Newsticker: Aktuelle Informationen

  • Dritte Verordnung zur Änderung der Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung gültig ab 19.09.2021

    Die aktuell gültige Thüringer SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung wurde zuletzt am 16. September 2021 überarbeitet (gültig ab 19. September 2021). In dieser Verordnung sind die thüringenweit geltenden Infektionsschutzregelungen in der Basisstufe (kein erhöhtes Infektionsgeschehen) geregelt.

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  • Zweite Verordnung zur Änderung der Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung

    Das Thüringer Gesundheitsministerium ist nach dem Infektionsschutzgesetz zuständig, wenn es darum geht, Maßnahmen des Gesundheitsschutzes landesweit anzuordnen. Dies geschieht in Form von Verordnungen.

    Die aktuell gültige Thüringer SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung wurde zuletzt am 23. August 2021 überarbeitet (gültig ab 24. August 2021). Mit der neuen Verordnung wird ein neues Frühwarnsystem in Thüringen etabliert. Bei lokal ansteigenden Fallzahlen entscheiden dann künftig, neben dem Leitindikator Sieben-Tage-Inzidenz, auch die lokale Hospitalisierungs-Inzidenz und die thüringenweite Auslastung der Intensivstationen darüber, wann zusätzliche Eindämmungsmaßnahmen getroffen werden müssen.

     

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  • Frühwarnsystem in Thüringen

    Mit der Einführung des neuen Frühwarnsystems werden in Thüringen bei steigenden Infektionszahlen künftig, neben der Sieben-Tage-Inzidenz, auch die lokale Hospitalisierungszahl und die thüringenweite Auslastung der Intensivbetten als Zusatzindikatoren berücksichtigt. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen sowie die tagesaktuellen Werte für alle 22 Landkreise und kreisfreien Städte. Die Maßnahmen für die einzelnen Warnstufen sind im Thüringer Corona-Eindämmungserlass festgelegt.

    Leitindikator zum Ergreifen von Maßnahmen bei einem ansteigendem Infektionsgeschehen in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt bleibt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern, d.h. die Anzahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen.

    Als weitere Zusatzindikatoren werden Folgende herangezogen:

    • Schutzwert (Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz): Die wöchentliche Inzidenz hospitalisierter Fälle pro 100.000 Einwohner im Landkreis bzw. in der kreisfreien Stadt. Der Schutzwert richtet sich – entsprechend der Darstellung durch das Robert-Koch-Institut (RKI) – nach dem Meldedatum der Hospitalisierung und beinhaltet Hospitalisierungen sowohl „wegen“ als auch „mit“ COVID-19. Die Hospitalisierungen werden nach dem Wohnort des Erkrankten ausgewiesen.
    • Belastungswert: Der prozentuale Anteil intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle an der Gesamtzahl der betreibbaren Intensivbetten in ganz Thüringen.

     

    Hier finden Sie alle Informationen zum Frühwarnsystem.

    Frühwarnsystem – Übersicht zum Thüringer Corona-Eindämmungserlass vom 23. August 2021

     

  • Thüringer Corona-Eindämmungserlass vom 23. August 2021
  • Bürgertelefon für Fragen zum Coronavirus pausiert

    Da sich aktuell das Anfrageaufkommen am Bürgertelefon sehr reduziert hat, auch im Hinblick auf die nochmals gelockerte Corona-Verordnung des Freistaats Thüringen und die aktuell sehr niedrigen Infektionszahlen, legt das Bürgertelefon des Wartburgkreises vorerst eine Pause ein. Fragen zum Coronavirus können direkt im Gesundheitsamt sowie per Mail an corona@wartburgkreis.de gestellt werden. Wenn das Infektionsgeschehen erneut zunehmen sollte und viele Bürgerfragen zu eventuellen neuen Verordnungen entstehen, nimmt das Bürgertelefon seine Arbeit wieder auf. Alle aktuellen Informationen rund um das Virus bereitet das Landratsamt Wartburgkreis auch auf der Internetseite www.wartburgkreis.de unter „Informationen zum Coronavirus“ auf. 

  • Wartburgkreis und Eisenach sind unter der 35er Inzidenz - 09.06.21

    Da der Inzidenzwert im Wartburgkreis und der Stadt Eisenach seit vergangener Woche stabil unter 35 geblieben ist, hat der Wartburgkreis heute die Inzidenzwertunterschreitung an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen amtlich bekannt gegeben. Ab Donnerstag, 10. Juni entfallen daher etliche Einschränkungen nach der Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung. 

    So können sich unter freiem Himmel wieder beliebig viele Personen treffen, in geschlossenen Räumen sind der eigene Haushalt plus 10 Besucher erlaubt. Kinder unter 14 Jahren, Genesene und vollständig Geimpfte werden dabei nicht mitgezählt. Auch Veranstaltungen unter freiem Himmel sind wieder erlaubt, diese müssen zwei Werktage vorher beim Gesundheitsamt angezeigt werden. Gleiches gilt für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen – hier ist allerdings noch immer ein negativer Test von Besuchern und Mitwirkenden erforderlich. Für die Außengastronomie entfällt nun die Kontaktnachweispflicht, in geschlossenen Räumen müssen die Kontaktdaten der Gäste noch erfasst werden, aber es ist kein Test mehr zum Restaurantbesuch erforderlich. 

    Die Testpflicht entfällt auch für Kultur- und Freizeitveranstaltungen in geschlossenen Räumen beispielsweise für Theater, Kinos, Beherbergungsbetriebe, Fitnessstudios, Saunen, Schwimmbäder und Reisebusveranstaltungen. Für Musikschulen, Kunstschulen, Tanzschulen und andere Schulen entfällt in geschlossenen Räumen die Personenzahlbegrenzung. Auch Chor- und Orchesterproben sind in geschlossenen Räumen nun erlaubt, allerdings ist hier noch immer ein Test erforderlich. 
    Für den organisierten Vereinssport sind Veranstaltungen mit Zuschauern erlaubt, diese müssen beim Gesundheitsamt angezeigt werden. Eine Testpflicht für Zuschauer besteht nur noch in geschlossenen Räumen.

    Öffnen dürfen nun erstmals seit Monaten auch Diskotheken und Swingerclubs. Hier muss 10 Tage vor der Veranstaltung eine Erlaubnis beim Gesundheitsamt beantragt werden, Testpflicht und Kontaktnachweis sind erforderlich. 

    Schulen und Kindergärten in Stadt und Landkreis gehen nun in die Phase „grün“. Im Unterricht brauche alle Klassenstufen keine Masken mehr tragen, Maskenpflicht besteht nur noch im Schulgebäude und in den Schulbussen. Die Testpflicht bleibt weiterhin bestehen. Klassenfahrten, Wandertage und Schulausflüge sind wieder uneingeschränkt möglich. In Kindergärten ändert sich nichts, hier bleibt der Regelbetrieb mit Infektionsschutz und Testangebot bestehen. 

    Landrat Reinhard Krebs ist sehr erleichtert, dass die Zahlen in Landkreis und Stadt endlich auf dem Sinkflug sind. Er erbittet von der Landesregierung eine schnelle Regelung, ab welcher Inzidenz die nun noch immer bestehenden Grundrechtseinschränkungen aufgehoben werden. Bislang gibt die geltende Verordnung nur bis zum Unterschreiten des Inzidenzwertes von 35 ein Regelwerk vor. „Hier wäre wichtig jetzt festzulegen, ab wann alle Einschränkungen aufgehoben werden können“, so der Landrat.

    Alle Regelungen im Detail sind unter www.wartburgkreis.de  Informationen zum Coronavirus  Gesetze & Regelungen zu finden. 
     

  • Inzidenzwert unter 150 - Läden dürfen im Wartburgkreis mit click&meet öffnen - 20.05.2021

    Nachdem für den Wartburgkreis der Inzidenzwert seit fünf Tagen unter 150 liegt dürfen am Samstag, 22. Mai, alle Geschäfte im Landkreis wieder öffnen. Es gilt das Prinzip „Click & Meet“: Einkaufen ist mit beschränkter Kundenzahl und Termin erlaubt – mit negativem Testergebnis und Kontaktnachverfolgung.

    Coronavirus SARS-CoV-2 Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Wartburgkreis

  • Schulen und Kitas in Eisenach und Wartburgkreis öffnen ab Freitag - 19.05.2021

    Weil der Inzidenzwert der Stadt Eisenach an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen den Schwellenwert von 150 und im Wartburgkreis von 165 unterschritten hat, dürfen die Schulen und Kitas in Stadt und Landkreis ab Freitag, 21. Mai wieder öffnen. Dies hat das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie entschieden.

    In den Schulen ist Wechselunterricht möglich, für Präsenzunterricht müsste der Inzidenzwert stabil unter 100 liegen. Für die Kitas gilt die Stufe gelb. Die Notbetreuung ist damit beendet, alle Kita-Kinder dürfen wieder in den Einrichtungen betreut werden. Der Wartburgkreis empfiehlt allen Eltern auf die weitergehenden Informationen der einzelnen Schulleitungen und Träger der Kindertagesstätten zu achten. 

    Da die Stadt Eisenach den Schwellenwert von 150 unterschreitet, dürfen dort auch Einzelhandelsgeschäfte für das „click&meet“-Geschäft öffnen.

  • 9. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises - 06.05.2021

    Ab dem 6. Mai gilt die 9. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises.  Weil der Inzidenzwert des Wartburgkreises gesunken ist, dürfen ab Mittwoch, 6. Mai die Spielplätze im Landkreis wieder öffnen.  Ebenso entfällt die Maskenpflicht für Beifahrer aus anderen Haushalten in Autos. In Eisenach konnten die Spielplätze bereits letzte Woche wieder freigegeben werden. 

    9. Allgemeinverfügung

  • Sport für Kinder in kleinen Gruppen wieder möglich - 03.05.2021

    Ab sofort ist in Thüringen, und damit auch im Wartburgkreis, erlaubt, dass Kinder in kleinen Gruppen draußen Sport machen dürfen. Damit setzt das Bildungsministerium des Freistaats die Vorgaben des Bundes nun auch in Thüringen um. Demzufolge dürfen sich Kinder unter 14 Jahren ab sofort wieder zum kontaktlosen Sport unter freiem Himmel auf allen öffentlichen und nichtöffentlichen Sportanlagen sowie außerhalb von Sportanlagen treffen. Erlaubt sind Gruppen von maximal fünf Kindern mit einem Trainer. Der Trainer oder die Trainerin muss vorab einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als einen Tag sein darf. „Ich bin froh, dass zumindest den Jüngsten in unseren Sportvereinen wieder gemeinsamer Sport an der frischen Luft ermöglicht wird und hoffe, dass es nun nicht mehr lange dauert, bis alle Altersklassen wieder außerhalb des virtuellen Raums zusammen trainieren können“, freut sich Landrat Reinhard Krebs über die neue Regelung. 

  • Spielplätze in Eisenach wieder geöffnet - 30.04.2021

     Am heutigen Freitag, 30. April, tritt die 8. Allgemeinverfügung für das Gebiet des Wartburgkreises und der Stadt Eisenach zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Kraft.

    Spielplätze in Eisenach und den Ortsteilen dürfen demnach wieder besucht werden. Bolzplätze werden im Verordnungstext überhaupt nicht mehr aufgeführt. Sie dürfen folglich im Rahmen der Bundes-Notbremse und Verordnungen des Freistaats Thüringen benutzt werden. Für die Fußgängerzone, die Querstraße (zwischen Goldschmiedenstraße und Alexanderstraße), den Eisenacher Marktplatz, Bushaltestellen, ZOB und weitere ausgewiesene Orte gilt weiterhin eine Maskenpflicht. Auch die Regelung, dass haushaltsfremde Mitfahrer im privaten Pkw ab sechs Jahren einen Mund- und Nasenschutz tragen müssen, besteht weiterhin.

     

  • 8. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises - 30.04.2021

    Seit 30. April gilt die 8. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises. Darin ist unter anderem geregelt, dass die Eisenacher Spielplätze wieder öffnen dürfen. 

    Zur Allgemeinverfügung

  • Lollipop-Tests von Rückruf betroffen - 29.04.2021

    Die vom Landratsamt zentral für die Kommunen bestellten Lollipop-Tests für Kindergärten sind wegen fehlerhafter Verpackung von einem Rückruf betroffen.  Der Rückruf betrifft NICHT die Funktionsweise des Tests selbst sondern bezieht sich auf Verpackung  und Gebrauchsanleitung. Aktuell werden die die Tests ausgetauscht. 

    Weitere Informationen zu diesem thüringeweiten, vor allem auch Schulen betreffenden Probelem, sind hier >> zu finden.

  • Thüringer Allgemeinverfügung zu Regelungen in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sport - vom 06.04.2021

    Am 21. April 2021 hat der Bundestag die sogenannte Bundes-Notbremse beschlossen. Damit werden die bisherigen Thüringer Regelungen durch neue Bundesregeln abgelöst. Sie sehen bundesweit einheitliche Schritte bei Überschreitung bestimmter Inzidenzwerte (100 und 165) vor. Ab Montag, 26. April 2021, wird die neue Regelung direkte Auswirkungen auf den Schul- und Kindergartenbetrieb in vielen Kreisen Thüringens haben.

    Bitte beachten Sie dazu aktuelle Informationen.
    ◾Aufgrund der aktuellen Infektionslage kommt es ab 26. April in vielen Landkreisen (über Inzidenz 165) zu Schul- und Kindergartenschließungen.
    ◾Eine Notbetreuung wird angeboten.
    ◾In Kreisen mit einer Inzidenz über 100 und unter 165 findet an den Schulen Wechselunterricht statt, auch an Grundschulen.
    ◾Bei Schulschließungen bestehen Ausnahmen für bestimmte Gruppen.
    ◾An Schulen besteht Testpflicht, d.h. Betretensverbot ohne negativen Schnelltest. Die Testungen finden weiterhin in der Schule statt. Ein aktueller Nachweis über einen negativen Test außerhalb der Schule ist zulässig.

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  • Verlängerung der 7. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises vom 6. April bis zum 9. Mai 2021

    Die 7. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises vom 6. April wird bis zum 9. Mai 2021 verlängert.

     

    7. Allgemeinverfügung Verlängerung 

     

    7. Allgemeinverfügung

  • Öffentliche Bekanntgabe der zulässigen Teilnehmerzahl bei Versammlungen für das Gebiet des Wartburgkreises ab dem 23.04.2021
  • Schulen und Kitas im Wartburgkreis und Eisenach bleiben geschlossen (21.04.2021, 11.15 Uhr)

    Da im Wartburgkreis und Eisenach die Corona-Fallzahlen unverändert auf hohem bis sehr hohem Niveau liegen, müssen die Schulen und Kindergärten im Wartburgkreis und Eisenach weiterhin geschlossen bleiben. Die Allgemeinverfügung kann jedoch erst am Freitag, den 23. April erlassen werden, da die Verlängerung der dafür notwendigen Landesverordnung erst an diesem Tag in Kraft tritt. Die Schließungsverfügung hat eine Gültigkeit bis zum 09. Mai 2021.

    „Leider kann ich keine andere Entscheidung treffen“, so Landrat Reinhard Krebs, „die Krankenhausauslastung und die Belegung der Intensivbetten ist weiterhin enorm. Die Entwicklung der Fallzahlen zeigt keine Entspannung.“

    Zudem besteht die ungewisse Situation, welche Regelungen der Bund erlassen wird und ab wann diese gelten werden.

    Die Notbetreuung findet für die berechtigten Personengruppen wie gewohnt statt.

    Für die 7. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 u. a. zur erweiterten Maskenpflicht ist ebenfalls eine Verlängerung bis 09. Mai 2021 geplant. Grundlage zum Erlass ist auch hier die Verlängerung der Landesverordnung.

  • ThürSARS-CoV-2 -KiJuSSp-VO vom 16.04.2021

    Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus S AR S-CoV-2 in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2 -KiJuSSp-VO ) vom 16.04.2021

    Neben vorwiegend redaktionellen Anpassungen an die aktuellen Regelungen der ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO ist insbesondere auf § 12a zu verweisen: Testungen in der Kindertagesbetreuung.

    Zur Verordnung

  • 4. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises zur Schließung von Schulen und Kitas vom 08.04.2021

    Da im Wartburgkreis und Eisenach, trotz verminderter Meldung und Testung um Ostern, die Fallzahlen schon jetzt wieder massiv ansteigen – allein vom 7. April auf den 8. April stieg die Zahl der Neuinfektionen um 175 neue Fälle - müssen die Schulen und Kindergärten im Wartburgkreis und Eisenach auch nach den Osterferien geschlossen bleiben. Die 4. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises zur Schließung von Schulen und Kitas gilt ab Montag, 12. April 2021.

    Zur Allgemeinverfügung

  • 7. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises vom 06.04.2021

    Der Wartburgkreis hat heute, am 6. April 2021, die 7. Allgemeinverfügung erlassen. Diese ergänzt die Vorschriften der Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung und gilt bis zum 24. April 2021

    Die Maskenpflicht in Pkws gilt nur für haushaltsfremde Mitfahrer, nicht für den Fahrer. Hier wurde vor allem an die Sicherheit von Brillenträgern bei durch Masken beschlagende Brillen im Straßenverkehr gedacht.
     

    Zur Allgemeinverfügung

    Zum Lageplan Maskenpflicht in Eisenach

     

  • Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung vom 31.03.2021 16.36 Uhr

    Die Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 wurde heute unterschrieben. Mit dieser Verordnung wird zum einen der Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 22. März 2021 im Freistaat umgesetzt, zum anderen werden die Thüringer Sonderverordnung und die Thüringer Infektionsschutz-Grundverordnung in einem Verordnungstext zusammengeführt und neu gefasst.

    Die Verordnung tritt am Donnerstag, den 1. April 2021, in Kraft und gilt bis einschließlich 24. April 2021.

    Zur Verordnung

  • Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz am 22.03.2021

    Am gestrigen Abend haben sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer zum weiteren Vorgehen und möglichen Regelungen über Ostern verständigt. Diese Beschlüsse müssen nun die einzelnen Bundesländer umsetzen. Noch gibt es dazu aber keine entsprechenden Verordnungen, die endgültig regeln, was genau in Thüringen beispielsweise gelten wird. 

    Hier können Sie die Beschlüsse der Ministerpräsidenten nachlesen

  • 3. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises vom 19. März 2021 über die Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen

    Das Landratsamt hat die 3. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises für das Gebiet des Wartburgkreises und der Stadt Eisenach zur Eindämmungder Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 19. März 2021 über die Schließung von Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege erlassen. 
    Aufgrund rasant steigender Fallzahlen, insbesondere in Schulen und Kindergärten müssen ab Montag, 22. März die Schulen und Kindergärten im Landkreis wieder schließen. Flächendeckend sind unterdessen fast 40 Schulen und Kindergärten im Landkreis und Eisenach von Coronainfektionen betroffen. 

    Zur Allgemeinverfügung

  • ThürSARS-CoV-2-KiJuSSp-VO vom 16.03.2021
  • 6. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises vom 15.03.2021

    In einigen Orten des Landkreises werden aufgrund zahlreicher Neuinfektionen zusätzliche Maßnahmen nötig, um die Infektionszahlen einzudämmen. 

    Dies ist in der 6. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises geregelt. Sie tritt am 16. März in Kraft und gilt vorerst bis zum 31. März.

    Zur Allgemeinverfügung

  • Thüringer Verordnung vom 12.03.2021

    Die Thüringer Verordnung zur Anpassung der Infektionsschutzmaßnahmen zur Eindämmung einer weiteren sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sowie gefährlicher Mutationen  wird bis zum 31.03.2021 verlängert.

    Die beschlossenen Änderungen im Überblick:

    Anpassungen bei den Kontaktbeschränkungen
    ·         Bei den Kontaktbeschränkungen werden Kinder bis einschließlich 13 Jahren nicht mehr mitgezählt. Zuvor lag die Grenze bei drei Jahren.
    ·         Ehepartner oder (eingetragene) Lebensgefährten, die getrennt leben, gelten künftig als ein Haushalt.

    Öffnung von Bibliotheken/Archiven und Flugschulen

    ·         Bibliotheken und Archive dürfen wieder öffnen. Voraussetzung ist, dass die Kontaktnachverfolgung gewährleistet werden muss. Pro zehn Quadratmeter ist nur ein/e Besucher/in erlaubt.
    ·         Analog zu Fahrschulen dürfen auch Flugschulen für den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung wieder öffnen.
    ·         Die Öffnung von Fahr- und Flugschulen gilt auch für die damit verbundenen Pflicht-Schulungen in Erster Hilfe.

    Öffnung von Geschäften

    ·         Buchhandlungen und Anbieter von Kinderschuhen dürfen wieder öffnen. Hier gilt dann weiterhin die bestehende Regelung zur Begrenzung der Kundenzahl.

    Öffnung von weiteren körpernahen Dienstleistungen/Solarien – Erweiterung um Testpflicht 

    ·         Neben Friseuren dürfen auch Nagel-, Kosmetik-, Tätowier-, Piercing- und Massagestudios sowie Solarien wieder öffnen. Voraussetzung ist ein angepasstes Infektionsschutzkonzept.
    ·         Sollte es bei der Inanspruchnahme der Dienstleistung nicht möglich sein, eine qualifizierte Gesichtsmaske zu tragen, muss vorab ein negatives Testergebnis vorgewiesen werden (Schnell- oder Selbsttest).

    „Click & Meet“ für Baumärkte

    ·         Nach vorheriger telefonischer bzw. Online-Anmeldung dürfen Kunden in Baumärkten feste Einkaufstermine vereinbaren. 
    ·         Voraussetzung: Pro Termin dürfen nur Angehörige eines Haushalts gemeinsam in den Baumarkt. Der Baumarkt ist verpflichtet die Kontaktdaten der Kunden zu erfassen. Bei mehreren Einzelterminen zur selben Zeit gilt: Nicht mehr als ein Kunde auf 40 Quadratmeter.

    Modellprojekte in Landkreisen/kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 100

    ·         In Regionen, die stabil unter einer 7-Tages-Inzidenz von 100 liegen, können im Rahmen von zeitlich befristeten Modellprojekten Abweichungen bzw. Ausnahmen zu den geltenden Regeln getroffen werden.
    ·         Voraussetzung: Die Zustimmung des Gesundheitsministeriums wurde vorab eingeholt und die Region liegt vor Beginn des Projekts sieben Tage in Folge unter dem Inzidenzwert von 100. Auch der Landesdatenschutzbeauftragte muss vorab konsultiert werden.
    ·         Fallen die Modellprojekte in die Zuständigkeit des Bildungsministeriums, müssen diese ebenfalls auch hier abgestimmt werden. Die Zustimmung des Gesundheitsministeriums muss ebenfalls eingeholt werden.

    Neben der Sondereindämmungsverordnung werden durch die Änderungsverordnung auch die Infektionsschutz-Grundverordnung und die Quarantäneverordnung bis zum 31. März angepasst und verlängert.

    Hier geht es zur Verordnung

  • 2. Allgemeinverfügung des Wartburgkreises zur Schließung von Schulen und Kitas

    Der Wartburgkreis hat heute eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Schließung von Schulen und Kindergärten neu regelt. 
    Diese 2. Allgemeinverfügung  tritt am 16. März in Kraft und gilt bis 31. März. Zugleich wird die Allgemeinverfügung des Wartburgkreises vom 5. März zur Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen aufgehoben.

    Zur Allgemeinverfügung

  • Interessenbekundungsverfahren: Bürgertest-Zentren gesucht

    Im Rahmen der vom Bund erlassenen Coronavirus – Testverordnung haben Personen  ohne Erkältungssymptome Anspruch auf einen Antigen-Test. Ein solcher Test kann im Rahmen der Verfügbarkeit von Testkapazitäten mindestens einmal pro Woche in Anspruch genommen werden. 

    Zusätzlich zu den zuständigen Stellen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, den Arztpraxen und den Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigung können auch Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore, Apotheken, Rettungs- und Hilfsorganisationen und weitere Anbieter, die eine ordnungsgemäße Durchführung, garantieren vom Gesundheitsamt beauftragt werden, Bürgertests durchzuführen. 
    Wer von den oben genannten Gruppen Möglichkeiten zur Durchführung von Bürgertests hat, wird gebeten, einen formlosen Antrag an schnelltest@wartburgkreis.de zu senden.

    Zum Schreiben des Landrates

    Zur Rechtsgrundlage

  • Allgemeinverfügung zu Schul- und Kitaschließungen

    Der Wartburgkreis erfährt aktuell eine sehr dynamische Fallzahlentwicklung. In den vergangenen Tagen waren täglich steigende Fallzahlen von deutlich über 50 Neuinfektionen zu verzeichnen, leider sind auch Schulen und Kindertagesstätten betroffen.Seitens des Thüringer Gesundheitsministeriums wurden die Landkreise durch einen fachaufsichtlichen Erlass verpflichtet, die Einrichtungen ab einem Inzidenzwert von 200 pro 100.000 Einwohner/7 Tage am darauffolgenden Tag zu schließen. Aufgrund der zu erwartenden Überschreitung des Inzidenzwertes von 200 über das Wochenende und der Schaffung von Planungssicherheit für die Einrichtungen, die Kinder und Eltern hat der Wartburgkreis entschieden, die Allgemeinverfügung zur Schließung der Schulen und Kindergärten des Kreises bereits am heutigen Tag zu erlassen. Damit sind die Einrichtungen ab Montag, 8.März geschlossen.Entsprechend der bisherigen bekannten Vorgehensweise werden die Einrichtungen eine Notbetreuung der Klassenstufen 1-6 zur Verfügung stellen.

    Die Allgemeinverfügung gilt ausschließlich für das Gebiet des Wartburgkreises. Die Einrichtungen der Stadt Eisenach bleiben geöffnet.

    Zur Allgemeinverfügung

  • Thüringer Verordnung zur weiteren Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sowie gefährlicher Mutationen vom 19.02.2021

    Die Änderungen im Überblick:

    Ab 19. Februar:

    Neue Ausnahmeregelungen bei Kontaktbeschränkungen

    • In fest organisierten privaten Gruppen soll die Betreuung von Kindern unter zwölf Jahren aus maximal zwei Haushalten erlaubt werden (Zuvor galt das nur für Kinder unter sechs Jahren.).
    • Bei den Kontaktbeschränkungen sollen Kinder bis einschließlich drei Jahren nicht mehr mitgezählt werden.

    Anhebung der erlaubten Personenanzahl bei Bestattungen/Eheschließungen

    Die maximale Teilnehmerzahl bei Bestattungen und standesamtliche Eheschließungen soll von 15 auf 25 Personen angehoben werden. Für anschließende Trauer- bzw. Hochzeitsfeiern sollen weiterhin die Kontaktbeschränkungen gelten.

    Aufhebung der nächtlichen Ausgangsbeschränkung

    Die nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22 bis 5 Uhr soll entfallen.

    Öffnung von Fahrschulen / nicht-öffentlichen Mensen

    • Fahrschulen sollen für den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung für die Fahrerlaubnis geöffnet und betrieben werden können.
    • Mensen des Studierendenwerks Thüringen sollen für den nicht-öffentlichen Betrieb öffnen können.

    Tragen von medizinischen Gesichtsmasken

    Das Tragen von medizinischen Gesichtsmasken (für Personen ab 15 Jahren) soll nun auch

    • in Dienstleistungsbetrieben mit Publikumsverkehr,
    • bei der Inanspruchnahme von zulässigen Dienstleistungen und Angeboten mit Publikumsverkehr
    • beim theoretischen und praktischen Unterricht in Fahrschulen (auch bei Prüfungen)
    • sowie bei Sitzungen von kommunalen Gremien

    verpflichtend werden.

    Anpassungen der Testpflicht bei Besuchen in Pflegeeinrichtungen

    Bei wiederholten Besuchen soll auf die Durchführung eines Antigenschnelltests verzichtet werden können sofern ein letztmalig in der Einrichtung durchgeführter Test mit negativem Testergebnis nicht länger als 48 Stunden zurückliegt.

    Ab 1. März:

    Öffnung von Geschäften/Dienstleistungen

    • Friseurbetriebe sollen wieder öffnen können.
    • Baumschulen, Gartenmärkte, Gärtnereien- und Floristikbetriebe sollen wieder öffnen können.

    Zu den Bereichen Schulen und Kitas veröffentlicht das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend, Sport gesondert Informationen.

    Neben der Sondereindämmungsverordnung sollen durch die Änderungsverordnung auch die Infektionsschutz-Grundverordnung und die Quarantäneverordnung bis zum 15. März verlängert werden.

    Hier geht es zum vollständigen Verordnungstext

  • Allgemeinverfügung zu Infektionsschutzregeln in Kitas, Schulen, Jugendhilfe und Sport vom 15.02.2021

    Zum Vollzug der Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln in Kitas, Schulen, Jugendhilfe und Sport gilt die untenstehende Allgemeinverfügung vom 15.02. bis 15.03.2021

    Zur Allgemeinverfügung

  • Infektionsschutz bei religiösen und weltanschaulichen Veranstaltungen und Zusammenkünften 15.02.2021

    Gemäß § 6c Dritte ThrürSARS-CoV-2-SonderEindmaßnVO sind religiöse und weltanschauliche Veranstaltungen und Zusammenkünfte mit mehr als 10 Personen durch die verantwortliche Person nach § 5 Absatz 2 Zweite ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO mindestens zwei Werktage vor deren Beginn beim Gesundheitsamt anzuzeigen.

    Die Anzeige kann formlos per Mail an corona@wartburgkreis.de gerichtet werden. Eine Rückmeldung durch das Gesundheitsamt erfolgt nur, wenn gegen die Veranstaltung infektionsschutzrechtliche Gründe bestehen.
    Grundlage für die Durchführung von o. g. Veranstaltungen ist das Vorliegen und die Einhaltung eines Infektionsschutzkonzeptes gemäß aktueller Rechtslage (§§ 3 bis 5 Zweite ThürSARS-CoV-2-IfS-GrundVO). 

  • Fünfte Allgemeinverfügung des Wartburgkreises vom 19. Februar 2021
  • Merkblatt zu Verhaltensregeln in Unternehmen

    Ein neues Merkblatt, welches aus der Zusammenarbeit der beiden Wirtschaftskammern IHK Erfurt und HWK Südthüringen erarbeitet wurde, klärt UnternehmerInnen und Selbstständige über mögliche Lücken in ihren Hygieneschutzkonzepten auf. So sollen Unternehmen dabei unterstützt werden, eine Corona-Präventionskultur im Arbeitsalltag zu etablieren. Fehlverhalten, das Infektionsketten nach sich zieht, kann nur unterbunden werden, wenn es für MitarbeiterInnen und Führungskräfte sichtbar gemacht wird. Die wichtigsten Informationen zu den empfohlenen Verhaltensregeln im Unternehmen und bei Corona-Verdachtsfall finden Sie zusammengefasst hier:

    Verhaltensregeln im Unternehmen

    Quelle: Medieninformation HWK Südthüringen: www.hwk-suedthueringen.de/artikel/aktuelle-informationen-fuer-unternehmen-6,0,278.html, IHK-Newsletter: Ausgabe 3/2021)

  • Thüringen passt Quarantäneregelungen für Reiserückkehrer an Bundesvorgaben an 3.2.2021

    In Thüringen tritt am Mittwoch, den 3. Februar 2021, die Sechste Thüringer Quarantäneverordnung in Kraft. Thüringen setzt damit die bundesweit verschärften Regelungen für Reiserückkehrende aus sogenannten „Virus-Variantengebieten“ um.  Anders als in der Musterquarantäneverordnung des Bundes wird im Rahmen der neuen Thüringer Quarantäneverordnung die Dauer der häuslichen Quarantäne von zehn auf vierzehn Tage verlängert. Ebenso besteht nicht mehr die Möglichkeit, die Quarantäne durch ein negatives Testergebnis zu verkürzen.

    Die vollständige Quarantäne-Verordnung ist unter dem folgenden Link auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums veröffentlicht

  • Bund-Länder-Beschluss: Sonderverordnung wird mit zusätzlichen Maßnahmen bis 31. Januar 2021 verlängert

    Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Freistaats Thüringen hat am  9. Januar die Thüringer Verordnung zur nochmaligen Verschärfung außerordentlicher Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2, zur Verlängerung der allgemeinen Infektionsschutzregeln sowie zur Verlängerung und Änderung der Fünften Quarantäneverordnung  erlassen. Alle bestehenden Maßnahmen werden bis einschließlich 31.01.2021 verlängert. Zudem gelten ab dem 10.01.2021 folgende zusätzliche Regelungen:
     
    Kontaktbeschränkungen
    Private Zusammenkünfte sind nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts gestattet und mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, sowie zusätzlich mit nur noch einer haushaltsfremden Person. 
     
    Eingeschränkter Bewegungsradius
    Alle Personen sind angehalten, Besorgungen des täglichen Bedarfs (Einkäufe etc.) sowie Aktivitäten im Freien (Erholung, Sport) wohnortnah in einem Radius von 15 km zu erledigen. Indem die Mobilität reduziert wird, verringert sich auch die Zahl der Kontakte und somit das Risiko von Ansteckungen. 
     
    Einzelhandel/Geschäfte
    Einzelhandelsgeschäfte einschließlich Baumärkte dürfen vorbestellte Waren zur Abholung verkaufen. Voraussetzung: Bezahlung und Übergabe müssen kontaktlos außerhalb der Geschäftsräume stattfinden.
     
    Politische Versammlungen (nach Art. 8 des Grundgesetzes und Art. 10 der Verfassung des Freistaats Thüringen)
    Überschreitet ein Landkreis/eine kreisfreie Stadt über einen längeren Zeitraum eine 7-Tages-Inzidenz von 200, dürfen bei Versammlungen unter freiem Himmel maximal 200 und in geschlossenen Räumen 50 Personen teilnehmen. Ab einer Inzidenz von 300 reduziert sich die Personenzahl nochmal auf 25 (außen und innen).
     
    Pflegeheime und Einrichtungen der Eingliederungshilfe
    Überschreitet ein Landkreis/eine kreisfreie Stadt eine 7-Tages-Inzidenz von 200, ist je Bewohner jeweils täglich nur ein fest zu registrierender Besuch gestattet. Die Besuchsperson darf in diesem Fall nicht von Besuch zu Besuch wechseln.
     
    Besucher dürfen die Einrichtungen nur mit einem negativen Testergebnis betreten. Dies kann durch einen negativen PoC-Antigentest vor Ort erfolgen. Alternativ kann ein negativer PCR-Test als Nachweis vorgelegt werden. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Die Einrichtungen sind verpflichtet entsprechende PoC-Antigentests vorzuhalten und auf Verlangen des Besuchenden eine Testung bei diesem vorzunehmen.
     
    Die Finanzierung dieser Tests ist in der Test-Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums geregelt. Demnach hat jeder Pflegeheimbewohner Anspruch auf bis zu 20 Schnelltests pro Monat. Diese Tests sind für die Besucher der Bewohner gedacht. Die Finanzierung erfolgt über die Kranken- bzw. Pflegekasse.
     
    Mitarbeitende müssen verpflichtend zwei Mal pro Woche getestet werden.
     
    Kindergarten und Schule 
    Kindergärten und Schulen bleiben ebenfalls bis zum 31. Januar geschlossen. Danach beginnt der eingeschränkte Regelbetrieb. Eine Sonderregelung gibt es für Schüler der Abschlussjahrgänge: Sie dürfen auch im Januar für Klausuren oder andere Aufgaben in die Schulen. Für Kindergartenkinder und Schüler bis zur 6. Klasse gibt es weiterhin Notbetreuungsmöglichkeiten.
     
    Weitere Informationen zum Bereich Kindergarten und Schule finden Sie unter www.bildung.thueringen.de
     
    Ein- und Rückreisende 
    Gemäß der neuen Muster-Quarantäneverordnung des Bundes gilt eine Testpflicht bei Einreise (höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Einreise).
     
    Der vollständige Verordnungstext ist hier veröffentlicht.

  • Thüringer Verordnung vom 14.12.2020

    Am 15. Dezember tritt die Thüringer Verordnung zur Fortschreibung und Verschärfung außerordentlicher Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 sowie zur Ergänzung der allgemeinen Infektionsschutzregeln vom 14. Dezember 2020 in Kraft.

    Hier geht es zum Verordnungtext

  • Sonderkabinettsbeschluss von 10.12.2020

    Gestern Abend hat die Landesregierung nach vorherigem informellem Austausch mit der Präsidentin des Landkreistages und dem Präsidenten des Gemeinde- und Städtebundes weitere Maßnahmen beschlossen. Unter anderem ist darin angekündigt, dass voraussichtlich ab 18. Dezember die Handels- und Dienstleistungsbetriebe im Freistaat schließen werden. Ab 21. Dezember bis 10. Januar 2021 wechseln die Schulen in den Distanzunterricht und das häusliche Lernen für alle Klassenstufen.

    Alle Festlegungen und Informationen finden Sie hier.

  • Landratsamt Wartburgkreis ab Mittwoch, 16. Dezember geschlossen

    Um den bundesweit gültigen Grundsatz „Wir bleiben zu Hause“ angesichts der rasant steigenden Anzahl der Coronainfektionen in der Wartburgregion umzusetzen, ist ab Mittwoch, 16. Dezember das Landratsamt Wartburgkreis für Besucher geschlossen. Alle bereits vergebenen Termine werden auf die Zeit nach dem 10. Januar verschoben. Dies gilt für alle Bereiche des Landratsamtes und seiner Außenstellen, ausgenommen die Zulassungsstellen. Hier bleiben alle bereits vergebenen Termine bestehen.

    Die Mitarbeiter des Landratsamtes arbeiten – soweit möglich – im Homeoffice oder unterstützen das Gesundheitsamt bei der Kontaktnachverfolgung bzw. Quarantänebetreuung. Eine Notbesetzung zur Erfüllung wichtiger Aufgaben der Daseinsvorsorge für die Bürger ist auch weiterhin vor Ort im Landratsamt tätig.

  • Schulsporthallen ab 12.12.20 auch für Kinder- und Jugendsport geschlossen - 10.12.2020

    Die Schulsporthallen des Wartburgkreises sind ab Samstag, 12. Dezember bis auf Weiteres für den organisierten Trainingsbetrieb, auch für Kinder und Jugendliche, geschlossen. Die Entscheidung, wann die Schulsporthallen wieder öffnen, ist abhängig von der Entwicklung der Coronavirus-Pandemie. Es wird darum gebeten, von einzelnen Anfragen zur Nutzung der Schulsporthallen abzusehen.

     

     

  • Wartburgkreis erlässt Allgemeinverfügung zur erweiterten Pflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung - 2.12.2020

    Zur erweiterten Pflicht einer Mund-Nasenbedeckung sowie zu Risikowertüberschreitungen in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen hat der Wartburgkreis am 2. Dezember 2020 eine Allgemeinverfügung erlassen.

    Zur Allgemeinverfügung

  • Allgemeinverfügung für alle allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen - 1.12.2020

    Allgemeinverfügung des Thüringer Ministeriums für Bildung Jugend und Sport vom 30. November 2020 für alle allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen, einschließlich der allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen in freier Trägerschaft. Diese Allgemeinverfügung tritt am Dienstag, den 1. Dezember 2020 in Kraft und gilt bis vorerst 6. Februar 2021

    Zur Allgemeinverfügung

  • Thüringen setzt Bund-Länder-Beschluss mit neuer Corona-Sonderverordnung um - 29.11.2020

    Ab Montag, 30.11.2020 gilt die neue Thüringer Verordnung zur Fortschreibung und Anpassung außerordentlicher Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 .  Die Regelungen gelten bis 20. Dezember 2020. 

    Die Anpassungen der Sonder-Verordnung im Überblick:

    Weitergehende Kontaktbeschränkungen

    Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal fünf Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.

    Erweiterung der Maskenpflicht

    Die Maskenpflicht wird auf die folgenden Bereiche erweitert:

    ·     in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder bei denen Besuchs- und Kundenverkehr (Publikumsverkehr) besteht

    ·     an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten und in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Personen auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten (Die konkreten Orte werden von den Kreisen und kreisfreien Städten festgelegt.)

    ·     vor Einzelhandelsgeschäften und Parkplätzen 

    ·     in Arbeits- und Betriebsstätten mit Ausnahme des Arbeitsplatzes, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Meter sicher eingehalten werden kann. 

    Beschränkungen im Groß- und Einzelhandel ab 800 Quadratmeter

    Generell gilt, dass sich in einer Einrichtung mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmeter insgesamt höchstens ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche aufhalten darf. Für Einrichtungen mit mehr als 800 Quadratmeter gilt für die Verkaufsfläche ab 801 m2 eine Obergrenze von einem Kunden pro 20 m2.  Für Einkaufszentren ist die jeweilige Gesamtverkaufsfläche anzusetzen.

    Noch keine abschließende Entscheidung über Sonderregelungen für die Weihnachtstage und Silvester

    Da die Sonderverordnung zunächst bis zum 20. Dezember befristet ist, wurde noch keine endgültige Entscheidung zur Regelungen für die Weihnachtstage und Silvester getroffen. Die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens muss abgewartet werden. Es ist jedoch das Ziel der Landesregierung für die Tage vom 23. Dezember 2020 bis längstens 1. Januar 2021 Regelungen zu erlassen, wie sie der Beschluss der Ministerpräsidentinnen und -präsidenten und der Bundeskanzlerin vom 25. November vorsieht: Treffen im engsten Familien- oder Freundeskreis sollen bis maximal zehn Personen möglich sein. Dazugehörige Kinder bis 14 Jahre sollen hiervon ausgenommen.

    Weitere Anpassungen 

    Auch die Thüringer Grundverordnung wurde entsprechend dem Bund-Länder-Beschluss um ein Instrument für zusätzliche Maßnahmen bei besonders extremen Infektionslagen ergänzt. Neben den „Eindämmungsstufen“ 35 Neuinfektionen und 50 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohnern, sind beim Überschreiten von 100 bzw. 200 Neuinfektionen (innerhalb von sieben Tagen je 100.000 Einwohnern) durch die zuständige kommunale Behörde nun noch striktere Maßnahmen zur Absenkung des Infektionsgeschehens zu ergreifen.

    Welche Maßnahmen von den zuständigen Behörden vor Ort konkret zu ergreifen sind, wird über einen zusätzlichen Erlass geregelt, der in den nächsten Tagen veröffentlicht wird.

    Hier geht es zur neuen Verordnung

  • Neue Hotline: Service für Selbstständige 27.11.2020

    Für Fragen zur Grundsicherung und zu weiteren Förderleistungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise steht für (Solo-)Selbstständige ab sofort eine neue Service-Hotline zur Verfügung. Die Servicehotline der Suhler Arbeitsagentur für Selbstständige ist von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr unter Tel. 0800/4555521 kostenfrei zu erreichen.
    Informationen zu Leistungen der Grundsicherung sind unter www.arbeitsagentur.de/corona-grundsicherung abrufbar.
     

  • Allgemeinverfügung vom 24.11.2020

    Das Landratsamt Wartburgkreis gibt mit sofortiger Wirkung eine Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus heraus.
    Zur Schaffung von Rechtssicherheit über das Wochenende bis die Verordnung des Freistaates Thüringen vorliegt, also als Übergangsregelung, sieht die Allgemeinverfügung vor, dass private oder familiäre Feiern und Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen ab sofort mit mehr als 10 Personen von höchstens zwei Haushalten oder unter freiem Himmel mit mehr als 30 Personen untersagt sind.  In begründeten Fällen kann das Gesundheitsamt auf Antrag Ausnahmen zulassen. Nicht öffentliche Veranstaltungen sowie private Feiern oder familiäre Feiern (Zusammenkünfte) unter freiem Himmel mit mehr als 10 Personen müssen mindestens fünf Werktage vor Veranstaltungsbeginn beim Gesundheitsamt des Wartburgkreises angezeigt werden.

    Zu beachten ist jedoch, dass das Land Thüringen ab kommender Woche eine neue Verordnung auf den Weg bringen wird, die eine Verringerung der Personenzahl bei privaten Zusammenkünften auf maximal 5 Personen von zwei Haushalten festlegt. Kinder bis 14 Jahren sind hiervon jedoch ausgenommen.

    Zur Allgemeinverfügung

  • Stellungnahme des Gesundheitsamtes Wartburgkreis zu Präventionskursen 13.11.2020

    Das Gesundheitsamt Wartburgkreis bittet zu entschuldigen, dass es bezüglich zum Thema Präventionskurse zunächst unklare Auskünfte gab. Es konnte nun abschließend in Rücksprache mit dem Ministerium geklärt werden, dass Präventionskurse nur stattfinden dürfen, wenn diese medizinisch notwendig sind. Darunter ist zu verstehen, dass für jeden Nutzer eine ärztliche Bescheinigung in Form eines Rezeptes vorgelegt werden muss.

  • Landratsamt gibt Schulsporthallen für den Kinder- und Jugendfreizeitsport frei (9.11.2020)

    Nachdem der Freistaat Thüringen den Freizeitsport für Kinder wieder erlaubt und die aktuelle Coronaverordnung am vergangenen Wochenende entsprechend geändert hat, gibt das Landratsamt Wartburgkreis die Schulsporthallen des Landkreises wieder für den Kinder- und Jugendsport der Vereine frei. Der Landkreis hat als Träger der Sporthallen für die Nutzung der Hallen ein einzuhaltendes Hygieneschutzkonzept erstellt. Die Vereine müssen darüber hinaus für den Übungsbetrieb zusätzlich ein sportartspezifisches Konzept erstellen. Dieses Konzept muss vorhanden sein und umgesetzt werden, ist aber nicht vorab beim Gesundheitsamt einzureichen. Viele Vereine hatten bereits im Sommer sportartspezifische Hygieneschutzkonzepte erstellt, diese sollten überprüft werden, ob sie für den Hallenbetrieb entsprechend der Vorgaben der aktuellen Verordnung ausreichend sind. Eine Nutzung im Bereich des Erwachsenensportes ist nach wie vor nicht möglich.

  • Neue Allgemeinverfügung vom 05.11.2020 zur Thüringer Verordnung über die Infektionsschutzregeln in Kindertageseinrichtungen, der weiteren Jugendhilfe, Schulen und für den Sport (09.11.2020, 10.50 Uhr)

    Zur Allgemeinverfügung

    Die Allgemeinverfügung gilt vom 5. November 2020 bis einschließlich 20. November 2020, soweit sie nicht früher aufgehoben wird.

  • Thüringer Verordnung über außerordentliche Sondermaßnahmen zur Eindämmung einer sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 31.10.2020 (31.10.2020, 22.10 Uhr)

    Ab Montag, dem 2. November 2020, gilt in Thüringen eine neue Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus.

    Zum Verordnungstext

    Zu den FAQ zur Verordnung

     

  • Änderungsrichtlinie Corona-Überbrückungshilfe angepasst - 2909.2020

    Angepasste Änderungsrichtlinie zur Corona-Überbrückungshilfe I, die rückwirkend zum 01.09.2020 in Kraft trat. Die nochmalige Anpassung der Richtlinie war aufgrund der Verlängerung der Antragsfrist bis Ende Sept. und der Aufnahme der Rechtsanwälte in den Antragsprozess erforderlich. Die Überbrückungshilfe soll für die Monate September bis Dezember fortgesetzt werden. Der Bund hat für diese Woche den ersten Entwurf der Verwaltungsvereinbarung und Vollzugshinweise angekündigt. Auf dieser Basis wird ein entsprechender Richtlinienentwurf erstellt werden. Die Thüringer Sonderregelungen für Soloselbständige und Dienstleiter sollen ebenfalls fortgeführt werden. 

    Änderungsrichtlinie Corona-Überbrückungshilfe

  • Corona-Hilfe für gemeinnützige Träger im Bereich der Festivals, Soziokultur und freien Theater (23.09.2020, 11.20 Uhr)

    Noch bis zum 15. Oktober können gemeinnützige Träger im Bereich der Festivals, Soziokultur und freien Theater ihren Antrag auf die Corona-Hilfe der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbH für den Zeitraum vom 18. Juli bis 31. Dezember 2020 stellen. Alle weiteren Informationen sowie das Antragsformular finden Sie hier

  • Handreichung des TMBJS „Kindertagesbetreuung – Hygiene – Corona (KHC) Hygienevorschriften in der Kindertagesbetreuungr Pandemiebedingungen für das Kita- und Schuljahr 2020/21 (21.09.2020)
  • Sicherheits- und Hygienekonzept für die Schulsporthallen und Sportstätten vom 10.09.2020

    Seit 10.09.2020 gilt ein neues Sicherheits- und Hygienekonzept für die Nutzung der Schulsporthallen und Sportstätten des Wartburgkeises für den Vereinssport:

    Sicherheits- und Hygienekonzept für die Schulsporthallen und Sportstätten

     

     

  • Wer ist verantwortlich für die Umsetzung der Maskenpflicht in Geschäften? 04.09.2020

    Diese Frage erregte die Gemüter in zahlreichen Diskussionen in den Sozialen Medien, nachdem das Gesundheitsamt des Wartburgkreises in der vergangenen Woche angekündigt hatte, gemeinsam mit der Polizei Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr, aber auch in Geschäften durchzuführen.

    Hierbei wurde immer wieder behauptet, dass die Ladeninhaber nicht verantwortlich für die Einhaltung der Vorschrift seien. Dies ist jedoch so nicht zutreffend. In § 6 der aktuell gültigen Thüringer Verordnung ist die Verwendung einer Mund-Nase-Bedeckung geregelt. In Absatz 2 ist zu lesen, dass in Geschäften mit Publikumsverkehr die Kunden verpflichtet sind, eine Mund-Nase-Bedeckung zu verwenden. Der jeweilige Ladeninhaber als sogenannte „verantwortliche Person“ (genauer beschrieben in § 5 Abs. 2 der Verordnung) handelt ordnungswidrig, wenn er die Einhaltung der Infektionsschutzregeln und seines Hygieneschutzkonzeptes nicht sicherstellt. Dies ist in § 14 Abs. 3 Nr. 6 der Verordnung nachzulesen. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

    Der Ladeninhaber hat also der Verordnung zufolge die Einhaltung von Infektionsschutzregeln (Mund-Nase-Bedeckung) in seinem Geschäft sicherzustellen und Kunden, die sich nicht an die Regeln halten, des Geschäftes zu verweisen. Auch der Kunde, der das Geschäft ohne Mund-Nase-Bedeckung betritt, handelt ordnungswidrig und hat mit einem Bußgeld zu rechnen.

    Ebenfalls diskutiert wurde die Frage, ob Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nase-Bedeckung aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist, ein ärztliches Attest benötigen. Dies steht zwar nicht wortwörtlich in der Verordnung, dort ist aber formuliert, dass der Betroffene „in geeigneter Weise glaubhaft machen“ muss, dass er keine Mund-Nase-Bedeckung tragen kann. Die Formulierung „glaubhaft machen“ meint im juristischen Sinne jedoch immer, dass im Zweifelsfall ein Nachweis erbracht werden muss. Eine bloße Erklärung oder Behauptung ist nicht ausreichend. Mit einem Attest sind Betroffene auf der sicheren Seite.

    Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr müssen übrigens keine Maske tragen. Auch Personengruppen in Reisebussen oder anderen Beförderungsmitteln, die ausschließlich unter sich bleiben, benötigen keine Mund-Nase-Bedeckung.

    Das Landratsamt Wartburgkreis als untere staatliche Verwaltungsbehörde fungiert im Infektionsschutz als „verlängerter Arm“ des Freistaats Thüringen. So hat nicht der Landkreis sondern der Freistaat Thüringen die aktuell gültige „Thüringer Verordnung zur fortlaufenden Anpassung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2“ erlassen. Der Landkreis ist aber verpflichtet, die Inhalte dieser Verordnung als Aufgaben des übertragenen Wirkungskreises auszuführen und durchzusetzen.

    Landrat Reinhard Krebs weiß, dass es für Menschen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können, in der derzeitigen Situation nicht einfach ist, einkaufen zu gehen und dass manche Betroffenen dennoch eine Maske tragen, um nicht unangenehm aufzufallen. „Wenn sich alle an die Maskenpflicht halten würden, die keine medizinischen Einschränkungen haben, dann wäre klar, dass die wenigen, die Geschäfte ohne Maske betreten müssen, tatsächlich ernstzunehmende Hinderungsgründe haben. Ich danke daher allen, die sich an die Vorgaben halten. Es ist eine kleine Mühe, die aber dennoch Wirkung zeigt.“

     

  • Hygienekonzept für die Nutzung Schulsporthallen und Sportstätten des Wartburgkreises 03.09.2020

    Seit dem 3. September gilt eine aktualisiertes Sicherheits- und Hygienekonzept für die Nutzung der Schulsporthallen und Sportstätten des Wartburgkreises

    Fassung vom 03.09.2020

  • Zweite Thüringer Verordnung über grundlegende Infektionsschutzregeln zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 30.08.2020

    Seit dem 30. August gilt in Thüringen eine neue Verordnung mit weiteren Lockerungsmaßnahmen

    Zweite Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Grundverordnung
     

  • Vierte Thüringer Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 30.08.2020

    Seit dem 30. August gelten in Thüringen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 neue Regelungen:

    Vierte Thüringer Quarantäneverordnung

  • Handlungsschema zum Umgang mit Erkältungssymptomen in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege im Kontext von COVID-19-Infektionen (05.08.2020, 11.45 Uhr)
  • Corona-Hilfe für Museen, Stiftungen und institutionell geförderte Theater und Orchester gestartet (05.08.2020, 10.30 Uhr)

    Ab sofort fördert der Freistaat Thüringen Museen, Stiftungen und institutionell geförderte Theater und Orchester, die wegen Corona Einnahmeausfälle zu verzeichnen hatten und dadurch in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind.

    Ergänzend zur Soforthilfe für Soziokultur, Kinos, Festivals und Freie Theater sollen auch die Museen und regulär durch den Freistaat geförderte Einrichtungen unterstützt werden.

    Die Mittel werden als Billigkeitsleistung und nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt. Eine Antragsstellung ist möglich, wenn die Einnahmen und Rücklagen einer Einrichtung nicht ausreichen, um die fortlaufenden Personal- und Sachkosten zu bezahlen. Die Zuschusshöhe ist abhängig von der Finanzierungslücke, die sich aus den Einnahmen (auch aus anderen Soforthilfeprogrammen) abzüglich der laufenden Kosten ergibt.

    Anträge für den Zeitraum vom 18.03.2020 bis 17.09.2020 können ab sofort bei der Thüringer Staatskanzlei, Abteilung Kultur und Kunst, gestellt werden. Die Anträge müssen aus haushaltstechnischen Gründen bis zum 31.08.2020 eingereicht werden. Fehlende Unterlagen zum Antrag können nachgereicht werden. Der Zuschuss wird ab Antragstellung rückwirkend für den Zeitraum ab 18. März, längstens für die Dauer von sechs Monaten, bis zum 17. September gewährt. Sollten Liquiditätsengpässe weiter fortbestehen, kann im Einzelfall ein weiterer Zuschuss für den Zeitraum ab 18. September bis voraussichtlich zum 31. Dezember 2020 gewährt werden.

    Die Richtlinie und die Antragsformulare stehen bereit auf https://www.staatskanzlei-thueringen.de/…/kultur/kultur-und….

  • Sicherheits- und Hygienekonzept des Wartburgkreises für die Nutzung der Schulsporthallen und Sportstätten (18.06.2020)

    Schulsporthallen und Sportanlagen des Wartburgkreises sind ab sofort für den Vereinssport eingeschränkt nutzbar

    Das Landratsamt Wartburgkreis weist daraufhin, dass die Schulsporthallen des Landkreises ab sofort wieder eingeschränkt für den Vereinssport nutzbar sind. Die Nutzung kann dann gestattet werden, wenn der Verein glaubhaft macht, dass für den Übungsbetrieb ein vereins- oder sportartspezifisches Hygieneschutzkonzept vorhanden ist, dass auf Verlangen des Gesundheitsamtes vorgelegt werden kann.

    Die Handlungsempfehlungen des Landessportbundes Thüringen e.V. sowie die besonderen Regelungen für die einzelnen Sportarten, die vom zuständigen Dachverband vorgegeben werden, sind strikt einzuhalten.

    Mit der Nutzung wird gleichzeitig das Sicherheits- und Hygienekonzept des Wartburgkreises für die Nutzung der Schulsporthallen und Sportstätten anerkannt.

    Sicherheits- und Hygienekonzept für die Nutzung der Schulsporthallen und Sportstätten

  • Hygieneplan Kinderbetreuung & FAQ (16.06.2020)

    Das TMBJS hat gemeinsam mit dem TMASGFF einen Hygieneplan zum Schutz von Beschäftigten und Kinder in Kindertagesbetreuung, sowie eine Handreichung des TMBJS - FAQ "Kinderbetreuung und Corona" veröffentlicht hat. 

    Hygieneplan

    FAQ "Kinderbetreuung und Corona"

  • Corona-Warn-App kann installiert werden (16.06.2020)

    Die Corona-Warn-App hilft, Infektionsketten besser zu erkennen. Die Anwendung soll dabei helfen, dass bei Neuinfektionen der Kreis der Kontaktpersonen schnell identifiziert werden kann. Besitzer eines geeigneten Smartphones können freiwillig entscheiden, ob sie die kostenfreie Warn-App installieren wollen oder nicht.

    Alle Informationen und Links zum Download:

    https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app?fbclid=IwAR2nB-GncC34E1Y046vVYEBDSAaANBGmdM7jfjmzVFQbo9iuZBtz6Imk8Ec

  • Umsetzung der neuen Coronavirus-Verordnung in der Wartburgregion (10.06.2020)

    Private Feiern mit mehr als 30 Personen in geschlossenen Räumen und mehr als 75 Personen unter freiem Himmel können im Wartburgkreis und der Stadt Eisenach an diesem Wochenende noch nicht stattfinden:

    Am kommenden Samstag tritt die neue Thüringer Verordnung zur Neuordnung von Maßnahmen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in Kraft. Danach sind Veranstaltungen im privaten Bereich anzeigepflichtig, wenn sie mit mehr als 30 Personen in geschlossenen Räumen oder mehr als 75 Personen unter freiem Himmel stattfinden. Die Anzeige soll laut der Verordnung mindestens 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn beim Gesundheitsamt angezeigt werden. Für private Feiern, die bereits an diesem Wochenende stattfinden sollen, kann die Vorlaufzeit zur Prüfung des Hygienekonzeptes nicht mehr eingehalten werden.

    Mit der von Ministerpräsident Bodo Ramelow und Gesundheitsministerin Heike Werner erlassenen Verordnung werden den örtlichen Gesundheitsämtern weitere Aufgaben zugewiesen, die diese zusätzlich belasten. Die Kreisverwaltung arbeitet daher derzeit an einer Verwaltungsvorschrift, nach der das Gesundheitsamt entsprechende Anträge in einem geordneten Verfahren möglichst zügig abarbeiten kann. Gleiches gilt auch für alle öffentlichen Veranstaltungen, die nach der geltenden Verordnung prinzipiell zu beantragen sind.

    Für Veranstaltungen im privaten Bereich ist mit einer Anzeigefristfrist von vier Arbeitstagen zu rechnen. Der Landrat erwartet eine größere Anzahl von Veranstaltungsanzeigen und betont, dass es im Interesse aller sei, dass das Gesundheitsamt jede Anzeige sichtet. Weitere Eckdaten und Informationen zur künftigen Verfahrensweise im Wartburgkreis werden in der kommenden Woche bekanntgegeben.

  • Kinderbonus kommt ohne Antrag - Auszahlung erfolgt mit Kindergeld (09.06.2020)

    Kinderbonus als Unterstützung für Familien

    Familien sollen mit 300 Euro Kinderbonus unterstützt werden, da sie während der Corona-Krise besonderen Belastungen ausgesetzt sind. Das hat die Bundesregierung beschlossen. Den Kinderbonus soll es für jedes Kind geben, für das auch Anspruch auf Kindergeld besteht. Ein Antrag ist nicht nötig.

    Der Kinderbonus ist Teil des Corona-Konjunkturpakets, das der Koalitionsausschuss jüngst beschlossen hat. Wann Familien mit der finanziellen Hilfe rechnen können, hängt vom weiteren Verfahren der Gesetzgebung ab. Insgesamt wird der Bund 4,3 Milliarden Euro für den Kinderbonus aufwenden.

    Familienkasse informiert über Auszahlung

    Familien müssen den Kinderbonus nicht beantragen. Sie werden sobald wie möglich von ihrer Familienkasse über die Auszahlung informiert. Der Kinderbonus wird nicht mit den Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II) verrechnet, teilt das Bundesministerium für Familie in einer aktuellen Meldung mit.

    Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Familienkasse

  • Grundsätze zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes für Kindertageseinrichtungen des Wartburgkreises (05.06.2020)

    Aktualisierung:

    Die Landesregierung teilt mit Schreiben vom 4. Juni 2020 mit, dass sie beabsichtigt, die bisherigen Vorgaben für die Raumgrößen pro Kind in Kindertageseinrichtungen aufzuheben. Der Rahmenhygieneplan soll angepasst werden, so dass die verbindliche Raumgröße

    - für Kinder ab dem vollendeten 3. Lebensjahr mit 4 m² empfohlen wird
    - und je Kind bis zum vollendeten 3. Lebensjahr 5 m² vorzuhalten sind.

    Daher werden Punkt 1 und Punkt 2 der verpflichtenden Erläuterungen (siehe unten) nicht mehr als verbindlich erklärt.

     

    Das Landratsamt Wartburgkreis hat mit Schreiben vom 14. Mai 2020 folgende Grundsätze zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes für Kindertageseinrichtungen des Wartburgkreises festgelegt:

    Grundsätze zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes 

    Schreiben vom 4. Juni an Kindertageseinrichtungen

  • Corona-Hilfe für gemeinnützige Einrichtungen – Antragsfrist endet am 31.05.2020 (14.05.2020, 16.00 Uhr)

    Das Thüringer Corona-Soforthilfeprogramm für gemeinnützige Einrichtungen wird gut nachgefragt. Seit dem Start des Soforthilfeprogramms am 15. April wurden 423 Anträge bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GfAW) eingereicht. 241 Anträge mit einem Volumen von 2,5 Millionen Euro wurden zügig bearbeitet und bereits ausgezahlt. Täglich kommen rund 20 Anträge neu dazu.

    Die Soforthilfe wird zur Überwindung einer existenzgefährdenden Wirtschaftslage gewährt, die durch die Corona-Krise vom Frühjahr 2020 entstanden ist. Reichen Einnahmen nicht aus, um beispielsweise Miete und Betriebskosten zu decken, ist die Antragsstellung und Unterstützung möglich.

    Die Corona-Hilfe kann noch bis zum 31. Mai beantragt werden. Das Servicetelefon der GfAW (0361 22230) ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 13 Uhr besetzt. Weitere Informationen unter www.gfaw-thueringen.de/corona-soforthilfe.

    Nicht-gemeinnützige Einrichtungen können zudem Hilfe bei der Corona Soforthilfe 2020 für die Wirtschaft unter https://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Corona-Soforthilfe-2020 ebenso bis 31. Mai beantragen.

    Hilfeempfänger sind Einrichtungen aus Kunst, Kultur, Medien, Sport, Jugendarbeit, Bildung, Frauen- und Behindertenarbeit, Umwelt- und Tierschutzarbeit sowie soziale Teilhabe.

  • „Ausbildungszuschuss“ für Unternehmen mit Lehrlingen (14.05.2020, 08.35 Uhr)

    Thüringer Unternehmen mit Auszubildenden, die aufgrund von coronabedingten Verordnungen von einer teilweisen oder vollständigen Schließung betroffen sind, können ab sofort einen „Ausbildungszuschuss“ beantragen.  Damit werden in Thüringen Ausbildungsbetriebe unterstützt, die ihre Lehrlinge trotz der momentanen Krise halten und Ausbildungsverträge nicht kündigen. Insgesamt 3,8 Millionen Euro stellt das Land zur Verfügung, die über die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) an die Unternehmen ausgezahlt werden. Die betreffenden Ausbildungsunternehmen werden in dieser Woche von den zuständigen Wirtschaftskammern über die Antragsmodalitäten informiert.

    Mit dem „Ausbildungszuschuss“ können Betriebe 80 Prozent der Ausbildungsvergütung sowie eine Pauschale in Höhe von 20 Prozent für entrichtete Sozialversicherungsbeiträge erstattet bekommen, die sie an ihre Lehrlinge nach behördlich angeordneter Schließung gezahlt haben. Die Hilfe ist beschränkt auf den Zeitraum jener sechs Wochen nach Schließung, für die bei Auszubildenden – im Gegensatz zu regulären Beschäftigten – die Kurzarbeiterregelungen der Bundesagentur für Arbeit nicht greifen. Denn in diesem Zeitraum müssen die Unternehmen trotz Betriebsschließungen weiter voll für die Vergütung ihrer Auszubildenden aufkommen.

    Nach Schätzung der Kammern sind etwa 3.200 Auszubildende in Thüringen von der Schließung betroffen, davon rund 2.800 im Bereich von Industrie, Handel und Gastronomie sowie ca. 400 im Handwerk. Der Ausbildungszuschuss wird über die Industrie- und Handelskammern (IHK) bzw. die Handwerkskammern (HWK) ausgereicht. Die Kammern übernehmen auch die Prüfung der Fördervoraussetzungen (Vorhandensein des Ausbildungsvertrags, coronabedingte teilweise oder vollständige Betriebsschließung auf behördliche Anordnung, Nachweis der Zahlungen an den Azubi) und die Auszahlung des Zuschusses.

  • Thüringer Sportvereine dürfen eingeschränkt öffnen (13.05.2020, 11.25 Uhr)

    Mit der ab 13. Mai 2020 gültigen Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 darf in Thüringen wieder mehr Vereinssport angeboten und getrieben werden – an der frischen Luft sowie in Sportstätten. Damit ist ab Mittwoch ein nächster Schritt zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs möglich – stets unter strengster Beachtung der gültigen Abstandsregeln und Hygienevorschriften.

    Die wichtigsten Punkte zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes in Thüringen im Überblick:

    • ab Mittwoch, 13. Mai 2020 ist der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten-, Gesundheits-, Reha- sowie Leistungssport einschließlich der Spezialschulen für den Sport auf und in allen privaten und öffentlichen Sport- und Freizeitanlagen wieder erlaubt
    • Lehrgänge für die Aus- und Fortbildung, Arbeitseinsätze auf oder in Sportanlagen sowie Vereins- und Verbandsversammlungen sind wieder möglich
    • der Sport- und Trainingsbetrieb erfolgt insbesondere bei Kampf- und Mannschaftssportarten kontaktfrei und ohne Wettkampfsimulationen und -spiele.
    • Wettkämpfe und ähnliche Sportveranstaltungen (mit Zuschauern/Publikum) sind zunächst nicht gestattet
    • ab 1. Juni 2020 ist unter anderem die Öffnung von Fitnessstudios sowie Schwimmbädern (keine Hallenbäder), ebenfalls unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich. Nähere Informationen folgen, sobald weitere Entscheidungen gefallen sind.

     

    Für alle Bereiche gilt, dass die Erstellung und Einhaltung von Infektionsschutzkonzepten und Hygieneregeln durch die Vereine grundlegend ist. Eine Öffnung kann erst erfolgen, wenn Schutzkonzepte umgesetzt werden können – u.a in Abhängigkeit der kommunalen Verfügungen bei Sportstätten in deren Verantwortung. Zusätzlich gibt ein Konzept des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Details für Vereinsvorstände, Übungsleiter und Trainer zur Durchführung von Sportangeboten vor. Gemeinsam mit dem LSB Thüringen wurden Handlungsempfehlungen als Hilfestellung im Vorfeld erstellt.

     

     

     

     

  • Branchenregelungen für Thüringen (13.05.2020, 10.00 Uhr)

    Für den Handel, Hotels und Gaststätten, stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen, Friseursalons, Kosmetikstudios, Fußpflege sowie Physiotherapie und andere therapeutische Praxen gibt es folgende konkretisierende Branchenregelungen zu den anzuwendenden Hygiene- und Arbeitsschutzmaßnahmen:

    Branchenregelung für den Einzelhandel

    Regelung für stationäre Pflegeeinrichtungensowie besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderung

    Branchenregelung für das Friseurhandwerk

    Branchenregelung für das Kosmetikhandwerk und die Fußpflege

    Branchenregelung für das Hotel- und Gaststättengewerbe

    Branchenregelung für Physiotherapien und andere therapeutische Praxen

  • Thüringer Bußgeldkatalog Coronavirus vom 12. Mai 2020 (12.05.2020, 18.10 Uhr)
  • Änderung der Thüringer SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung ab 04.05.2020 (03.05.2020, 13.38 Uhr)

    Die Thüringer Landesregierung hat weitere Änderungen sowie die Verlängerung der Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 beschlossen. Diese Änderungen treten am 4. Mai 2020 in Kraft:

    - An Gottesdiensten und sonstigen religiösen Zusammenkünften können im Ausnahmefall in geschlossenen Räumen mehr als 30 Personen teilnehmen. Die Vorlage eines Hygiene- und Schutzkonzeptes ist erforderlich.
    - Trauerfeiern sind auch in geschlossenen Räumen gestattet.
    - Klarstellung, dass auch auf Mund-Nasen-Bedeckungen verfassungsfeindliche Kennzeichen verboten sind
    - Öffnung von Spielplätzen
    - Öffnung von Musik- und Jugendkunstschulen für Individualunterricht und Unterricht in Kleinstgruppen bei entsprechenden Hygienekonzepten
    - Ermöglichung von Individualsport auf Freiluftanlagen
    - Streichung der 800m²-Regelung im Einzelhandel
    - Öffnung von Kosmetik- und Nagelstudios bei Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzkonzepte
    - Öffnung von Fußpflegeangeboten bei Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzkonzepte
    - Öffnung von Fahrschulen für den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung für Moped- und Motorradführerscheine bei Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzkonzepte
    - Öffnung von medizinischen Angeboten wie Physio- und Ergotherapien auch ohne medizinisches Attest/Rezept
    - Klarstellung, dass Seelsorgern Zutrittsrechte zu gewähren sind
    - Schrittweise Öffnung von Bildungseinrichtungen

    Für alle Bereiche gilt, dass die Erstellung und Einhaltung von Schutzkonzepten und Hygieneregeln grundlegend ist. Die Angebote können, müssen aber nicht öffnen. Eine Öffnung kann erst erfolgen, wenn Schutzkonzepte umgesetzt werden können.

    Nach wie vor gilt:
    - Abstand halten (mindestens 1,5m)
    - Hygienemaßmahmen einhalten
    - Mitglieder eines Haushalts dürfen sich gemeinsam mit maximal einer haushaltsfremden Person drinnen oder draußen aufhalten

    Es gilt weiterhin die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen:
    - in Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen und Omnibussen, in Taxen und sonstigen Beförderungsmitteln mit Publikumsverkehr
    - in Geschäften des Einzelhandels einschließlich Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufsstellen
    - in Geschäften des Lebensmittelhandels einschließlich Bäckereien und Fleischereien, Getränke-, Wochen- und Supermärkte sowie Hofläden
    - in Banken und Sparkassen
    - in Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker und Hörgeräteakustiker
    - in Filialen der Deutschen Post AG und Paketstellen von Logistikunternehmen
    - in Abhol- und Lieferdiensten
    - in Wäschereien und Reinigungen
    - in Tankstellen, im Kfz-Handel einschließlich Kfz-Teileverkaufsstellen und Fahrradgeschäften
    - in Zeitungs- und Tabakwarengeschäfte und in Buchhandelsgeschäfte
    - in Geschäften für Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte

    Als Mund-Nasen-Bedeckung können selbstgenähte oder selbst hergestellte Stoffmasken, Schals, Tücher, Hauben und Kopfmasken sowie sonstige Bedeckungen von Mund und Nase verwendet werden. Die Mund-Nasen-Bedeckung soll eng anliegen und gut sitzen. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres und Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind davon ausgenommen.

    Der vollständige Verordnungstext ist abrufbar über das Corona-Informationsportal der Thüringer Landesregierung oder direkt über unten stehenden Link.

    Vollständiger Verordnungstext

  • Zuhause nicht sicher? (30.04.2020, 15.56 Uhr)

    Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Auch Familien, Freunde oder Nachbarn sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und ihr Umfeld gerade jetzt auf alternativen Wegen außerhalb der eigenen vier Wände erreicht werden und aufgezeigt bekommen, wo sie Hilfsangebote finden und was sie gegen Gewaltsituationen tun können.

    Gemeinsam mit Deutschlands großen Einzelhandelsketten Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny, Real und Rewe will die Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesfrauenministeriums Menschen unterstützen, die in der aktuellen Corona-Situation von häuslicher Gewalt betroffen sind oder die Betroffenen helfen wollen. Bundesweit werden in etwa 26.000 Supermärkten Plakate im Kassenbereich, an den Ein- und Ausgängen und an den Schwarzen Brettern aufgehängt, die über die Initiative und Hilfsangebote informieren. Auch auf der Rückseite vieler Kassenzettel finden sich Informationen über „Stärker als Gewalt“.

    Alle, die die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ unterstützen wollen, finden die Postervorlage und ein Infoblatt mit allem Wissenswerten rund um „Stärker als Gewalt“ direkt zum Download auf der Internetseite der Initiative:
    https://staerker-als-gewalt.de/…/poster-aktion-haeusliche-g…

    Die Aktion soll auch Nachbarinnen und Nachbarn erreichen, die in dieser Zeit besonders aufgefordert sind, auf Alarmsignale für häusliche Gewalt zu achten und dagegen aktiv zu werden. Über die Initiativen-Website können sie sich darüber informieren, wie sie Anzeichen von häuslicher Gewalt erkennen, wie sie selbst helfen und wo sie Unterstützung erhalten können. Außerdem gibt es Aushänge für den Hausflur, über die Betroffene und ihre Nachbarschaft direkt über die Hilfsangebote informiert werden können.

    Eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt und Menschen, die helfen wollen, ist das vom BMFSFJ geförderte Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen". Das Hilfetelefon ist unter der kostenlosen Nummer 08000 116 016 rund um die Uhr zu erreichen - anonym und barrierefrei - und bietet in deutscher Sprache und in 17 Fremdsprachen telefonische Beratung für gewaltbetroffene Frauen, für Menschen aus dem sozialen Umfeld und für Fachkräfte an. Über www.hilfetelefon.de ist außerdem eine Onlineberatung möglich.

  • SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk (23.04.2020, 09.00 Uhr)
  • Informationen zur Maskenpflicht (22.04.2020, 15.58 Uhr)

    Ab Freitag, 24. April gilt in Thüringen eine Maskenpflicht: beim Einkaufen sowie im öffentlichen Nahverkehr sollen Mund und Nase bedeckt sein.

    Dies gilt übrigens nicht für Kinder unter sechs Jahren. Auch wer im öffentlichen Raum spazieren geht, muss keine Maske tragen. Zudem wird das Nichttragen einer Mund-Nasenbedeckung vorerst kein Bußgeldtatbestand. Als Maske genügen auch ein Tuch oder ein Schal. Dabei gilt grundsätzlich: ein Stoffstück vor Mund und Nase ist zunächst vor allem ein Schutz für andere, wenn aber zwei oder mehr Leute aufeinander treffen, die alle eine Maske tragen, dann sind alle besser geschützt und das Risiko gegenseitiger Ansteckung deutlich verringert. Denn bei einer Infektion mit dem Coronavirus kann man auch schon ansteckend sein, ohne dass man Symptome aufzuweisen hat und manche Infektionen verlaufen sogar gänzlich ohne Symptomatik.

    Hintergründe für die Einführung der Maskenpflicht sind die ab Freitag anstehende Öffnung aller weiteren Geschäfte mit einer Grundfläche bis 800 Quadratmeter und die anstehende Rückkehr der Schüler in die Schulen und den Öffentlichen Personennahverkehr. Sowohl das Landratsamt Wartburgkreis als auch der Freistaat Thüringen hatten zunächst von einer solchen Maskenpflicht Abstand genommen, um die bereits bestehenden Engpässe bei der Ausrüstung mit Schutzbekleidung im Medizinsektor nicht weiter zu verschärfen. Vor diesem Hintergrund wird auch weiterhin davon abgeraten, medizinische Mund- und Nasenschutzartikel zu kaufen.

    Das Tragen selbstgenähter Masken stellt bei sachgemäßer Handhabung entgegen zahlreichen, kursierenden Gerüchten (beispielsweise, dass sich unter den Masken CO² in gefährlicher Höhe konzentrieren könne) kein Risiko dar. Denn die Atemluft gelangt über die offenen Seiten der Maske nach innen. Komplett geschlossene Masken, wie beispielsweise Staubschutzmasken aus dem Baumarkt sind dagegen vor allem für Kinder nicht zu empfehlen.

    Da die meisten Schüler auf den Öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, benötigen auch schulpflichtige Kinder und Jugendliche Masken. Vorrangig sind dafür zunächst die Eltern verantwortlich.

    Tipps zum richtigen Umgang mit Masken

    Auch mit Maske sollte der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden. Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden. Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
    Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
    Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
    Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).

    Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.

  • Tragen einer Mund-Nasenbedeckung beim Einkaufen und im ÖPNV (21.04.2020, 13.10 Uhr)

    Ab Freitag, 24.04.2020, soll in ganz Thüringen beim Einkaufen und im ÖPNV das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung verpflichtend werden. Dies hat das Kabinett heute auf Vorschlag von Gesundheitsministerin Heike Werner beschlossen. Wie bei vergleichbaren Regelungen in anderen Ländern und einzelnen Kommunen können neben einer einfachen Stoffmaske auch Tücher oder Schals zum Bedecken von Mund und Nase genutzt werden. Dazu die Ministerin: „Niemand muss sich Sorgen machen, wenn er oder sie jetzt keine Maske kaufen kann, weil es womöglich keine gibt oder nur zu überhöhten Preisen. Es sollte auch kein medizinischer Mund-Nasen-Schutz erworben werden und bitte keinesfalls Masken bei möglicherweise unseriösen Herstellern im Internet bestellen, die Vorkasse verlangen. Es geht darum, dass Mund und Nase bedeckt sind, um das Risiko einer Ansteckung für andere zu verringern. Hierfür ist das Tragen eines Tuchs, eines Schals oder eben einer selbstgenähten Mund-Nasenbedeckung ausreichend.“

    Zudem wird das Nichttragen einer Mund-Nasenbedeckung vorerst kein Bußgeldtatbestand. Die Festlegung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung wird durch eine Veränderung der Dritten Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgen.

    Personen, die eine eigenhergestellte Maske aus handelsüblichem Stoff tragen, sollten unbedingt folgende Regeln berücksichtigen (Quelle: Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html):

    • Die Masken sollten nur für den privaten Gebrauch genutzt werden.
    • Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
    • Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
    • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
    • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
    • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
    • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
    • Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
    • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
    • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
    • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.
    • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.
  • Corona-Sonderprogramm für Hotels, Gaststätten und andere Dienstleister (21.04.2020, 8.40 Uhr)

    Thüringen plant Corona-Sonderprogramm für besonders betroffene Dienstleistungsbranchen. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee kündigt weitere Unterstützung für Dienstleistungsunternehmen an, die durch die aktuellen Corona-Regelungen in besonderem Maße in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Dies gelte insbesondere für das Hotel- und Gaststättengewerbe. „Wir haben 45 Millionen Euro für die Existenzsicherung von Dienstleistungsunternehmen eingeplant, die aufgrund der Corona-Pandemie von Schließungen betroffen sind“, so Tiefensee.

    Hier geht es zum Sonderprogramm

  • Jetzt lokale Geschäfte unterstützen! (15.04.20, 14.40 Uhr)

    Die Suhler Verlagsgesellschaft (Herausgeber von Freies Wort, Südthüringer Zeitung u.a.) startet gemeinsam mit ihrer Vermarktungsfirma HCS Medienwerk unter dem Hashtag #GemeinsamHandeln eine Solidaritätsaktion, um den betroffenen Händlern, Dienstleistern und Unternehmen in der schweren Zeit der Corona-Krise Einnahmen zu ermöglichen.

    Wie das funktioniert? Sie können Gutscheine der teilnehmenden Händler kaufen und später einlösen! So stehen den Händlern die Einnahmen unmittelbar zur Verfügung und laufende Kosten können (zumindest teilweise) gedeckt werden. Besonders hart trifft es aktuell den lokalen Handel, die Gastronomie, die Tourismus-Betriebe, Veranstalter jeglicher Art und viele weitere Branchen.

    Machen Sie mit und helfen Sie, die Existenz unserer lokalen Wirtschaft in Südthüringen zu sichern.

    Für betroffene Unternehmen, die in das Solidaritätsprogramm aufgenommen werden möchten, steht ein Anmeldeformular bereit.

    Mehr Informationen finden Sie unter:

     https://www.insuedthueringen-miteinander.de/gemeinsam-handeln/

    Bei Fragen zur Initiative #GemeinsamHandeln schreiben Sie eine E-Mail an: info(at)insuedthueringen-miteinander.de oder rufen Sie unter folgender Telefonnummer an: 03681 / 851 104.

  • KfW-Schnellkredit kann jetzt beantragt werden (15.04.2020, 10.00 Uhr)

    Ab heute, 15.04.2020, kann der KfW-Schnellkredit 2020 für den Mittelstand beantragt werden. Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten (aber unter 250 Mitarbeitern), die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, können bei ihrer Bank oder Sparkasse den neuen Schnellkredit der KfW beantragen. Die KfW übernimmt dabei 100 % des Bankenrisikos.

    Zur KfW

  • Coronakrise – was passiert im Landratsamt? (08.04.2020, 14.38 Uhr)

    Auch wenn das Landratsamt Wartburgkreis aktuell für den Besucherverkehr weitgehend geschlossen ist, sind alle verfügbaren Mitarbeiter weiterhin im Dienst. Denn: wenngleich das Hauptaugenmerk auf der Bewältigung der Coronakrise liegt, soll auch die Daseinsvorsorge für die Bürger in möglichst allen Bereichen aufrechterhalten werden. Bürgerinnen und Bürger können die Verwaltung nach wie vor telefonisch und per Mail erreichen. Eine persönliche Vorsprache ist in dringlichen Fällen nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem jeweiligen Fachamt möglich.

    Mit der Bewältigung der Krise ist im Wartburgkreis - wie in der Thüringer Katastrophenschutzverordnung vorgeschrieben – ein Krisenstab verantwortlich. In nahezu identischer Form arbeiten solche Stäbe auch in allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten. Leiter des Stabs ist Landrat Reinhard Krebs.

    Hierbei muss man wissen, dass alle Aufgaben des Infektionsschutzes Aufgaben des sogenannten übertragenen Wirkungskreises, also vom Land übertragene Aufgaben, sind. Und während für die Aufgaben des eigenen Wirkungskreises der Kreistag beschließt, ist nach der Thüringer Kommunalordnung für Entscheidungen, die übertragene Aufgaben betreffen, der Landrat und nicht der Kreistag verantwortlich. Das Gesundheitsamt des Wartburgkreises ist außerdem aufgrund einer Zweckvereinbarung auch für die kreisfreie Stadt Eisenach zuständig.

    Was macht der Krisenstab?

    Der Krisenstab besteht aus dem Verwaltungsstab und einer taktisch-operativen Einheit. Insgesamt sind rund 40 Personen im Stab tätig – davon ist jedoch nur ein Teil täglich und unter Beachtung aller Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen anwesend. Darunter sind Vertreter der Verwaltungen des Wartburgkreises und der Stadt Eisenach, des Infektionsschutzes, vom Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, einem Verbindungsmann zu den Kliniken und Reha-Kliniken sowie Vertretern von Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

    Der Verwaltungsstab erfasst die tägliche Lage im Landkreis, ermittelt zu lösende Probleme und veranlasst Verwaltungsmaßnahmen (wie beispielsweise Allgemeinverfügungen) unter Beachtung aller Umstände der Krisenlage. Der operativ-taktische Stab sorgt für die praktische Umsetzung aller Maßnahmen im Rahmen der Gefahrenabwehr. Dazu gehört insbesondere die Beschaffung von Schutzausrüstung, aber auch Beatmungsgeräte, Beatmungs- und Intensivbetten. Ausstattungen für Rettungswagen für den Transport von Coronafällen und vieles mehr müssen beschafft und organisiert werden. Zugleich arbeiten alle daran, auch organisatorische Strukturen im Landkreis zu schaffen, die die bestmögliche Bewältigung der Krise insbesondere auch für gefährdete Bereiche - wie beispielsweise Pflegeheime - ermöglichen.

    Warum finden keine Kreistagssitzungen statt?

    Aufgrund des bestehenden Versammlungsverbotes und der möglichst umfassenden Kontaktvermeidung, auf die alle staatlichen Maßnahmen derzeit abzielen, finden im Moment keine Kreistagssitzungen des Wartburgkreises statt. Dies bedeutet aber nicht, dass die Demokratie im Landkreis in irgendeiner Form ausgehebelt wäre.

    Anstehende Entscheidungen werden auf die Zeit nach dem Versammlungsverbot verschoben und würden nur dann als Eilentscheidung des Landrates getroffen, wenn sie unaufschiebbar wären, weil aus der fehlenden Entscheidung Schaden für den Landkreis entstünde. Beispielsweise, wenn Fördermittel nicht abgerufen werden könnten oder eine bereits laufende Baumaßnahme nicht weitergeführt werden könnte. Zudem hält der Landrat im Rahmen von Telefonkonferenzen einen engen Kontakt zu den Fraktionsvorsitzenden. Die Kreisausschusssitzung am 27. April, bei der die Fraktionsvorsitzenden mit der Kreisspitze zusammenkommen, wird darüber hinaus stattfinden.

    „Für Außenstehende ist von der hektischen Betriebsamkeit, die hinter den Türen des Landratsamtes vorherrscht, nur wenig zu sehen. Aber ich kann Ihnen versichern, dass sich jeder Bürger - auch und gerade in der Krise - auf uns verlassen kann. Das ist in Zeiten wie diesen immens wichtig“, unterstreicht Landrat Reinhard Krebs.

     

     

  • Bürger werden gebeten Warn-App zu installieren (23.03.2020, 17.00 Uhr)

    Der Krisenstab des Wartburgkreises zur Bekämpfung der Corona-Epidemie bittet die Bürger und Bürgerinnen die Warn-App des Bundes „NINA“ zu installieren. Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen verteilt werden. Normalerweise warnt die App bei Bränden, Bombenfunden, Gefahrstoffaustritten, Stürmen, Unwettern oder verschmutztem Trinkwasser. Über die App weisen Bund und Länder aber auch ausführlich und aktuell auf wichtige Warnungen rund um das Coronavirus hin. So kann auch der Krisenstab des Landkreises über die App Meldungen speziell für den Wartburgkreis veröffentlichen. „Je mehr Menschen die Warn-App auf ihrem Handy haben, umso besser können wir in der aktuellen Situation informieren und alle umso schneller erreichen“, sagt die Pressesprecherin des Wartburgkreises, Sandra Blume. Die App steht kostenlos für die Betriebssysteme iOS (ab Version 10) und Android (ab Version 4.2) zur Verfügung

  • Entschädigungsanträge gemäß §§ 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) (07.04.2020, 07.30 Uhr)

    Wer auf Grund des Infektionsschutzgesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne des § 31 Satz 2 IfSG Verboten in
    der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld (§ 56 Absatz 1 IfSG). 

     

    Alle Regelungen dazu

    Formular: Antrag auf Entschädigung nach § 56 IfSG für Arbeitgeber

    Formular: Antrag auf Entschädigung nach § 56 IfSG für Selbständige

  • Nachbarschaftshilfe und Versicherungsschutz (06.04.2020, 16.21 Uhr)

    Die Thüringer Ehrenamtsstiftung unterstützt in Zeiten des Corona-Virus ehrenamtliche, selbstorganisierte Projekte der „Nachbarschaftshilfe“ und stellt Zuwendungen in Höhe von insgesamt 30.000€ auf Grundlage der Vergabegrundsätze für die Förderung des Ehrenamtes zur Verfügung.

    Förderfähig sind u. a. Aufwandsentschädigungen für die Erledigung von Botengängen, Sachkosten z. B. für Desinfektionsmittel oder Einmalhandschuhe sowie Fahrtkosten. Die Projektförderung erfolgt einmalig in Form eines Zuschusses in Höhe von maximal 300,00 € je Projekt.

    Gefördert werden dabei Projekte von zivilgesellschaftlichen Zusammenschlüssen (Initiativen, Projekte, Vereine), die ehrenamtlich Dienste der Nachbarschaftshilfe anbieten. Auch Unterstützungen für Hilfeleistungen im Rahmen der Migranten- und Flüchtlingshilfe sind möglich.

    Die Verwendung der Mittel ist durch einen Verwendungsnachweis in Form eines Sachberichts und eines zahlenmäßigen Nachweises, in dem Einnahmen und Ausgaben entsprechend der Gliederung des Kostenplans des Antrags summarisch zusammenzustellen sind, nachzuweisen.

     

    Hinweis zum Versicherungsschutz

    Ein selbstorganisiertes Ehrenamt in Thüringen ist unter der Voraussetzung einer Registrierung von: Name, Vorname; Anschrift und Einsatzort der ehrenamtlich Engagierten durch die Unfall- und Haftpflichtversicherung der Thüringer Ehrenamtsstiftung abgesichert. Melden Sie sich dazu bei dem externen Ansprechpartner der SV SparkassenVersicherung - Herrn Klett unter der Telefonnummer 0151/12 56 90 18.

    Wer im Rahmen einer Initiative tätig ist, sollte die Aktivitäten schriftlich festhalten. Der Name und das Wirken/Ziel der Initiative, Teilnehmer, eventuell Protokolle der Einsätze können hier für die Nachweispflicht im Schadensfall dienen. Kein Versicherungsschutz besteht jedoch für Fahrten im eigenen/privaten KFZ.

    Hier geht es zum Antragsformular

     

     

  • Land schließt Kindergartenpakt mit Kommunen und Trägern (06.04.2020, 14.05 Uhr)

    Das Land hat sich am Freitag mit dem Gemeinde- und Städtebund und den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege auf einen Kindergartenpakt zur finanziellen Abfederung der Kindergartenschließungen verständigt.

    Darin fließt die in der vergangenen Woche getroffene Grundsatzentscheidung der Landesregierung ein, dass das Land nicht nur seine Verpflichtungen bei der Finanzierung der Kinderbetreuung auch in Zeiten der Kindergartenschließungen weiter erfüllt, sondern auch eine Erstattung der Mindereinnahmen durch die entgangenen Elternbeiträge zahlt.

    Dadurch werden die Kommunen und Träger in die Lage versetzt, u. a. auf die Einziehung der Elternbeiträge zu verzichten sowie Erzieherinnen und Erzieher weiter so zu entlohnen, wie es vor den Kindergartenschließungen vertraglich vereinbart war.

    Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier.

  • Anträge auf Soforthilfe und Entschädigung stellen (06.042020, 13.03 Uhr)

    Bund und Land haben Finanzmittel in Größenordnung für die Hilfe und Entschädigung von Unternehmen bereitgestellt. Jetzt ist es wichtig, dass diese Mittel auch dorthin gelangen, wo sie zuerst am Dringendsten gebraucht werden. Die Einmalzahlung soll ausschließlich denjenigen Firmen und Gewerbetreibenden über die ersten Hürden helfen, die sich in einer existenzbedrohenden Situation befinden. Selbständige, Einzel- und Kleinstunternehmen aber auch Gastronomiebetriebe, Eventorganisatoren oder Einzelhandelsunternehmen, deren Umsatz auf Grund der aktuellen Situation auf null steht, sollten unbedingt die Soforthilfe- und Entschädigungszahlungen nutzen. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

    Die Soforthilfe wird bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) beantragt und dort ausgezahlt, egal ob Bundes- und/oder Landesmittel – gegebenenfalls werden die Mittel gegeneinander verrechnet. Es reicht ein Antrag.

    Alles zur Soforthilfe ist unter www.aufbaubank.de zu finden oder kann unter der Hotline: 0800 534 56 76 erfragt werden. Dort ist auch alles über weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu erfahren.

    Selbständige können darüber hinaus beim Landesverwaltungsamt eine Entschädigung genauso wie Arbeitnehmer beantragen, wenn sie „einem Verbot in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit“ unterliegen oder unterworfen werden und dadurch einen Verdienstausfall erleiden. Das trifft auch im Fall notwendiger Kinderbetreuung zu. Die Informationen dazu sind unter https://www.thueringen.de/th3/tlvwa/ zu finden.

     

  • Physiotherapie geht trotz Corona weiter – Auflagen sind zu beachten (02.04.2020, 9.31 Uhr)

    Die Physiotherapie zählt zu den Einrichtungen des Gesundheitswesens, die weiterhin für Patienten mit einer ärztlichen Verordnung geöffnet sein können. Selbstverständlich müssen Hygiene- und Schutzmaßnahmen getroffen werden, um Mitarbeiter sowie Patienten vor dem Corona-Virus zu schützen.

    Folgende (Sofort-) Maßnahmen tragen dazu bei, das Infektionsrisiko in Physiotherapien zu verringern:

    Der Betrieb von Physiotherapien ist nur zulässig, sofern die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches oder zahnärztliches Attest oder Verordnung festgestellt wurde. Verschiebbare physiotherapeutischen Behandlungen gehören nicht dazu. Die zuständigen Behörden können gegebenenfalls konkrete Auflagen zu erteilen. Soweit wie möglich sollte auf aktive Therapien zurückgegriffen werden, bei denen der Abstand zum Patienten von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

    Soweit eine Behandlung direkt am Menschen erfolgt, so dass die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, hat die behandelnde Physiotherapeutin bzw. der behandelnde Physiotherapeut zwingend persönliche Schutzausrüstungen wie Mund-Nasen-Schutz zu verwenden. Die Patienten sollen vor Betreten des Behandlungszimmers und nach der Behandlung aufgefordert werden, ihre Hände zu desinfizieren.

    Patienten mit Erkältungssymptomen sowie Rückkehrer aus Risikogebieten (Zwei-Wochen-Zeitraum beachten) sind nicht zu behandeln. Darüber hinaus soll die behandelnde Person während der direkten Behandlung einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Kontaktmöglichkeit von Patienten untereinander sind zu verhindern. Behandlungstische und Räume sind nach jeder Behandlung gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Behandlungsräume sind regelmäßig intensiv zu lüften. Es ist sicherzustellen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Arbeit untereinander so wenig wie möglich in Kontakt kommen.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen und Rückkehrer aus Risikogebieten (Zwei-Wochen-Zeitraum beachten) sind von der Arbeit freizustellen und dürfen keine Behandlungen durchführen.
    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über die notwendigen einzuhaltenden Schutzmaßnahmen wie zum Tragen von Atemschutzmasken und ggf. Handschuhen und über Hygieneregeln (https://www.infektionsschutz.de), Abstände einhalten, häufige Händereinigung und -desinfektion, zusätzliche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen usw. zu informieren und zu unterweisen. Persönliche Schutzausrüstung, Händedesinfektions- und Reinigungsmittel sowie Einmalhandtücher sind den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Der Einlass betriebsfremder Personen in das Unternehmen ist weitgehend zu unterbinden.

  • Kinder trotz Corona draußen beschäftigen (30.03.2020, 10.36 Uhr)

    Der Frühling schert sich nicht um das Coronavirus.  Umso besser, denn dann können Sie mit ihren Kindern trotz geschlossener Schulen und Kitas viel nach draußen. Dabei ist „Social Distancing“ auch für Familien erste Bürgerpflicht. Die Spielplätze sind gesperrt. Daher gilt: Je einsamer der Spielort, desto besser. Aber in Wäldern und auf Wiesen kann man Kinder wunderbar beschäftigen. Ein paar Ideen haben wir hier zusammengestellt:

    1. Korkenboote bauen und schwimmen lassen

    Diese Bötchen sind schnell gebaut: Drei oder mehr Korken mit Gummibändern fixieren, Zahnstocher mit einem Segel aus Stoff versehen und am Bötchen befestigen. Jetzt geht’s los: Spaß ist in der kleinsten Pfütze. Im Wald findet sich bestimmt ein Bächlein, in dem man die Boote schwimmen lassen kann. Und ganz zur Not geht das auch zu Hause.

    2. Schnitzeljagd

    Wenn Kinder Hinweisen nachjagen dürfen, merken sie gar nicht, dass sie dabei auch noch einen ausgedehnten Spaziergang machen. Am besten, man teilt sich auf: Ein Kind geht mit einem Erwachsenen vor und streut entweder Sägespäne-Pfeile auf den Weg oder hängt Krepppapier in die Bäume (bitte später wieder mit nach Hause nehmen). Mit 15 Minuten Abstand geht das zweite Kind-Mama/Papa-Gespann hinterher. Wer mag, kann zwischendurch auch noch ein paar Fragen einbauen: Nenne mir drei Vogelarten, zum Beispiel, oder zähle, wie viele Baumstämme auf dem Stapel am Wegesrand liegen.

    3. Unterschlupf bauen

    Mit ein paar Ästen lässt sich im Wald ein tolles Tipi oder ein Unterschlupf bauen. Dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Während einer im Tipi eine Matschsuppe kocht, kann der andere um den Unterschlupf schleichen und nach „wilden Tieren“ Ausschau halten.

    4. Blätter, Steine, Zapfen sammeln

    Körbchen nicht vergessen: Wer findet den schönsten Stein, den größten Zapfen, den besten Wanderstock? Die gefundenen Schätze werden mit nach Hause genommen. Dort kann man die Steine zum Beispiel anmalen oder aus den Zapfen ein Männchen basteln.

    5. Spaß mit einem Seil

    Mit einem Seil kann man wirklich viele Sachen machen: Seil springen, Tauziehen, Balancieren. Vielleicht haben Ihre Kinder noch viel mehr Ideen?

    6. Mit dem Taschenmesser schnitzen

    Trauen Sie Ihrem Kind zu, ein Taschenmesser zu benutzen? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, es ihm zu zeigen – natürlich nur, wenn es dazu schon im richtigen Alter ist. Kinder lieben es, an einem Stock herum zu schnitzen – Nervenkitzel inklusive. Der schön mit Schnitzmustern verzierte Stock kann dann nach Hause genommen und zum Beispiel noch bemalt werden.

    7. Käfer, Ameisen und Insekten beobachten

    Wissen Sie, wo es im Wald einen Ameisenhaufen gibt? Sehr gut! Die Waldameisen sind jetzt wieder aktiv. Man kann stundenlang zuschauen, wie sie krabbeln und arbeiten. Auch andere Insekten laden zum Beobachten ein. Hat man ein Lupenglas, darf man die Krabbeltiere auch vorsichtig (!) einfangen, im Lupenglas von Nahem betrachten und dann wieder frei lassen. Oder die Kinder dürfen ihre Handys nutzen, um Insekten fotografisch festzuhalten.

    8. Weidenkörbchen flechten

    Wenn Sie im Wald biegsame und geschmeidige Weidenruten finden, können Sie mit Ihren Kindern ein Weidenkörbchen flechten. Auf YouTube gibt es viele Anleitungen.

    9. Trimm dich

    Zur Zeit fallen Fußballtraining und Gymnastikstunde aus. Wichtig ist, dass sich Kinder trotzdem richtig austoben können. Der Wald ist dazu ohnehin optimal. Warum nicht mal ein richtiges Sportprogramm aus dem Spaziergang machen? Jeder aus der Familie darf abwechselnd mal der „Spin Instructor“ sein und ansagen, was gemacht werden muss: Rückwärts laufen, auf einem Baum hüpfen, fünf Mal über einen Baumstamm springen.

    10. Den Stimmen des Waldes lauschen

    Das ist schon fast meditativ: Wir suchen uns im Wald ein ruhiges Plätzchen, schließen die Augen und lauschen einfach mal. Was hören wir? Einen Vogel, der sein Frühlingslied anstimmt. Das Rascheln des Windes. Jeder darf reihum erzählen, was er wahrgenommen hat.

    (Quelle: Stuttgarter Zeitung)

     

    Tolle Ideen für die Beschäftigung auf Balkonen und in Gärten hat der Mitteldeutsche Rundfunk auf mdr Garten zusammengestellt:

    Zaubersand, Schatzsuche, Anti-Langeweile-Glas

  • Soforthilfe für Unternehmen (30.03.2020, 9.38 Uhr)

    Für eine Soforthilfe für Unternehmen reicht es, einen Antrag bei der Thüringern Aufbaubank (TAB) zu stellen. Die TAB zahlt sowohl Landes- wie auch Bundesmittel aus. 
    Alle Informationen  zur Antragstellung und zu weiteren Themen, Unterstützungen und weiteren Fördermitteln finden Sie auf der Internetseite der TAB.

    Zur Thüringer Aufbaubank

  • Verhalten bei Verdacht auf eine Corona-Infektion (25.03.2020, 15.40 Uhr)

    Das Bürgertelefon des Landratsamtes Wartburgkreis erreichen immer wieder zahlreiche Fragen von Bürgern, die sich nicht sicher sind, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie befürchten sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben oder wenn sie sich in einer Quarantäne befinden. Auch Arztpraxen stellen immer wieder Fragen zum richtigen Vorgehen. Dies ist auch darin begründet, dass von Gesundheitsamt zu Gesundheitsamt  unterschiedliche Vorgehensweisen, abhängig von der Besetzungsstärke der Gesundheitsämter und der Fallentwicklung in der jeweiligen Region gibt.

    Wir stellen hier die aktuell gültigen Verhaltensregeln im Wartburgkreis vor, die sich bei starker Fallzahlerhöhung jedoch ändern können.

     

    Direkter Kontakt zu infizierter Person

    Grundsätzlich gilt: keine Arztpraxis und auch keine Notaufnahme persönlich aufsuchen, sondern sich unbedingt telefonisch melden. Das Gesundheitsamt ist zu kontaktieren wenn direkter Kontakt zu einer Person bestand, die nachweislich infiziert ist. Dann gilt man als Kontaktperson mit höherem Infektionsrisiko und sollte sich unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt unter corona(at)wartburgkreis.de bzw. unter der Nummer des Bürgertelefons 03695 – 616161 melden. Direkt beim Hausarzt sollte man sich melden, wenn nach einem Kontakt zu einer infizierten Person akute Atemwegserkrankungs-Symptome auftreten. Arzt bzw. Gesundheitsamt entscheiden, ob eine Quarantäne, eine Therapie oder ein Test auf das Corona-Virus notwendig ist. Wenn ein niedergelassener Arzt einen nötig gewordenen Abstrich nicht selbst machen kann, muss er Kontakt zur Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116117 aufnehmen und dort einen entsprechenden Termin für den Patienten vereinbaren. Bis das Testergebnis vorliegt, sollen die betreffenden Personen in häuslicher Isolation bleiben, wenn das Gesundheitsamt nicht ohnehin schon eine Quarantäne angeordnet hat.
     

    Wenn ein Test durchgeführt wurde, ist es wichtig zu wissen, dass den Befund nur der überweisende Arzt übermittelt und nicht das Gesundheitsamt des Wartburgkreises. Liegt ein positives Testergebnis vor, informiert der zuständige Arzt den Patienten  und meldet den Fall beim Gesundheitsamt.

     

    Indirekter Kontakt zu einer infizierten Person

    Wer in Kontakt mit einer Person war, die ihrerseits Kontakt zu einer infizierten Person hatte, ist selten bereits infiziert. Der Kontakt zu einer Kontaktperson ist in den meisten Fällen unkritisch. Nur wer Symptome wie beispielsweise Fieber oder Husten zeigt, sollte sich beim Hausarzt melden.

    Wer darüber hinaus ängstlich ist, kann nur bei typischen Symptomen einen Arzt oder ein Corona-Testzentrum aufsuchen. Bei symptomlosem Kontakt zu einer Kontaktperson, grippalen Symptomen ohne Kontakte, Testwünschen von Arbeitgebern sowie von Personen ohne vorher vereinbarten Termine wird nicht abgestrichen.

     

    Verhalten als Reiserückkehrer

    Grundsätzlich gilt: Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten (laut Robert-Koch-Institut) müssen sich 14 Tage in Quarantäne  begeben und sich umgehend beim Gesundheitsamt unter corona(at)wartburgkreis.de bzw. über die Nummer des Bürgertelefons 03695 – 616161 melden. Das Gesundheitsamt wird entscheiden, ob die Quarantäne in vollem Umfang erforderlich ist, ob ein Test erfolgt oder eine Behandlung erforderlich ist. Eine angeordnete Quarantäne bedeutet, dass das Haus bzw. das eigene Grundstück nicht verlassen werden darf, auch nicht zum Lebensmittel-Einkauf oder für Arztbesuche. Das Gesundheitsamt organisiert für den Lebensmitteleinkauf Unterstützung. Wenn ein Arzt benötigt wird, muss dieser zu den Betreffenden nach Hause kommen, hierbei ist es wichtig, bereits beim Anruf in der Arztpraxis anzugeben, dass man sich in Quarantäne befindet.

    Für den durch die Quarantäne erlittenen Verdienstausfall erhalten Betroffene unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung. Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer von bis zu sechs Wochen den Verdienstausfall auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet. Details dazu sind der Corona-Informationsseite des Wartburgkreises zu entnehmen.

     

    Bürgertelefon

    Unter der Nummer 03695 – 616161 ist das Bürgertelefon des Wartburgkreises von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag 8-16 Uhr und am Wochenende von 9-15 Uhr zu erreichen. Das Bürgertelefon ist mittlerweile mit 10 Mitarbeitern des Landratsamtes besetzt. Fragen können auch unter info(at)wartburgkreis.de gestellt werden.

  • Beratungs- und Anlaufstellen für Eltern und Schwangere (25.03.2020, 13.00 Uhr)

    Die Corona-Pandemie macht es leider erforderlich, dass viele Beratungs- un Anlaufstellen vor Ort für Eltern und Schwangere nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen. Um eine Ansteckung zu vermeiden, sind sie für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen.

    An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind?

    Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat  eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen kostenlosen Telefon- und Online-Beratungen für Eltern und Schwangere veröffentlicht. Die Seite verweist auch auf die telefonische Erreichbarkeit vieler Beratungs- und Anlaufstellen von öffentlichen und freien Trägern. Die Informationen auf der Seite werden regelmäßig aktualisiert.

     

    Beratungsstellen für Eltern und Schwangere

Maßnahmen gefördert durch EFRE

Lokale Partnerschaft für Demokratie