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesfrauenministeriums Menschen unterstützen, die in der aktuellen Corona-Situation von häuslicher Gewalt betroffen sind oder die Betroffenen helfen wollen. Bundesweit werden in etwa 26.000 Supermärkten Plakate im Kassenbereich, an den Ein- und Ausgängen und an den Schwarzen Brettern aufgehängt, die über die Initiative und Hilfsangebote informieren. Auch auf der Rückseite vieler Kassenzettel finden sich Informationen über „Stärker als Gewalt“.

    Alle, die die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ unterstützen wollen, finden die Postervorlage und ein Infoblatt mit allem Wissenswerten rund um „Stärker als Gewalt“ direkt zum Download auf der Internetseite der Initiative:
    https://staerker-als-gewalt.de/…/poster-aktion-haeusliche-g…

    Die Aktion soll auch Nachbarinnen und Nachbarn erreichen, die in dieser Zeit besonders aufgefordert sind, auf Alarmsignale für häusliche Gewalt zu achten und dagegen aktiv zu werden. Über die Initiativen-Website können sie sich darüber informieren, wie sie Anzeichen von häuslicher Gewalt erkennen, wie sie selbst helfen und wo sie Unterstützung erhalten können. Außerdem gibt es Aushänge für den Hausflur, über die Betroffene und ihre Nachbarschaft direkt über die Hilfsangebote informiert werden können.

    Eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt und Menschen, die helfen wollen, ist das vom BMFSFJ geförderte Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen". Das Hilfetelefon ist unter der kostenlosen Nummer 08000 116 016 rund um die Uhr zu erreichen - anonym und barrierefrei - und bietet in deutscher Sprache und in 17 Fremdsprachen telefonische Beratung für gewaltbetroffene Frauen, für Menschen aus dem sozialen Umfeld und für Fachkräfte an. Über www.hilfetelefon.de ist außerdem eine Onlineberatung möglich.

  • SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk (23.04.2020, 09.00 Uhr)
  • Informationen zur Maskenpflicht (22.04.2020, 15.58 Uhr)

    Ab Freitag, 24. April gilt in Thüringen eine Maskenpflicht: beim Einkaufen sowie im öffentlichen Nahverkehr sollen Mund und Nase bedeckt sein.

    Dies gilt übrigens nicht für Kinder unter sechs Jahren. Auch wer im öffentlichen Raum spazieren geht, muss keine Maske tragen. Zudem wird das Nichttragen einer Mund-Nasenbedeckung vorerst kein Bußgeldtatbestand. Als Maske genügen auch ein Tuch oder ein Schal. Dabei gilt grundsätzlich: ein Stoffstück vor Mund und Nase ist zunächst vor allem ein Schutz für andere, wenn aber zwei oder mehr Leute aufeinander treffen, die alle eine Maske tragen, dann sind alle besser geschützt und das Risiko gegenseitiger Ansteckung deutlich verringert. Denn bei einer Infektion mit dem Coronavirus kann man auch schon ansteckend sein, ohne dass man Symptome aufzuweisen hat und manche Infektionen verlaufen sogar gänzlich ohne Symptomatik.

    Hintergründe für die Einführung der Maskenpflicht sind die ab Freitag anstehende Öffnung aller weiteren Geschäfte mit einer Grundfläche bis 800 Quadratmeter und die anstehende Rückkehr der Schüler in die Schulen und den Öffentlichen Personennahverkehr. Sowohl das Landratsamt Wartburgkreis als auch der Freistaat Thüringen hatten zunächst von einer solchen Maskenpflicht Abstand genommen, um die bereits bestehenden Engpässe bei der Ausrüstung mit Schutzbekleidung im Medizinsektor nicht weiter zu verschärfen. Vor diesem Hintergrund wird auch weiterhin davon abgeraten, medizinische Mund- und Nasenschutzartikel zu kaufen.

    Das Tragen selbstgenähter Masken stellt bei sachgemäßer Handhabung entgegen zahlreichen, kursierenden Gerüchten (beispielsweise, dass sich unter den Masken CO² in gefährlicher Höhe konzentrieren könne) kein Risiko dar. Denn die Atemluft gelangt über die offenen Seiten der Maske nach innen. Komplett geschlossene Masken, wie beispielsweise Staubschutzmasken aus dem Baumarkt sind dagegen vor allem für Kinder nicht zu empfehlen.

    Da die meisten Schüler auf den Öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, benötigen auch schulpflichtige Kinder und Jugendliche Masken. Vorrangig sind dafür zunächst die Eltern verantwortlich.

    Tipps zum richtigen Umgang mit Masken

    Auch mit Maske sollte der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden. Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden. Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
    Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
    Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
    Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).

    Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.

  • Tragen einer Mund-Nasenbedeckung beim Einkaufen und im ÖPNV (21.04.2020, 13.10 Uhr)

    Ab Freitag, 24.04.2020, soll in ganz Thüringen beim Einkaufen und im ÖPNV das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung verpflichtend werden. Dies hat das Kabinett heute auf Vorschlag von Gesundheitsministerin Heike Werner beschlossen. Wie bei vergleichbaren Regelungen in anderen Ländern und einzelnen Kommunen können neben einer einfachen Stoffmaske auch Tücher oder Schals zum Bedecken von Mund und Nase genutzt werden. Dazu die Ministerin: „Niemand muss sich Sorgen machen, wenn er oder sie jetzt keine Maske kaufen kann, weil es womöglich keine gibt oder nur zu überhöhten Preisen. Es sollte auch kein medizinischer Mund-Nasen-Schutz erworben werden und bitte keinesfalls Masken bei möglicherweise unseriösen Herstellern im Internet bestellen, die Vorkasse verlangen. Es geht darum, dass Mund und Nase bedeckt sind, um das Risiko einer Ansteckung für andere zu verringern. Hierfür ist das Tragen eines Tuchs, eines Schals oder eben einer selbstgenähten Mund-Nasenbedeckung ausreichend.“

    Zudem wird das Nichttragen einer Mund-Nasenbedeckung vorerst kein Bußgeldtatbestand. Die Festlegung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung wird durch eine Veränderung der Dritten Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgen.

    Personen, die eine eigenhergestellte Maske aus handelsüblichem Stoff tragen, sollten unbedingt folgende Regeln berücksichtigen (Quelle: Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html):

    • Die Masken sollten nur für den privaten Gebrauch genutzt werden.
    • Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
    • Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
    • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
    • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
    • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
    • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
    • Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
    • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
    • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
    • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.
    • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.
  • Corona-Sonderprogramm für Hotels, Gaststätten und andere Dienstleister (21.04.2020, 8.40 Uhr)

    Thüringen plant Corona-Sonderprogramm für besonders betroffene Dienstleistungsbranchen. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee kündigt weitere Unterstützung für Dienstleistungsunternehmen an, die durch die aktuellen Corona-Regelungen in besonderem Maße in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Dies gelte insbesondere für das Hotel- und Gaststättengewerbe. „Wir haben 45 Millionen Euro für die Existenzsicherung von Dienstleistungsunternehmen eingeplant, die aufgrund der Corona-Pandemie von Schließungen betroffen sind“, so Tiefensee.

    Hier geht es zum Sonderprogramm

  • Jetzt lokale Geschäfte unterstützen! (15.04.20, 14.40 Uhr)

    Die Suhler Verlagsgesellschaft (Herausgeber von Freies Wort, Südthüringer Zeitung u.a.) startet gemeinsam mit ihrer Vermarktungsfirma HCS Medienwerk unter dem Hashtag #GemeinsamHandeln eine Solidaritätsaktion, um den betroffenen Händlern, Dienstleistern und Unternehmen in der schweren Zeit der Corona-Krise Einnahmen zu ermöglichen.

    Wie das funktioniert? Sie können Gutscheine der teilnehmenden Händler kaufen und später einlösen! So stehen den Händlern die Einnahmen unmittelbar zur Verfügung und laufende Kosten können (zumindest teilweise) gedeckt werden. Besonders hart trifft es aktuell den lokalen Handel, die Gastronomie, die Tourismus-Betriebe, Veranstalter jeglicher Art und viele weitere Branchen.

    Machen Sie mit und helfen Sie, die Existenz unserer lokalen Wirtschaft in Südthüringen zu sichern.

    Für betroffene Unternehmen, die in das Solidaritätsprogramm aufgenommen werden möchten, steht ein Anmeldeformular bereit.

    Mehr Informationen finden Sie unter:

     https://www.insuedthueringen-miteinander.de/gemeinsam-handeln/

    Bei Fragen zur Initiative #GemeinsamHandeln schreiben Sie eine E-Mail an: info(at)insuedthueringen-miteinander.de oder rufen Sie unter folgender Telefonnummer an: 03681 / 851 104.

  • KfW-Schnellkredit kann jetzt beantragt werden (15.04.2020, 10.00 Uhr)

    Ab heute, 15.04.2020, kann der KfW-Schnellkredit 2020 für den Mittelstand beantragt werden. Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten (aber unter 250 Mitarbeitern), die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, können bei ihrer Bank oder Sparkasse den neuen Schnellkredit der KfW beantragen. Die KfW übernimmt dabei 100 % des Bankenrisikos.

    Zur KfW

  • Coronakrise – was passiert im Landratsamt? (08.04.2020, 14.38 Uhr)

    Auch wenn das Landratsamt Wartburgkreis aktuell für den Besucherverkehr weitgehend geschlossen ist, sind alle verfügbaren Mitarbeiter weiterhin im Dienst. Denn: wenngleich das Hauptaugenmerk auf der Bewältigung der Coronakrise liegt, soll auch die Daseinsvorsorge für die Bürger in möglichst allen Bereichen aufrechterhalten werden. Bürgerinnen und Bürger können die Verwaltung nach wie vor telefonisch und per Mail erreichen. Eine persönliche Vorsprache ist in dringlichen Fällen nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem jeweiligen Fachamt möglich.

    Mit der Bewältigung der Krise ist im Wartburgkreis - wie in der Thüringer Katastrophenschutzverordnung vorgeschrieben – ein Krisenstab verantwortlich. In nahezu identischer Form arbeiten solche Stäbe auch in allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten. Leiter des Stabs ist Landrat Reinhard Krebs.

    Hierbei muss man wissen, dass alle Aufgaben des Infektionsschutzes Aufgaben des sogenannten übertragenen Wirkungskreises, also vom Land übertragene Aufgaben, sind. Und während für die Aufgaben des eigenen Wirkungskreises der Kreistag beschließt, ist nach der Thüringer Kommunalordnung für Entscheidungen, die übertragene Aufgaben betreffen, der Landrat und nicht der Kreistag verantwortlich. Das Gesundheitsamt des Wartburgkreises ist außerdem aufgrund einer Zweckvereinbarung auch für die kreisfreie Stadt Eisenach zuständig.

    Was macht der Krisenstab?

    Der Krisenstab besteht aus dem Verwaltungsstab und einer taktisch-operativen Einheit. Insgesamt sind rund 40 Personen im Stab tätig – davon ist jedoch nur ein Teil täglich und unter Beachtung aller Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen anwesend. Darunter sind Vertreter der Verwaltungen des Wartburgkreises und der Stadt Eisenach, des Infektionsschutzes, vom Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, einem Verbindungsmann zu den Kliniken und Reha-Kliniken sowie Vertretern von Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

    Der Verwaltungsstab erfasst die tägliche Lage im Landkreis, ermittelt zu lösende Probleme und veranlasst Verwaltungsmaßnahmen (wie beispielsweise Allgemeinverfügungen) unter Beachtung aller Umstände der Krisenlage. Der operativ-taktische Stab sorgt für die praktische Umsetzung aller Maßnahmen im Rahmen der Gefahrenabwehr. Dazu gehört insbesondere die Beschaffung von Schutzausrüstung, aber auch Beatmungsgeräte, Beatmungs- und Intensivbetten. Ausstattungen für Rettungswagen für den Transport von Coronafällen und vieles mehr müssen beschafft und organisiert werden. Zugleich arbeiten alle daran, auch organisatorische Strukturen im Landkreis zu schaffen, die die bestmögliche Bewältigung der Krise insbesondere auch für gefährdete Bereiche - wie beispielsweise Pflegeheime - ermöglichen.

    Warum finden keine Kreistagssitzungen statt?

    Aufgrund des bestehenden Versammlungsverbotes und der möglichst umfassenden Kontaktvermeidung, auf die alle staatlichen Maßnahmen derzeit abzielen, finden im Moment keine Kreistagssitzungen des Wartburgkreises statt. Dies bedeutet aber nicht, dass die Demokratie im Landkreis in irgendeiner Form ausgehebelt wäre.

    Anstehende Entscheidungen werden auf die Zeit nach dem Versammlungsverbot verschoben und würden nur dann als Eilentscheidung des Landrates getroffen, wenn sie unaufschiebbar wären, weil aus der fehlenden Entscheidung Schaden für den Landkreis entstünde. Beispielsweise, wenn Fördermittel nicht abgerufen werden könnten oder eine bereits laufende Baumaßnahme nicht weitergeführt werden könnte. Zudem hält der Landrat im Rahmen von Telefonkonferenzen einen engen Kontakt zu den Fraktionsvorsitzenden. Die Kreisausschusssitzung am 27. April, bei der die Fraktionsvorsitzenden mit der Kreisspitze zusammenkommen, wird darüber hinaus stattfinden.

    „Für Außenstehende ist von der hektischen Betriebsamkeit, die hinter den Türen des Landratsamtes vorherrscht, nur wenig zu sehen. Aber ich kann Ihnen versichern, dass sich jeder Bürger - auch und gerade in der Krise - auf uns verlassen kann. Das ist in Zeiten wie diesen immens wichtig“, unterstreicht Landrat Reinhard Krebs.

     

     

  • Entschädigungsanträge gemäß §§ 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) (07.04.2020, 07.30 Uhr)

    Wer auf Grund des Infektionsschutzgesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne des § 31 Satz 2 IfSG Verboten in
    der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld (§ 56 Absatz 1 IfSG). 

     

    Alle Regelungen dazu

    Formular: Antrag auf Entschädigung nach § 56 IfSG für Arbeitgeber

    Formular: Antrag auf Entschädigung nach § 56 IfSG für Selbständige

  • Nachbarschaftshilfe und Versicherungsschutz (06.04.2020, 16.21 Uhr)

    Die Thüringer Ehrenamtsstiftung unterstützt in Zeiten des Corona-Virus ehrenamtliche, selbstorganisierte Projekte der „Nachbarschaftshilfe“ und stellt Zuwendungen in Höhe von insgesamt 30.000€ auf Grundlage der Vergabegrundsätze für die Förderung des Ehrenamtes zur Verfügung.

    Förderfähig sind u. a. Aufwandsentschädigungen für die Erledigung von Botengängen, Sachkosten z. B. für Desinfektionsmittel oder Einmalhandschuhe sowie Fahrtkosten. Die Projektförderung erfolgt einmalig in Form eines Zuschusses in Höhe von maximal 300,00 € je Projekt.

    Gefördert werden dabei Projekte von zivilgesellschaftlichen Zusammenschlüssen (Initiativen, Projekte, Vereine), die ehrenamtlich Dienste der Nachbarschaftshilfe anbieten. Auch Unterstützungen für Hilfeleistungen im Rahmen der Migranten- und Flüchtlingshilfe sind möglich.

    Die Verwendung der Mittel ist durch einen Verwendungsnachweis in Form eines Sachberichts und eines zahlenmäßigen Nachweises, in dem Einnahmen und Ausgaben entsprechend der Gliederung des Kostenplans des Antrags summarisch zusammenzustellen sind, nachzuweisen.

     

    Hinweis zum Versicherungsschutz

    Ein selbstorganisiertes Ehrenamt in Thüringen ist unter der Voraussetzung einer Registrierung von: Name, Vorname; Anschrift und Einsatzort der ehrenamtlich Engagierten durch die Unfall- und Haftpflichtversicherung der Thüringer Ehrenamtsstiftung abgesichert. Melden Sie sich dazu bei dem externen Ansprechpartner der SV SparkassenVersicherung - Herrn Klett unter der Telefonnummer 0151/12 56 90 18.

    Wer im Rahmen einer Initiative tätig ist, sollte die Aktivitäten schriftlich festhalten. Der Name und das Wirken/Ziel der Initiative, Teilnehmer, eventuell Protokolle der Einsätze können hier für die Nachweispflicht im Schadensfall dienen. Kein Versicherungsschutz besteht jedoch für Fahrten im eigenen/privaten KFZ.

    Hier geht es zum Antragsformular

     

     

  • Land schließt Kindergartenpakt mit Kommunen und Trägern (06.04.2020, 14.05 Uhr)

    Das Land hat sich am Freitag mit dem Gemeinde- und Städtebund und den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege auf einen Kindergartenpakt zur finanziellen Abfederung der Kindergartenschließungen verständigt.

    Darin fließt die in der vergangenen Woche getroffene Grundsatzentscheidung der Landesregierung ein, dass das Land nicht nur seine Verpflichtungen bei der Finanzierung der Kinderbetreuung auch in Zeiten der Kindergartenschließungen weiter erfüllt, sondern auch eine Erstattung der Mindereinnahmen durch die entgangenen Elternbeiträge zahlt.

    Dadurch werden die Kommunen und Träger in die Lage versetzt, u. a. auf die Einziehung der Elternbeiträge zu verzichten sowie Erzieherinnen und Erzieher weiter so zu entlohnen, wie es vor den Kindergartenschließungen vertraglich vereinbart war.

    Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier.

  • Anträge auf Soforthilfe und Entschädigung stellen (06.042020, 13.03 Uhr)

    Bund und Land haben Finanzmittel in Größenordnung für die Hilfe und Entschädigung von Unternehmen bereitgestellt. Jetzt ist es wichtig, dass diese Mittel auch dorthin gelangen, wo sie zuerst am Dringendsten gebraucht werden. Die Einmalzahlung soll ausschließlich denjenigen Firmen und Gewerbetreibenden über die ersten Hürden helfen, die sich in einer existenzbedrohenden Situation befinden. Selbständige, Einzel- und Kleinstunternehmen aber auch Gastronomiebetriebe, Eventorganisatoren oder Einzelhandelsunternehmen, deren Umsatz auf Grund der aktuellen Situation auf null steht, sollten unbedingt die Soforthilfe- und Entschädigungszahlungen nutzen. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

    Die Soforthilfe wird bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) beantragt und dort ausgezahlt, egal ob Bundes- und/oder Landesmittel – gegebenenfalls werden die Mittel gegeneinander verrechnet. Es reicht ein Antrag.

    Alles zur Soforthilfe ist unter www.aufbaubank.de zu finden oder kann unter der Hotline: 0800 534 56 76 erfragt werden. Dort ist auch alles über weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu erfahren.

    Selbständige können darüber hinaus beim Landesverwaltungsamt eine Entschädigung genauso wie Arbeitnehmer beantragen, wenn sie „einem Verbot in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit“ unterliegen oder unterworfen werden und dadurch einen Verdienstausfall erleiden. Das trifft auch im Fall notwendiger Kinderbetreuung zu. Die Informationen dazu sind unter https://www.thueringen.de/th3/tlvwa/ zu finden.

     

  • Physiotherapie geht trotz Corona weiter – Auflagen sind zu beachten (02.04.2020, 9.31 Uhr)

    Die Physiotherapie zählt zu den Einrichtungen des Gesundheitswesens, die weiterhin für Patienten mit einer ärztlichen Verordnung geöffnet sein können. Selbstverständlich müssen Hygiene- und Schutzmaßnahmen getroffen werden, um Mitarbeiter sowie Patienten vor dem Corona-Virus zu schützen.

    Folgende (Sofort-) Maßnahmen tragen dazu bei, das Infektionsrisiko in Physiotherapien zu verringern:

    Der Betrieb von Physiotherapien ist nur zulässig, sofern die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches oder zahnärztliches Attest oder Verordnung festgestellt wurde. Verschiebbare physiotherapeutischen Behandlungen gehören nicht dazu. Die zuständigen Behörden können gegebenenfalls konkrete Auflagen zu erteilen. Soweit wie möglich sollte auf aktive Therapien zurückgegriffen werden, bei denen der Abstand zum Patienten von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

    Soweit eine Behandlung direkt am Menschen erfolgt, so dass die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, hat die behandelnde Physiotherapeutin bzw. der behandelnde Physiotherapeut zwingend persönliche Schutzausrüstungen wie Mund-Nasen-Schutz zu verwenden. Die Patienten sollen vor Betreten des Behandlungszimmers und nach der Behandlung aufgefordert werden, ihre Hände zu desinfizieren.

    Patienten mit Erkältungssymptomen sowie Rückkehrer aus Risikogebieten (Zwei-Wochen-Zeitraum beachten) sind nicht zu behandeln. Darüber hinaus soll die behandelnde Person während der direkten Behandlung einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Kontaktmöglichkeit von Patienten untereinander sind zu verhindern. Behandlungstische und Räume sind nach jeder Behandlung gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Behandlungsräume sind regelmäßig intensiv zu lüften. Es ist sicherzustellen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Arbeit untereinander so wenig wie möglich in Kontakt kommen.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen und Rückkehrer aus Risikogebieten (Zwei-Wochen-Zeitraum beachten) sind von der Arbeit freizustellen und dürfen keine Behandlungen durchführen.
    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über die notwendigen einzuhaltenden Schutzmaßnahmen wie zum Tragen von Atemschutzmasken und ggf. Handschuhen und über Hygieneregeln (https://www.infektionsschutz.de), Abstände einhalten, häufige Händereinigung und -desinfektion, zusätzliche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen usw. zu informieren und zu unterweisen. Persönliche Schutzausrüstung, Händedesinfektions- und Reinigungsmittel sowie Einmalhandtücher sind den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Der Einlass betriebsfremder Personen in das Unternehmen ist weitgehend zu unterbinden.

  • Kinder trotz Corona draußen beschäftigen (30.03.2020, 10.36 Uhr)

    Der Frühling schert sich nicht um das Coronavirus.  Umso besser, denn dann können Sie mit ihren Kindern trotz geschlossener Schulen und Kitas viel nach draußen. Dabei ist „Social Distancing“ auch für Familien erste Bürgerpflicht. Die Spielplätze sind gesperrt. Daher gilt: Je einsamer der Spielort, desto besser. Aber in Wäldern und auf Wiesen kann man Kinder wunderbar beschäftigen. Ein paar Ideen haben wir hier zusammengestellt:

    1. Korkenboote bauen und schwimmen lassen

    Diese Bötchen sind schnell gebaut: Drei oder mehr Korken mit Gummibändern fixieren, Zahnstocher mit einem Segel aus Stoff versehen und am Bötchen befestigen. Jetzt geht’s los: Spaß ist in der kleinsten Pfütze. Im Wald findet sich bestimmt ein Bächlein, in dem man die Boote schwimmen lassen kann. Und ganz zur Not geht das auch zu Hause.

    2. Schnitzeljagd

    Wenn Kinder Hinweisen nachjagen dürfen, merken sie gar nicht, dass sie dabei auch noch einen ausgedehnten Spaziergang machen. Am besten, man teilt sich auf: Ein Kind geht mit einem Erwachsenen vor und streut entweder Sägespäne-Pfeile auf den Weg oder hängt Krepppapier in die Bäume (bitte später wieder mit nach Hause nehmen). Mit 15 Minuten Abstand geht das zweite Kind-Mama/Papa-Gespann hinterher. Wer mag, kann zwischendurch auch noch ein paar Fragen einbauen: Nenne mir drei Vogelarten, zum Beispiel, oder zähle, wie viele Baumstämme auf dem Stapel am Wegesrand liegen.

    3. Unterschlupf bauen

    Mit ein paar Ästen lässt sich im Wald ein tolles Tipi oder ein Unterschlupf bauen. Dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Während einer im Tipi eine Matschsuppe kocht, kann der andere um den Unterschlupf schleichen und nach „wilden Tieren“ Ausschau halten.

    4. Blätter, Steine, Zapfen sammeln

    Körbchen nicht vergessen: Wer findet den schönsten Stein, den größten Zapfen, den besten Wanderstock? Die gefundenen Schätze werden mit nach Hause genommen. Dort kann man die Steine zum Beispiel anmalen oder aus den Zapfen ein Männchen basteln.

    5. Spaß mit einem Seil

    Mit einem Seil kann man wirklich viele Sachen machen: Seil springen, Tauziehen, Balancieren. Vielleicht haben Ihre Kinder noch viel mehr Ideen?

    6. Mit dem Taschenmesser schnitzen

    Trauen Sie Ihrem Kind zu, ein Taschenmesser zu benutzen? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, es ihm zu zeigen – natürlich nur, wenn es dazu schon im richtigen Alter ist. Kinder lieben es, an einem Stock herum zu schnitzen – Nervenkitzel inklusive. Der schön mit Schnitzmustern verzierte Stock kann dann nach Hause genommen und zum Beispiel noch bemalt werden.

    7. Käfer, Ameisen und Insekten beobachten

    Wissen Sie, wo es im Wald einen Ameisenhaufen gibt? Sehr gut! Die Waldameisen sind jetzt wieder aktiv. Man kann stundenlang zuschauen, wie sie krabbeln und arbeiten. Auch andere Insekten laden zum Beobachten ein. Hat man ein Lupenglas, darf man die Krabbeltiere auch vorsichtig (!) einfangen, im Lupenglas von Nahem betrachten und dann wieder frei lassen. Oder die Kinder dürfen ihre Handys nutzen, um Insekten fotografisch festzuhalten.

    8. Weidenkörbchen flechten

    Wenn Sie im Wald biegsame und geschmeidige Weidenruten finden, können Sie mit Ihren Kindern ein Weidenkörbchen flechten. Auf YouTube gibt es viele Anleitungen.

    9. Trimm dich

    Zur Zeit fallen Fußballtraining und Gymnastikstunde aus. Wichtig ist, dass sich Kinder trotzdem richtig austoben können. Der Wald ist dazu ohnehin optimal. Warum nicht mal ein richtiges Sportprogramm aus dem Spaziergang machen? Jeder aus der Familie darf abwechselnd mal der „Spin Instructor“ sein und ansagen, was gemacht werden muss: Rückwärts laufen, auf einem Baum hüpfen, fünf Mal über einen Baumstamm springen.

    10. Den Stimmen des Waldes lauschen

    Das ist schon fast meditativ: Wir suchen uns im Wald ein ruhiges Plätzchen, schließen die Augen und lauschen einfach mal. Was hören wir? Einen Vogel, der sein Frühlingslied anstimmt. Das Rascheln des Windes. Jeder darf reihum erzählen, was er wahrgenommen hat.

    (Quelle: Stuttgarter Zeitung)

     

    Tolle Ideen für die Beschäftigung auf Balkonen und in Gärten hat der Mitteldeutsche Rundfunk auf mdr Garten zusammengestellt:

    Zaubersand, Schatzsuche, Anti-Langeweile-Glas

  • Soforthilfe für Unternehmen (30.03.2020, 9.38 Uhr)

    Für eine Soforthilfe für Unternehmen reicht es, einen Antrag bei der Thüringern Aufbaubank (TAB) zu stellen. Die TAB zahlt sowohl Landes- wie auch Bundesmittel aus. 
    Alle Informationen  zur Antragstellung und zu weiteren Themen, Unterstützungen und weiteren Fördermitteln finden Sie auf der Internetseite der TAB.

    Zur Thüringer Aufbaubank

  • Keine Elternbeiträge für die Zeit der Schließung von Horten und Kindergärten (26.03.2020, 14.52 Uhr)

    Die Thüringer Landesregierung hat die Grundsatzentscheidung getroffen, dass vorerst keine Elternbeiträge für Horte und Kindergärten zu zahlen sind. Das bedeutet, zur Fälligkeit 1. April 2020 erfolgt kein Einzug der Hortgebühren bei den Eltern, welche ein SEPA-Mandat erteilt haben. Des Weiteren werden die Eltern, die einen Dauerauftrag zur Zahlung der Hortgebühren eingerichtet haben, gebeten, diesen für April 2020 auszusetzen. Bereits eingegangene oder im April eingehende Zahlungen werden den Einzahlern erstattet. Es wird gebeten, zur Vermeidung von Rücklastschriftgebühren keine selbstständigen Rücklastschriften zu veranlassen. Die Erstattung geleisteter Zahlungen wird zugesichert. Die Elternbeiträge der Kindergärten sollen von den Kommunen und freien Trägern ebenfalls ab sofort nicht mehr eingezogen werden. Bei Fragen zur Zahlung oder ggf. Erstattung von Elternbeiträgen der Kindergärten wenden Sie sich bitte bei Fragen an den Träger der Einrichtung.

  • Verhalten bei Verdacht auf eine Corona-Infektion (25.03.2020, 15.40 Uhr)

    Das Bürgertelefon des Landratsamtes Wartburgkreis erreichen immer wieder zahlreiche Fragen von Bürgern, die sich nicht sicher sind, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie befürchten sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben oder wenn sie sich in einer Quarantäne befinden. Auch Arztpraxen stellen immer wieder Fragen zum richtigen Vorgehen. Dies ist auch darin begründet, dass von Gesundheitsamt zu Gesundheitsamt  unterschiedliche Vorgehensweisen, abhängig von der Besetzungsstärke der Gesundheitsämter und der Fallentwicklung in der jeweiligen Region gibt.

    Wir stellen hier die aktuell gültigen Verhaltensregeln im Wartburgkreis vor, die sich bei starker Fallzahlerhöhung jedoch ändern können.

     

    Direkter Kontakt zu infizierter Person

    Grundsätzlich gilt: keine Arztpraxis und auch keine Notaufnahme persönlich aufsuchen, sondern sich unbedingt telefonisch melden. Das Gesundheitsamt ist zu kontaktieren wenn direkter Kontakt zu einer Person bestand, die nachweislich infiziert ist. Dann gilt man als Kontaktperson mit höherem Infektionsrisiko und sollte sich unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt unter corona(at)wartburgkreis.de bzw. unter der Nummer des Bürgertelefons 03695 – 616161 melden. Direkt beim Hausarzt sollte man sich melden, wenn nach einem Kontakt zu einer infizierten Person akute Atemwegserkrankungs-Symptome auftreten. Arzt bzw. Gesundheitsamt entscheiden, ob eine Quarantäne, eine Therapie oder ein Test auf das Corona-Virus notwendig ist. Wenn ein niedergelassener Arzt einen nötig gewordenen Abstrich nicht selbst machen kann, muss er Kontakt zur Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116117 aufnehmen und dort einen entsprechenden Termin für den Patienten vereinbaren. Bis das Testergebnis vorliegt, sollen die betreffenden Personen in häuslicher Isolation bleiben, wenn das Gesundheitsamt nicht ohnehin schon eine Quarantäne angeordnet hat.
     

    Wenn ein Test durchgeführt wurde, ist es wichtig zu wissen, dass den Befund nur der überweisende Arzt übermittelt und nicht das Gesundheitsamt des Wartburgkreises. Liegt ein positives Testergebnis vor, informiert der zuständige Arzt den Patienten  und meldet den Fall beim Gesundheitsamt.

     

    Indirekter Kontakt zu einer infizierten Person

    Wer in Kontakt mit einer Person war, die ihrerseits Kontakt zu einer infizierten Person hatte, ist selten bereits infiziert. Der Kontakt zu einer Kontaktperson ist in den meisten Fällen unkritisch. Nur wer Symptome wie beispielsweise Fieber oder Husten zeigt, sollte sich beim Hausarzt melden.

    Wer darüber hinaus ängstlich ist, kann nur bei typischen Symptomen einen Arzt oder ein Corona-Testzentrum aufsuchen. Bei symptomlosem Kontakt zu einer Kontaktperson, grippalen Symptomen ohne Kontakte, Testwünschen von Arbeitgebern sowie von Personen ohne vorher vereinbarten Termine wird nicht abgestrichen.

     

    Verhalten als Reiserückkehrer

    Grundsätzlich gilt: Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten (laut Robert-Koch-Institut) müssen sich 14 Tage in Quarantäne  begeben und sich umgehend beim Gesundheitsamt unter corona(at)wartburgkreis.de bzw. über die Nummer des Bürgertelefons 03695 – 616161 melden. Das Gesundheitsamt wird entscheiden, ob die Quarantäne in vollem Umfang erforderlich ist, ob ein Test erfolgt oder eine Behandlung erforderlich ist. Eine angeordnete Quarantäne bedeutet, dass das Haus bzw. das eigene Grundstück nicht verlassen werden darf, auch nicht zum Lebensmittel-Einkauf oder für Arztbesuche. Das Gesundheitsamt organisiert für den Lebensmitteleinkauf Unterstützung. Wenn ein Arzt benötigt wird, muss dieser zu den Betreffenden nach Hause kommen, hierbei ist es wichtig, bereits beim Anruf in der Arztpraxis anzugeben, dass man sich in Quarantäne befindet.

    Für den durch die Quarantäne erlittenen Verdienstausfall erhalten Betroffene unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung. Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer von bis zu sechs Wochen den Verdienstausfall auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet. Details dazu sind der Corona-Informationsseite des Wartburgkreises zu entnehmen.

     

    Bürgertelefon

    Unter der Nummer 03695 – 616161 ist das Bürgertelefon des Wartburgkreises von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag 8-16 Uhr und am Wochenende von 9-15 Uhr zu erreichen. Das Bürgertelefon ist mittlerweile mit 10 Mitarbeitern des Landratsamtes besetzt. Fragen können auch unter info(at)wartburgkreis.de gestellt werden.

  • Beratungs- und Anlaufstellen für Eltern und Schwangere (25.03.2020, 13.00 Uhr)

    Die Corona-Pandemie macht es leider erforderlich, dass viele Beratungs- un Anlaufstellen vor Ort für Eltern und Schwangere nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen. Um eine Ansteckung zu vermeiden, sind sie für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen.

    An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind?

    Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat  eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen kostenlosen Telefon- und Online-Beratungen für Eltern und Schwangere veröffentlicht. Die Seite verweist auch auf die telefonische Erreichbarkeit vieler Beratungs- und Anlaufstellen von öffentlichen und freien Trägern. Die Informationen auf der Seite werden regelmäßig aktualisiert.

     

    Beratungsstellen für Eltern und Schwangere

  • Bürger werden gebeten Warn-App zu installieren (23.03.2020, 17.00 Uhr)

    Der Krisenstab des Wartburgkreises zur Bekämpfung der Corona-Epidemie bittet die Bürger und Bürgerinnen die Warn-App des Bundes „NINA“ zu installieren. Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen verteilt werden. Normalerweise warnt die App bei Bränden, Bombenfunden, Gefahrstoffaustritten, Stürmen, Unwettern oder verschmutztem Trinkwasser. Über die App weisen Bund und Länder aber auch ausführlich und aktuell auf wichtige Warnungen rund um das Coronavirus hin. So kann auch der Krisenstab des Landkreises über die App Meldungen speziell für den Wartburgkreis veröffentlichen. „Je mehr Menschen die Warn-App auf ihrem Handy haben, umso besser können wir in der aktuellen Situation informieren und alle umso schneller erreichen“, sagt die Pressesprecherin des Wartburgkreises, Sandra Blume. Die App steht kostenlos für die Betriebssysteme iOS (ab Version 10) und Android (ab Version 4.2) zur Verfügung

  • Informations about Coronacrisis and behavior in foreign languages (20.03.2020, 13.21 Uhr)

    The Decision of general application for the Region of Wartburgkreis and the City of Eisenach about infection protective measures against the spread of the virus SARS-CoV-2 from March, 19th is available in the following languages:

    Englisch

    Arabisch

    Polnisch

    Französisch

    Russisch

     

    Weiteres Informationsmaterial (mehrsprachig)


     · Der mehrsprachige Podcast der ALBATROS gemeinnützige Gesellschaft für soziale und gesundheitliche Dienstleistungen mbH bietet Hygieneinformationen in den Sprachen Arabisch, Farsi, Armenisch, Russisch, Somali und Tigrinya. 
     
    Hier geht es zum Podcast
     
     
    · Täglich aktualisierte Informationen zum Coronavirus und zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen gibt es auch in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch, Persisch, Französisch und Paschtu

    Hier geht es zu diesen Informationen
     

Maßnahmen gefördert durch EFRE

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