Newsticker: Aktuelle Informationen

  • Verstärkte Kontrollen an Himmelfahrt

    Himmelfahrt steht vor der Tür. In diesem Jahr ist jedoch nicht alles möglich, was sonst an dem - auch „Männertag“ genannten - Feiertag üblich war: Den Bollerwagen schnappen und dann mit allen Freunden durch die Gegend ziehen, ist aufgrund der Corona-Krise nicht erlaubt. 

    Nach wie vor gilt: maximal aus zwei Haushalten stammende Personen dürfen sich treffen. Die geltende Regelung von einem Mindestabstand von 1,5 Metern, wenn sich mehr als zwei Haushalte begegnen, ist auch bei Wanderbegegnungen einzuhalten. Männertagspartys an Gaststätten oder traditionellen Wander-Anlaufpunkten können in diesem Jahr nicht stattfinden.

    Die heimische Gastronomie hat jedoch wieder geöffnet und die Wirte freuen sich über Besucher in den Biergärten, die sie unter Beachtung der geltenden Hygieneregeln mit Speisen und Getränken versorgen können.

    „Ich hoffe, dass die Familien trotz bestehender Einschränkungen einen schönen Feiertag genießen können. Nicht wenige haben in den letzten Wochen schwierige Situationen – beispielsweise den Balanceakt zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung - gemeinsam durchstehen müssen“, so Landrat Reinhard Krebs, der gleichzeitig an die Vernunft der Männer appellieren möchte, sich an die bestehenden Regelungen zu halten.

    Die Ordnungsbehörden und die Polizei werden am Feiertag verstärkt kontrollieren. Der aktuell gültige Bußgeldkatalog ist hier zu finden.

     

  • Planmäßiger Busverkehr an Sonn- und Feiertagen ab 21.05.2020 (18.05.2020, 9.46 Uhr)

    Die Busse der Verkehrsgemeinschaft Wartburgregion (VGW) (Verkehrsunternehmen Wartburgmobil (VUW) gkAöR, Verkehr Hainich OHG, Verkehr Werra OHG, Verkehr Werraland OHG, Omnibusbetrieb Fleischmann) fahren ab Donnerstag, 21.05.2020 wieder planmäßig an Sonn- und Feiertagen nach dem bekannten Winterfahrplan.

    Auch die bekannten Zusatzverkehre an Himmelfahrt werden planmäßig durchgeführt.

    Ausgenommen sind weiterhin die Fahrten der Linie 23 und 54 sowie die nur im Sommerfahrplan stattfindenden Fahrten auf den Linien 2, 110 und 195.

    In Thüringen ist das Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung im ÖPNV für alle Fahrgäste verpflichtend. Eine Beförderung ohne Mund- und Nasenbedeckung ist daher ausgeschlossen.

    Für Fragen steht Ihnen die Service-Auskunft unter 01807/12 13 14 zur Verfügung. Informationen erhalten Sie zudem im Internet unter www.wartburgmobil.info.

  • Thüringer Verordnung zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Schulbereich (16. Mai 2020, 23.15 Uhr)

    Der Minister für Bildung, Jugend und Sport  hat am 16. Mai 2020 die Thüringer Verordnung zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Schulbereich (ThürAbmildSchulVO) erlassen.

    zur Verordnung

  • Grundsätze zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes für Kindertageseinrichtungen des Wartburgkreises (15.05.2020, 08.50 Uhr)

    Das Landratsamt Wartburgkreis hat mit Schreiben vom 14. Mai 2020 folgende Grundsätze zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes für Kindertageseinrichtungen des Wartburgkreises festgelegt:

    Grundsätze zur Umsetzung des eingeschränkten Regelbetriebes 

  • Aktualisierung der Regelungen über die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen (14.05.2020, 18.00 Uhr)

    Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat mit Datum vom 13. Mai 2020 die Regelungen über die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen aktualisiert.

    Diese wurden dem Landratsamt am 14. Mai 2020 bekanntgegeben und sofort den Kommunen und Trägern zugeleitet.

    Regelungen über die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen

  • Corona-Hilfe für gemeinnützige Einrichtungen – Antragsfrist endet am 31.05.2020 (14.05.2020, 16.00 Uhr)

    Das Thüringer Corona-Soforthilfeprogramm für gemeinnützige Einrichtungen wird gut nachgefragt. Seit dem Start des Soforthilfeprogramms am 15. April wurden 423 Anträge bei der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GfAW) eingereicht. 241 Anträge mit einem Volumen von 2,5 Millionen Euro wurden zügig bearbeitet und bereits ausgezahlt. Täglich kommen rund 20 Anträge neu dazu.

    Die Soforthilfe wird zur Überwindung einer existenzgefährdenden Wirtschaftslage gewährt, die durch die Corona-Krise vom Frühjahr 2020 entstanden ist. Reichen Einnahmen nicht aus, um beispielsweise Miete und Betriebskosten zu decken, ist die Antragsstellung und Unterstützung möglich.

    Die Corona-Hilfe kann noch bis zum 31. Mai beantragt werden. Das Servicetelefon der GfAW (0361 22230) ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie sonnabends von 8 bis 13 Uhr besetzt. Weitere Informationen unter www.gfaw-thueringen.de/corona-soforthilfe.

    Nicht-gemeinnützige Einrichtungen können zudem Hilfe bei der Corona Soforthilfe 2020 für die Wirtschaft unter https://www.aufbaubank.de/Foerderprogramme/Corona-Soforthilfe-2020 ebenso bis 31. Mai beantragen.

    Hilfeempfänger sind Einrichtungen aus Kunst, Kultur, Medien, Sport, Jugendarbeit, Bildung, Frauen- und Behindertenarbeit, Umwelt- und Tierschutzarbeit sowie soziale Teilhabe.

  • Schließverfügung für Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (14.05.2020, 16.00 Uhr)

    Aufgrund der Thüringer Verordnung zur Freigabe bislang beschränkter Bereiche und zur Fortentwicklung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Thüringer SARS-CoV-2- Maßnahmenfortentwicklungsverordnung    -ThürSARS-CoV-2MaßnFortentwVO-) vom 12. Mai 2020 werden Gemeinschaftseinrichtungen nach § 33 Halbsatz 2 Nr. 3-5 lfSG  freigegeben. Weiterhin können Kindertageseinrichtungen ab dem 18. Mai 2020 von der erweiterten Notbetreuung in eine eingeschränkte Regelbetreuung wechseln. Die Möglichkeit der Weiterführung der Notbetreuung von Kindern in kleinen Gruppen in den Kindertageseinrichtungen bleibt davon unberührt. Diese Verfügung gilt ab sofort bis zum Ablauf des 5. Juni 2020.

    Aufgrund der Zweiten Thüringer Verordnung  zur Verlängerung und Änderung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 2. Mai 2020 ist die Schließverfügung für Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne dieses Infektionsschutzgesetzes vom 20. April 2020 zu ändern und bis zum 25. Mai verlängern. 

    Dies betrifft Einrichtungen, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden; dazu gehören insbesondere: Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, die nach § 43 Absatz 1 des Achten Buches Sozialgesetzbuch erlaubnispflichtige Kindertagespflege, Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heime und Ferienlager.

     

    Schließungsverfügung vom 19.03.2020

    Änderung und Verlängerung der Schließungsverfügung vom 19.03.2020

    Änderung und Verlängerung der Schließungsverfügung vom 20.04.2020

    Änderung der Schließverfügung vom 14.05.2020

  • Corona-Bürgerhotline der Thüringer Landesregierung - neue Geschäftszeiten (14.05.2020, 08.45 Uhr)

    Die Corona-Bürgerhotline der Thüringer Landesregierung ist unter der Nummer +49 361 75 049 049 erreichbar.

    Seit dieser Woche gelten neue Geschäftszeiten:
    Montag – Dienstag: 8 Uhr bis 14 Uhr,
    Mittwoch: 14 Uhr bis 20 Uhr,
    Donnerstag – Freitag: 8 Uhr bis 14 Uhr.

    Weitere Informationen gibt es auf dem Corona-Informationsportal der Thüringer Landesregierung

    www.corona.thueringen.de

     

  • „Ausbildungszuschuss“ für Unternehmen mit Lehrlingen (14.05.2020, 08.35 Uhr)

    Thüringer Unternehmen mit Auszubildenden, die aufgrund von coronabedingten Verordnungen von einer teilweisen oder vollständigen Schließung betroffen sind, können ab sofort einen „Ausbildungszuschuss“ beantragen.  Damit werden in Thüringen Ausbildungsbetriebe unterstützt, die ihre Lehrlinge trotz der momentanen Krise halten und Ausbildungsverträge nicht kündigen. Insgesamt 3,8 Millionen Euro stellt das Land zur Verfügung, die über die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) an die Unternehmen ausgezahlt werden. Die betreffenden Ausbildungsunternehmen werden in dieser Woche von den zuständigen Wirtschaftskammern über die Antragsmodalitäten informiert.

    Mit dem „Ausbildungszuschuss“ können Betriebe 80 Prozent der Ausbildungsvergütung sowie eine Pauschale in Höhe von 20 Prozent für entrichtete Sozialversicherungsbeiträge erstattet bekommen, die sie an ihre Lehrlinge nach behördlich angeordneter Schließung gezahlt haben. Die Hilfe ist beschränkt auf den Zeitraum jener sechs Wochen nach Schließung, für die bei Auszubildenden – im Gegensatz zu regulären Beschäftigten – die Kurzarbeiterregelungen der Bundesagentur für Arbeit nicht greifen. Denn in diesem Zeitraum müssen die Unternehmen trotz Betriebsschließungen weiter voll für die Vergütung ihrer Auszubildenden aufkommen.

    Nach Schätzung der Kammern sind etwa 3.200 Auszubildende in Thüringen von der Schließung betroffen, davon rund 2.800 im Bereich von Industrie, Handel und Gastronomie sowie ca. 400 im Handwerk. Der Ausbildungszuschuss wird über die Industrie- und Handelskammern (IHK) bzw. die Handwerkskammern (HWK) ausgereicht. Die Kammern übernehmen auch die Prüfung der Fördervoraussetzungen (Vorhandensein des Ausbildungsvertrags, coronabedingte teilweise oder vollständige Betriebsschließung auf behördliche Anordnung, Nachweis der Zahlungen an den Azubi) und die Auszahlung des Zuschusses.

  • Thüringer Sportvereine dürfen eingeschränkt öffnen (13.05.2020, 11.25 Uhr)

    Mit der ab 13. Mai 2020 gültigen Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 darf in Thüringen wieder mehr Vereinssport angeboten und getrieben werden – an der frischen Luft sowie in Sportstätten. Damit ist ab Mittwoch ein nächster Schritt zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs möglich – stets unter strengster Beachtung der gültigen Abstandsregeln und Hygienevorschriften.

    Die wichtigsten Punkte zur Wiederaufnahme des Sportbetriebes in Thüringen im Überblick:

    • ab Mittwoch, 13. Mai 2020 ist der Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten-, Gesundheits-, Reha- sowie Leistungssport einschließlich der Spezialschulen für den Sport auf und in allen privaten und öffentlichen Sport- und Freizeitanlagen wieder erlaubt
    • Lehrgänge für die Aus- und Fortbildung, Arbeitseinsätze auf oder in Sportanlagen sowie Vereins- und Verbandsversammlungen sind wieder möglich
    • der Sport- und Trainingsbetrieb erfolgt insbesondere bei Kampf- und Mannschaftssportarten kontaktfrei und ohne Wettkampfsimulationen und -spiele.
    • Wettkämpfe und ähnliche Sportveranstaltungen (mit Zuschauern/Publikum) sind zunächst nicht gestattet
    • ab 1. Juni 2020 ist unter anderem die Öffnung von Fitnessstudios sowie Schwimmbädern (keine Hallenbäder), ebenfalls unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich. Nähere Informationen folgen, sobald weitere Entscheidungen gefallen sind.

     

    Für alle Bereiche gilt, dass die Erstellung und Einhaltung von Infektionsschutzkonzepten und Hygieneregeln durch die Vereine grundlegend ist. Eine Öffnung kann erst erfolgen, wenn Schutzkonzepte umgesetzt werden können – u.a in Abhängigkeit der kommunalen Verfügungen bei Sportstätten in deren Verantwortung. Zusätzlich gibt ein Konzept des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport Details für Vereinsvorstände, Übungsleiter und Trainer zur Durchführung von Sportangeboten vor. Gemeinsam mit dem LSB Thüringen wurden Handlungsempfehlungen als Hilfestellung im Vorfeld erstellt.

     

     

     

     

  • Branchenregelungen für Thüringen (13.05.2020, 10.00 Uhr)

    Für den Handel, Hotels und Gaststätten, stationäre Alten- und Pflegeeinrichtungen, Friseursalons, Kosmetikstudios, Fußpflege sowie Physiotherapie und andere therapeutische Praxen gibt es folgende konkretisierende Branchenregelungen zu den anzuwendenden Hygiene- und Arbeitsschutzmaßnahmen:

    Branchenregelung für den Einzelhandel

    Regelung für stationäre Pflegeeinrichtungensowie besondere Wohnformen für Menschen mit Behinderung

    Branchenregelung für das Friseurhandwerk

    Branchenregelung für das Kosmetikhandwerk und die Fußpflege

    Branchenregelung für das Hotel- und Gaststättengewerbe

    Branchenregelung für Physiotherapien und andere therapeutische Praxen

  • Thüringer Bußgeldkatalog Coronavirus vom 12. Mai 2020 (12.05.2020, 18.10 Uhr)
  • Neue Thüringer Verordnung zur Lockerung von Maßnahmen in Kraft (12.05.2020, 16.00 Uhr)

    Thüringer Verordnung zur Freigabe bislang beschränkter Bereiche und zur Fortentwicklung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 12. Mai 2020

    zum Download

  • Online-Netzwerkfrühstück für Gastronomen des ThEx Mentoring (12.05.2020, 15.30 Uhr)

    Das Thüringer Zentrum für Existenzgründungen und Unternehmertum lädt mit seinem ThEx Mentoring-Programm am Montag, den 18. Mai 2020 von 10 bis 12 Uhr zu einem virtuellen Netzwerkfrühstück für Gastronomen ein. Digital via Zoom sollen die aktuellen Herausforderung der Gastronomie-Branche diskutiert und Hilfestellungen gegeben werden. Der gemeinsame Austausch soll neue Perspektiven aufzeigen und Erfahrungen mitteilen.

    Gastronomen der Region haben die Möglichkeit, sich noch bis zum 14. Mai 2020 für eine kostenfreie Teilnahme an der Veranstaltung anzumelden. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link: https://www.thex.de/veranstaltungen/anmeldung-zur-veranstaltung/?event=2945

    Ansprechpartnerin der Wirtschaftsförderung im Landratsamt Wartburgkreis ist Frau Maria Müller - Tel. 03 69 5/ 61 6302, E-Mail: kreisplanung(at)wartburgkreis.de

  • Angekündigte Lockerungen: Rechtsverordnung muss abgewartet werden (07.05.2020, 17.20 Uhr)

    Zahlreiche Anfragen zu den zu erwartenden Lockerungen bei den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erreichen derzeit die Kreisverwaltung. Momentan können noch keine konkreten Auskünfte darüber erteilt werden, wie genau die Lockerungen in der Wartburgregion aussehen und wann sie schließlich in Kraft treten werden. Deshalb wird darum gebeten, zunächst von Anfragen Abstand zu nehmen.

    „Der gestrige Kabinettsbeschluss der Thüringer Landesregierung verspricht zahlreiche Erleichterungen für viele Lebensbereiche. Wir müssen aber zunächst die neue Rechtsverordnung des Landes abwarten, die wir bislang nicht mal im Entwurf kennen. Sowohl die Unternehmen als auch alle Bürgerinnen und Bürger können versichert sein, dass wir verantwortungsvoll die Möglichkeiten der Lockerung ausloten und als Allgemeinverfügung umsetzen“, so Landrat Reinhard Krebs. Nach derzeitigem Kenntnisstand wird damit erst in der kommenden Woche zu rechnen sein.

  • Schließverfügung für Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes (06.05.2020, 07.50 Uhr)

    Aufgrund der Zweiten Thüringer Verordnung  zur Verlängerung und Änderung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 vom 2. Mai 2020 ist die Schließverfügung für Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne dieses Infektionsschutzgesetzes vom 20. April 2020 zu ändern und bis zum 25. Mai verlängern.

    Änderung und Verlängerung der Schließungsverfügung vom 20.04.2020

  • Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung warnt vor „Öffnungseuphorie“ (04.05.2020, 15.25 Uhr)

    Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, warnt davor, die schrittweise Öffnung der Schulen ab heute als Rückkehr in eine behütete Normalität für Kinder und Jugendliche misszuverstehen: „Wir dürfen nicht den Fehler machen und glauben, dass Missbrauch und andere Gewalt in Familien beendet ist, nur weil jetzt die Schulen langsam wieder öffnen,“ sagt Rörig. „Gewalt in der Familie hat auch schon vor Corona zur gesellschaftlichen Realität gehört. Aber jetzt werden die Bedrohung von Kindern und Jugendlichen durch familiäre Gewalt und ihre Hilflosigkeit sehr deutlich. Die aktuelle Krise wirkt hier wie ein Brennglas.“

    Der Missbrauchsbeauftragte rief dazu auf, gerade jetzt auf Kinder zu achten, die in den vergangenen sechs Wochen aufgrund der Ausgangsbeschränkungen wenig sichtbar waren:„Zumindest einige Kinder und Jugendliche haben nun wieder die Chance im sozialen Umfeld ‚Schule‘ unmittelbaren Kontakt zu Lehrkräften zu haben, wenn auch weiterhin sehr eingeschränkt. Ich appelliere an alle Lehrerinnen und Lehrer gerade jetzt bei ihren Schülerinnen und Schülern auf Verhaltensänderungen zu achten. Ich weiß, dass alle stark gefordert sind, um den Lehrbetrieb unter widrigen Bedingungen wieder anlaufen zu lassen. Die Mithilfe aller wird jedoch gebraucht, um Kinder zu schützen und ihnen Hilfe zu ermöglichen.“
    Der Missbrauchsbeauftragte zeigt sich beeindruckt von der großen Resonanz auf die Aktion „Kein Kind alleine lassen“, die er vor knapp drei Wochen mit dem Portal www.kein-kind-alleine-lassen.de und einer damit verbundenen Plakat- und Flyer-Aktion gestartet hat. Über 60.000 Menschen haben bisher die Seite besucht, 30.000 Unterstützer*innen haben Plakate und Flyer heruntergeladen.

    Der Unabhängige Beauftragte und sein Team reagieren mit der Aktion auf die zunehmenden Sorgen und Berichte über Gewalt in der Familie während der Ausgangsbeschränkungen:„Wir haben innerhalb kurzer Zeit eine starke Verbreitung erreicht und wichtige Hilfsangebote für Menschen, die von Missbrauch und anderer familiärer Gewalt betroffen sind, bekannt gemacht“, sagt der Unabhängige Beauftragte. „Ich bin besonders beeindruckt vom großen Engagement vieler Einzelner und vieler Initiativen, Organisationen und Einrichtungen die bei unserer Aktion #keinkindalleinelassen mitmachen und trotz der restriktiven Corona-Regeln Wege suchen und finden, wie sie "ihre" Kinder erreichen können.“ Gerade auch hinsichtlich der noch nicht schulpflichtigen Kinder besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf.

    Auf der Website www.kein-kind-alleine-lassen.de finden sich im Bereich #keinkindalleinelassen Ideen und Projekte von A wie „Arche Berlin" bis Z wie „Zuper-Q", die zeigen, wie der Kontakt mit Kinder trotz Ausgangsbeschränkungen aufrechterhalten werden kann. Bundesweite Organisationen unterstützen die Aktion #keinkindalleinelassen ebenfalls. So bringt bspw. der Deutsche Städtetag die Aktion in 3.400 Städte, die 6.500 Mitglieder des Jugendrotkreuzes Rheinland-Pfalz plakatieren in ihrem Bundesland und Wohnungsbaugesellschaften verteilen die Flyer in Mietshäusern. Lehrerinnen und Lehrer werden digital angesprochen, #keinkindalleinelassen ist zentral auf einem Portalserver, der momentan an rund 3.500 Schulen zur Kommunikation eingesetzt wird und ca. 1,6 Millionen Benutzer erreicht. Auch auf Twitter, Instagram und anderen Social Media Kanälen findet die Aktion breite Unterstützung und wird von hunderten Bürgerinnen und Bürgern, Kinderschutzorganisationen und -verbänden geteilt und verlinkt. Prominente wie der Pianist Igor Levit oder Influencer*innen wie Barbara Sophie retweeten oder weisen auf die Aktion hin. Auch der Deutsche Olympische Sportbund, der über seine Social Media Kanäle 90.000 örtliche Sportvereine erreicht, unterstützt die Aktion, ebenso die Caritas, die Diakonie oder die Polizei.

    Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist die Zahl der Hilfegesuche bei einigen Beratungshotlines angestiegen. Andere Hilfsangebote dagegen melden keinerlei Veränderungen in der Nutzung. Kinderschutzexpert*innen wie Silke Noack vom „Hilfetelefon Sexueller Missbrauch“ befürchten, dass gerade das ein Indiz für die Zunahme familiärer Gewalt in der Corona-Krise sein könnte: Täter und Täterinnen sind ganztägig zuhause, Kinder können so nicht heimlich telefonieren.

    Berater*innen von Hilfetelefonen kennen das als den sogenannten „Feiertags-Effekt“: Immer nach Zeiten des „verordneten Familienlebens“ wie zum Beispiel Weihnachten, steigt die Zahl der Kinder, die anrufen und Hilfe suchen, stark an. Corona wird vermutlich ähnlich wirken: Im Kinder- und Jugendschutz Engagierte gehen davon aus, dass nach Lockerung der Ausgangsbeschränkungen, wenn Kinder und Jugendliche wieder einfacher Zugang zu Hilfsangeboten haben und in den Institutionen erlebt werden, die Nutzung - auch von Fachkräften - stark zunehmen wird.

    Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung bittet deshalb darum, bei der Aktion „Kein Kind alleine lassen“ mitzuwirken und die Materialien von der Seite www.kein-kind-alleine-lassen.de zu verbreiten, damit Kinder und auch Erwachsene erfahren, wie sie Hilfe finden können.

  • Verlängerung der Thüringer Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 (04.05.2020, 10.20 Uhr)

    Die Geltungsdauer der Thüringer Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 wurde bis einschließlich 25. Mai 2020 verlängert.

    Zum Verordnungstext

  • Änderung der Thüringer SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung ab 04.05.2020 (03.05.2020, 13.38 Uhr)

    Die Thüringer Landesregierung hat weitere Änderungen sowie die Verlängerung der Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 beschlossen. Diese Änderungen treten am 4. Mai 2020 in Kraft:

    - An Gottesdiensten und sonstigen religiösen Zusammenkünften können im Ausnahmefall in geschlossenen Räumen mehr als 30 Personen teilnehmen. Die Vorlage eines Hygiene- und Schutzkonzeptes ist erforderlich.
    - Trauerfeiern sind auch in geschlossenen Räumen gestattet.
    - Klarstellung, dass auch auf Mund-Nasen-Bedeckungen verfassungsfeindliche Kennzeichen verboten sind
    - Öffnung von Spielplätzen
    - Öffnung von Musik- und Jugendkunstschulen für Individualunterricht und Unterricht in Kleinstgruppen bei entsprechenden Hygienekonzepten
    - Ermöglichung von Individualsport auf Freiluftanlagen
    - Streichung der 800m²-Regelung im Einzelhandel
    - Öffnung von Kosmetik- und Nagelstudios bei Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzkonzepte
    - Öffnung von Fußpflegeangeboten bei Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzkonzepte
    - Öffnung von Fahrschulen für den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung für Moped- und Motorradführerscheine bei Einhaltung strenger Hygiene- und Schutzkonzepte
    - Öffnung von medizinischen Angeboten wie Physio- und Ergotherapien auch ohne medizinisches Attest/Rezept
    - Klarstellung, dass Seelsorgern Zutrittsrechte zu gewähren sind
    - Schrittweise Öffnung von Bildungseinrichtungen

    Für alle Bereiche gilt, dass die Erstellung und Einhaltung von Schutzkonzepten und Hygieneregeln grundlegend ist. Die Angebote können, müssen aber nicht öffnen. Eine Öffnung kann erst erfolgen, wenn Schutzkonzepte umgesetzt werden können.

    Nach wie vor gilt:
    - Abstand halten (mindestens 1,5m)
    - Hygienemaßmahmen einhalten
    - Mitglieder eines Haushalts dürfen sich gemeinsam mit maximal einer haushaltsfremden Person drinnen oder draußen aufhalten

    Es gilt weiterhin die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung in folgenden Bereichen:
    - in Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs, insbesondere in Eisenbahnen, Straßenbahnen und Omnibussen, in Taxen und sonstigen Beförderungsmitteln mit Publikumsverkehr
    - in Geschäften des Einzelhandels einschließlich Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufsstellen
    - in Geschäften des Lebensmittelhandels einschließlich Bäckereien und Fleischereien, Getränke-, Wochen- und Supermärkte sowie Hofläden
    - in Banken und Sparkassen
    - in Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker und Hörgeräteakustiker
    - in Filialen der Deutschen Post AG und Paketstellen von Logistikunternehmen
    - in Abhol- und Lieferdiensten
    - in Wäschereien und Reinigungen
    - in Tankstellen, im Kfz-Handel einschließlich Kfz-Teileverkaufsstellen und Fahrradgeschäften
    - in Zeitungs- und Tabakwarengeschäfte und in Buchhandelsgeschäfte
    - in Geschäften für Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte, Gärtnereien und Floristikgeschäfte

    Als Mund-Nasen-Bedeckung können selbstgenähte oder selbst hergestellte Stoffmasken, Schals, Tücher, Hauben und Kopfmasken sowie sonstige Bedeckungen von Mund und Nase verwendet werden. Die Mund-Nasen-Bedeckung soll eng anliegen und gut sitzen. Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres und Personen, denen die Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung wegen einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind davon ausgenommen.

    Der vollständige Verordnungstext ist abrufbar über das Corona-Informationsportal der Thüringer Landesregierung oder direkt über unten stehenden Link.

    Vollständiger Verordnungstext

  • Zuhause nicht sicher? (30.04.2020, 15.56 Uhr)

    Das eigene Zuhause ist in der Corona-Krise nicht für alle ein sicherer Ort. Kontaktbeschränkungen und Existenzängste belasten Familien und Partnerschaften – in dieser Ausnahmesituation können Konflikte und häusliche Gewalt zunehmen. Zugleich wird es für Betroffene schwieriger, sich zu informieren, wo es Hilfe gibt und diese Unterstützung auch in Anspruch zu nehmen. Auch Familien, Freunde oder Nachbarn sind in dieser herausfordernden Zeit unsicher, an wen sie sich wenden können. Umso wichtiger ist es, dass Betroffene und ihr Umfeld gerade jetzt auf alternativen Wegen außerhalb der eigenen vier Wände erreicht werden und aufgezeigt bekommen, wo sie Hilfsangebote finden und was sie gegen Gewaltsituationen tun können.

    Gemeinsam mit Deutschlands großen Einzelhandelsketten Aldi Nord und Aldi Süd, Edeka, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny, Real und Rewe will die Initiative „Stärker als Gewalt“ des Bundesfrauenministeriums Menschen unterstützen, die in der aktuellen Corona-Situation von häuslicher Gewalt betroffen sind oder die Betroffenen helfen wollen. Bundesweit werden in etwa 26.000 Supermärkten Plakate im Kassenbereich, an den Ein- und Ausgängen und an den Schwarzen Brettern aufgehängt, die über die Initiative und Hilfsangebote informieren. Auch auf der Rückseite vieler Kassenzettel finden sich Informationen über „Stärker als Gewalt“.

    Alle, die die Aktion „Zuhause nicht sicher?“ unterstützen wollen, finden die Postervorlage und ein Infoblatt mit allem Wissenswerten rund um „Stärker als Gewalt“ direkt zum Download auf der Internetseite der Initiative:
    https://staerker-als-gewalt.de/…/poster-aktion-haeusliche-g…

    Die Aktion soll auch Nachbarinnen und Nachbarn erreichen, die in dieser Zeit besonders aufgefordert sind, auf Alarmsignale für häusliche Gewalt zu achten und dagegen aktiv zu werden. Über die Initiativen-Website können sie sich darüber informieren, wie sie Anzeichen von häuslicher Gewalt erkennen, wie sie selbst helfen und wo sie Unterstützung erhalten können. Außerdem gibt es Aushänge für den Hausflur, über die Betroffene und ihre Nachbarschaft direkt über die Hilfsangebote informiert werden können.

    Eine wichtige Anlaufstelle für Betroffene von häuslicher Gewalt und Menschen, die helfen wollen, ist das vom BMFSFJ geförderte Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen". Das Hilfetelefon ist unter der kostenlosen Nummer 08000 116 016 rund um die Uhr zu erreichen - anonym und barrierefrei - und bietet in deutscher Sprache und in 17 Fremdsprachen telefonische Beratung für gewaltbetroffene Frauen, für Menschen aus dem sozialen Umfeld und für Fachkräfte an. Über www.hilfetelefon.de ist außerdem eine Onlineberatung möglich.

  • Hortgebühren werden auch für Mai ausgesetzt (29.04.2020, 12.00 Uhr)

    Auch für den Monat Mai 2020 wird die Zahlung der Hortgebühren für Schulhorte an den Grundschulen in Trägerschaft des Wartburgkreises ausgesetzt. Das bedeutet, für den Monat Mai 2020 erfolgt zur Fälligkeit 1. Mai 2020 kein Einzug der Hortgebühren bei den Eltern, welche ein SEPA-Mandat erteilt haben. Des Weiteren werden die Eltern, die einen Dauerauftrag zur Zahlung der Hortgebühren eingerichtet haben gebeten, diesen für Mai 2020 auszusetzen. Bereits eingegangene oder im Mai eingehende Zahlungen werden den Einzahlern erstattet. Die Anpassung der Gebührenbescheide erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

  • Geänderte Rechtslage für Versammlungen im Sinne des Grundgesetzes (25.04.2020, 14.30 Uhr)

    Das Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales und das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie haben eine Übersicht zur geänderten Rechtslage für Versammlungen im Sinne des Grundgesetzes veröffentlicht. Das Merkblatt gibt Hinweise für Anmelderinnen und Anmelder sowie für Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Entsprechend der in dieser Woche geänderten Verordnung können an Versammlungen, die der öffentlichen Meinungsbildung und –äußerung dienen, in geschlossenen Räumen bis zu 30 Personen und im Freien bis zu 50 Personen teilnehmen. Dabei gelten die Abstands- und Hygieneregeln, zudem können die Versammlungsbehörden Auflagen im Sinne des Infektionsschutzes festlegen. Die Genehmigung von Versammlungen betrifft ausdrücklich nicht private Treffen oder Feierlichkeiten. Versammlungen im Sinne des Grundgesetzes unterscheiden sich grundlegend von privaten Zusammenkünften, für die weiterhin die Kontaktbeschränkungen gelten.

     

    Merkblatt

    Schaubild

     

     

     

  • Notbetreuung in Kindergärten und Schulen ab Montag, 27. April 2020 (25.04.2020, 14.25 Uhr)

    Die Notbetreuung wird ab dem 27. April 2020 schrittweise für bestimmte Bedarfs- und Berufsgruppen erweitert. Sie steht zusätzlich offen für die Kinder:

    • von erwerbstätigen Alleinerziehenden;
    • von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bundesagentur für Arbeit, der Jobcenter und der Sozialämter sowie der Thüringer Landesaufbaubank – sofern diese Beschäftigten für die Bewältigung der Coronakrise erforderlich sind;
    • des pädagogischen Personals der Schulen und Kindertageseinrichtungen;
    • von Auszubildenden und Schülerinnen und Schülern; sowie von Umschülerinnen und Umschülern, die vor einer Prüfung stehen.

     

    Die maximale Gruppengröße für die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen und Schulen wird angepasst und ab dem 27. April 2020 auf zehn Kinder pro Gruppe bzw. Klasse oder Kurs beschränkt.

    Ab dem 11. Mai 2020 erfolgt eine weitere Öffnung der Notbetreuung, soweit es die Entwicklung des Infektionsgeschehens und die personellen und räumlichen Ressourcen in der jeweiligen Einrichtung der Kindertagesbetreuung bzw. Schule erlauben.

    Zuständigkeiten:

    • Kindergärten: Stadt oder Gemeinde
    • Schulen: Thüringer Bildungsministerium
      • Infos von der jeweiligen Schule
      • Hotline 0361 57 - 34 11 500

     

    Regelung zur Notbetreuung in Thüringen (Schulen, Kitas, Tagespflegepersonen) (24. April 2020)

    Elternbrief von Gesundheitsministerin Heike Werner und Bildungsminister Helmut Holter

    Musterformular: Arbeitgeberbescheinigung für Anträge zur Notbetreuung

    Musterformulare Antrag auf Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen 
    Gruppe A+ | Gruppe A | Gruppe B

    Hinweise zur Datenverarbeitung (entsprechend Art. 13 und 14 DSGVO), wie sie in den Musterformularen angesprochen sind, müssen jeweils von der die Daten aufnehmenden Einrichtung gegeben werden, also der jeweiligen Schule und dem jeweiligen Kindergarten, da insbesondere die jeweils für die Datenverarbeitung verantwortlichen Personen benannt werden müssen. Einrichtungen verfügen im Regelfall bereits über ein entsprechendes eigenes Hinweisblatt, etwa im Zusammenhang mit ihrer normalen Aufnahme von Kindern bzw. Jugendlichen, welches im Einzelfall noch geringfügig anzupassen ist.

    Website Ministerium

  • Corona-Bürgerhotline der Thüringer Landesregierung (25.04.2020, 14.00 Uhr)

    Die Corona-Bürgerhotline der Thüringer Landesregierung ist von Montag bis Freitag jeweils von 8 Uhr bis 20 Uhr und am Samstag von 10 Uhr bis 16 Uhr unter der Nummer +49 361 75 049 049 erreichbar. Weitere Informationen gibt es auf dem Corona-Informationsportal der Thüringer Landesregierung www.corona.thueringen.de

  • Dritte Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der ab dem 24. April 2020 geltenden Fassung (24.04.2020, 07.50 Uhr)
  • Thüringer Verordnung zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 in der ab dem 24. April 2020 geltenden Fassung (24.04.2020, 07.50 Uhr)
  • Änderung der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (23.04.2020, 16.37 Uhr)

    Die Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie hat heute die "Thüringer Verordnung zur Änderung der Dritten Thüringer SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung sowie zur Änderung der Thüringer Verordnung zur Verlängerung und Änderung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2" erlassen.

    Am 24. April 2020 tritt die Verordnung in Kraft, mit der Regelungen zur Mund-Nasen-Bedeckung getroffen sowie Klarstellungen hinsichtlich des Versammlungsrechts vorgenommen wurden.

     

    Zur Verordnung

     

  • SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk (23.04.2020, 09.00 Uhr)
  • Dritte Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in der durch die Erste Verordnung zur Änderung der 3. ThürSARSCoV- 2-EindmaßnVO geänderten Fassung vom 22. April 2020 (23.04.2020, 08.50 Uhr)
  • Informationen zur Maskenpflicht (22.04.2020, 15.58 Uhr)

    Ab Freitag, 24. April gilt in Thüringen eine Maskenpflicht: beim Einkaufen sowie im öffentlichen Nahverkehr sollen Mund und Nase bedeckt sein.

    Dies gilt übrigens nicht für Kinder unter sechs Jahren. Auch wer im öffentlichen Raum spazieren geht, muss keine Maske tragen. Zudem wird das Nichttragen einer Mund-Nasenbedeckung vorerst kein Bußgeldtatbestand. Als Maske genügen auch ein Tuch oder ein Schal. Dabei gilt grundsätzlich: ein Stoffstück vor Mund und Nase ist zunächst vor allem ein Schutz für andere, wenn aber zwei oder mehr Leute aufeinander treffen, die alle eine Maske tragen, dann sind alle besser geschützt und das Risiko gegenseitiger Ansteckung deutlich verringert. Denn bei einer Infektion mit dem Coronavirus kann man auch schon ansteckend sein, ohne dass man Symptome aufzuweisen hat und manche Infektionen verlaufen sogar gänzlich ohne Symptomatik.

    Hintergründe für die Einführung der Maskenpflicht sind die ab Freitag anstehende Öffnung aller weiteren Geschäfte mit einer Grundfläche bis 800 Quadratmeter und die anstehende Rückkehr der Schüler in die Schulen und den Öffentlichen Personennahverkehr. Sowohl das Landratsamt Wartburgkreis als auch der Freistaat Thüringen hatten zunächst von einer solchen Maskenpflicht Abstand genommen, um die bereits bestehenden Engpässe bei der Ausrüstung mit Schutzbekleidung im Medizinsektor nicht weiter zu verschärfen. Vor diesem Hintergrund wird auch weiterhin davon abgeraten, medizinische Mund- und Nasenschutzartikel zu kaufen.

    Das Tragen selbstgenähter Masken stellt bei sachgemäßer Handhabung entgegen zahlreichen, kursierenden Gerüchten (beispielsweise, dass sich unter den Masken CO² in gefährlicher Höhe konzentrieren könne) kein Risiko dar. Denn die Atemluft gelangt über die offenen Seiten der Maske nach innen. Komplett geschlossene Masken, wie beispielsweise Staubschutzmasken aus dem Baumarkt sind dagegen vor allem für Kinder nicht zu empfehlen.

    Da die meisten Schüler auf den Öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, benötigen auch schulpflichtige Kinder und Jugendliche Masken. Vorrangig sind dafür zunächst die Eltern verantwortlich.

    Tipps zum richtigen Umgang mit Masken

    Auch mit Maske sollte der empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden. Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden. Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
    Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
    Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
    Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).

    Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden.

  • Dürfen wieder Partys gefeiert werden? (22.04.2020, 15.40 Uhr)

    In den oft grafisch gestalteten Kurzfassungen zu den neuen Regelungen im Freistaat Thüringen ist zu lesen, dass Versammlungen mit bis zu 30 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 50 Personen im Freien stattfinden dürfen. Dürfen also wieder Partys und private Feiern stattfinden? Leider nein. Die Verordnung legt in aller Deutlichkeit fest, dass „Veranstaltungen, Versammlungen, Demonstrationen, Ansammlungen und sonstige Zusammenkünfte mit mehr als zwei Personen verboten sind, mit der Ausnahme, dass es sich um Angehörige des eigenen Haushalts handelt und zusätzlich höchstens eine haushaltsfremde Person hinzukommt.“

    Versammlungen mit bis zu 30 Personen bzw. mit bis zu 50 Personen sind nur „in besonders gelagerten Einzelfällen zulässig“ und dies auch nur, soweit die Mindestabstandsregelung von 1,5 m und alle Hygienevorschriften eingehalten werden. All dies muss in einem Schutzkonzept dargestellt werden.

    Gedacht ist diese Möglichkeit vor allem für die Ausübung der politischen und religiösen Grundrechte, also der Durchführung von Demonstrationen oder Gottesdiensten.

    Private (Familien-)Feiern sind von dieser Regelung nicht betroffen.

     „Es ist eine schwierige und auch frustrierende Zeit für uns alle, die an unseren Nerven zerrt. Wir dürfen aber dennoch im Moment das Prinzip von Ursache und Wirkung nicht verwechseln: Die Fallzahlen im Landkreis sind so niedrig, weil es den Lockdown gab und mögliche Infektionsketten weitgehend unterbunden wurden. Und nicht etwa, weil das Virus harmloser wäre, als wir angenommen haben. Wenn wir jetzt zu schnell alle Vorsicht fahren lassen, kann es passieren, dass unser aller Geduld und Verzicht vergebens war. Bitte bleiben Sie weiterhin achtsam!“, mahnt dazu auch Landrat Reinhard Krebs.

     

  • Tragen einer Mund-Nasenbedeckung beim Einkaufen und im ÖPNV (21.04.2020, 13.10 Uhr)

    Ab Freitag, 24.04.2020, soll in ganz Thüringen beim Einkaufen und im ÖPNV das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung verpflichtend werden. Dies hat das Kabinett heute auf Vorschlag von Gesundheitsministerin Heike Werner beschlossen. Wie bei vergleichbaren Regelungen in anderen Ländern und einzelnen Kommunen können neben einer einfachen Stoffmaske auch Tücher oder Schals zum Bedecken von Mund und Nase genutzt werden. Dazu die Ministerin: „Niemand muss sich Sorgen machen, wenn er oder sie jetzt keine Maske kaufen kann, weil es womöglich keine gibt oder nur zu überhöhten Preisen. Es sollte auch kein medizinischer Mund-Nasen-Schutz erworben werden und bitte keinesfalls Masken bei möglicherweise unseriösen Herstellern im Internet bestellen, die Vorkasse verlangen. Es geht darum, dass Mund und Nase bedeckt sind, um das Risiko einer Ansteckung für andere zu verringern. Hierfür ist das Tragen eines Tuchs, eines Schals oder eben einer selbstgenähten Mund-Nasenbedeckung ausreichend.“

    Zudem wird das Nichttragen einer Mund-Nasenbedeckung vorerst kein Bußgeldtatbestand. Die Festlegung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasenbedeckung wird durch eine Veränderung der Dritten Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 erfolgen.

    Personen, die eine eigenhergestellte Maske aus handelsüblichem Stoff tragen, sollten unbedingt folgende Regeln berücksichtigen (Quelle: Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html):

    • Die Masken sollten nur für den privaten Gebrauch genutzt werden.
    • Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
    • Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
    • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
    • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
    • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
    • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
    • Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
    • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
    • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
    • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.
    • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.
  • Schließungsverfügung von Gemeinschaftseinrichtungen nach § 33 IfSG (21.04.2020, 12.00 Uhr)

    Aufgrund der am 20. April in Kraft getretenen Dritten Thüringer Verordnung  über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 ist die Schließverfügung für Gemeinschaftseinrichtungen im Sinne dieses Infektionsschutzgesetzes vom 19. März 2020 zu ändern und bis zum 6. Mai verlängern. Dies betrifft Einrichtungen, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden; dazu gehören insbesondere: Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, die nach § 43 Absatz 1 des Achten Buches Sozialgesetzbuch erlaubnispflichtige Kindertagespflege, Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen, Heime und Ferienlager.

     

    Änderung und Verlängerung der Schließungsverfügung

     

    Schließungsverfügung vom 19.03.2020

  • Corona-Sonderprogramm für Hotels, Gaststätten und andere Dienstleister (21.04.2020, 8.40 Uhr)

    Thüringen plant Corona-Sonderprogramm für besonders betroffene Dienstleistungsbranchen. Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee kündigt weitere Unterstützung für Dienstleistungsunternehmen an, die durch die aktuellen Corona-Regelungen in besonderem Maße in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Dies gelte insbesondere für das Hotel- und Gaststättengewerbe. „Wir haben 45 Millionen Euro für die Existenzsicherung von Dienstleistungsunternehmen eingeplant, die aufgrund der Corona-Pandemie von Schließungen betroffen sind“, so Tiefensee.

    Hier geht es zum Sonderprogramm

  • Zulassungsstelle öffnet für Besucherverkehr (20.04.2020, 12 Uhr)

    Das Landratsamt Wartburgkreis öffnet ab Mittwoch, 22. April die Zulassungsstelle in Bad Salzungen sowie die Außenstelle der Zulassung in der Eisenacher Thälmannstraße. Zugelassen werden alle Fahrzeuge – einzige Voraussetzung ist die vorherige Terminvereinbarung. Die Besucher werden zur jeweils vereinbarten Zeit von einem Mitarbeiter am Haupteingang abgeholt. Vorsprachen ohne Termin sind nicht möglich. Das Landratsamt Wartburgkreis bleibt über die Zulassungsstelle hinaus für den weiteren Besucherverkehr geschlossen.

    Termine sind unter 03695 – 61 61 28 (Bad Salzungen) oder unter 03695 – 61 61 51 (für Eisenach) zu vereinbaren. Für Terminvereinbarungen in Eisenach sind zudem alle Telefonnummern von der 03695 - 61 61 51 bis zur 03695 - 61 61 63 möglich (ausgenommen die 03695 - 61 61 61 – das ist das Bürgertelefon).

     

     

  • Jetzt lokale Geschäfte unterstützen! (15.04.20, 14.40 Uhr)

    Die Suhler Verlagsgesellschaft (Herausgeber von Freies Wort, Südthüringer Zeitung u.a.) startet gemeinsam mit ihrer Vermarktungsfirma HCS Medienwerk unter dem Hashtag #GemeinsamHandeln eine Solidaritätsaktion, um den betroffenen Händlern, Dienstleistern und Unternehmen in der schweren Zeit der Corona-Krise Einnahmen zu ermöglichen.

    Wie das funktioniert? Sie können Gutscheine der teilnehmenden Händler kaufen und später einlösen! So stehen den Händlern die Einnahmen unmittelbar zur Verfügung und laufende Kosten können (zumindest teilweise) gedeckt werden. Besonders hart trifft es aktuell den lokalen Handel, die Gastronomie, die Tourismus-Betriebe, Veranstalter jeglicher Art und viele weitere Branchen.

    Machen Sie mit und helfen Sie, die Existenz unserer lokalen Wirtschaft in Südthüringen zu sichern.

    Für betroffene Unternehmen, die in das Solidaritätsprogramm aufgenommen werden möchten, steht ein Anmeldeformular bereit.

    Mehr Informationen finden Sie unter:

     https://www.insuedthueringen-miteinander.de/gemeinsam-handeln/

    Bei Fragen zur Initiative #GemeinsamHandeln schreiben Sie eine E-Mail an: info(at)insuedthueringen-miteinander.de oder rufen Sie unter folgender Telefonnummer an: 03681 / 851 104.

  • KfW-Schnellkredit kann jetzt beantragt werden (15.04.2020, 10.00 Uhr)

    Ab heute, 15.04.2020, kann der KfW-Schnellkredit 2020 für den Mittelstand beantragt werden. Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten (aber unter 250 Mitarbeitern), die durch die Corona-Krise in finanzielle Schieflage geraten sind und einen Kredit benötigen, können bei ihrer Bank oder Sparkasse den neuen Schnellkredit der KfW beantragen. Die KfW übernimmt dabei 100 % des Bankenrisikos.

    Zur KfW

  • Coronakrise – was passiert im Landratsamt? (08.04.2020, 14.38 Uhr)

    Auch wenn das Landratsamt Wartburgkreis aktuell für den Besucherverkehr weitgehend geschlossen ist, sind alle verfügbaren Mitarbeiter weiterhin im Dienst. Denn: wenngleich das Hauptaugenmerk auf der Bewältigung der Coronakrise liegt, soll auch die Daseinsvorsorge für die Bürger in möglichst allen Bereichen aufrechterhalten werden. Bürgerinnen und Bürger können die Verwaltung nach wie vor telefonisch und per Mail erreichen. Eine persönliche Vorsprache ist in dringlichen Fällen nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem jeweiligen Fachamt möglich.

    Mit der Bewältigung der Krise ist im Wartburgkreis - wie in der Thüringer Katastrophenschutzverordnung vorgeschrieben – ein Krisenstab verantwortlich. In nahezu identischer Form arbeiten solche Stäbe auch in allen anderen Landkreisen und kreisfreien Städten. Leiter des Stabs ist Landrat Reinhard Krebs.

    Hierbei muss man wissen, dass alle Aufgaben des Infektionsschutzes Aufgaben des sogenannten übertragenen Wirkungskreises, also vom Land übertragene Aufgaben, sind. Und während für die Aufgaben des eigenen Wirkungskreises der Kreistag beschließt, ist nach der Thüringer Kommunalordnung für Entscheidungen, die übertragene Aufgaben betreffen, der Landrat und nicht der Kreistag verantwortlich. Das Gesundheitsamt des Wartburgkreises ist außerdem aufgrund einer Zweckvereinbarung auch für die kreisfreie Stadt Eisenach zuständig.

    Was macht der Krisenstab?

    Der Krisenstab besteht aus dem Verwaltungsstab und einer taktisch-operativen Einheit. Insgesamt sind rund 40 Personen im Stab tätig – davon ist jedoch nur ein Teil täglich und unter Beachtung aller Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen anwesend. Darunter sind Vertreter der Verwaltungen des Wartburgkreises und der Stadt Eisenach, des Infektionsschutzes, vom Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, einem Verbindungsmann zu den Kliniken und Reha-Kliniken sowie Vertretern von Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

    Der Verwaltungsstab erfasst die tägliche Lage im Landkreis, ermittelt zu lösende Probleme und veranlasst Verwaltungsmaßnahmen (wie beispielsweise Allgemeinverfügungen) unter Beachtung aller Umstände der Krisenlage. Der operativ-taktische Stab sorgt für die praktische Umsetzung aller Maßnahmen im Rahmen der Gefahrenabwehr. Dazu gehört insbesondere die Beschaffung von Schutzausrüstung, aber auch Beatmungsgeräte, Beatmungs- und Intensivbetten. Ausstattungen für Rettungswagen für den Transport von Coronafällen und vieles mehr müssen beschafft und organisiert werden. Zugleich arbeiten alle daran, auch organisatorische Strukturen im Landkreis zu schaffen, die die bestmögliche Bewältigung der Krise insbesondere auch für gefährdete Bereiche - wie beispielsweise Pflegeheime - ermöglichen.

    Warum finden keine Kreistagssitzungen statt?

    Aufgrund des bestehenden Versammlungsverbotes und der möglichst umfassenden Kontaktvermeidung, auf die alle staatlichen Maßnahmen derzeit abzielen, finden im Moment keine Kreistagssitzungen des Wartburgkreises statt. Dies bedeutet aber nicht, dass die Demokratie im Landkreis in irgendeiner Form ausgehebelt wäre.

    Anstehende Entscheidungen werden auf die Zeit nach dem Versammlungsverbot verschoben und würden nur dann als Eilentscheidung des Landrates getroffen, wenn sie unaufschiebbar wären, weil aus der fehlenden Entscheidung Schaden für den Landkreis entstünde. Beispielsweise, wenn Fördermittel nicht abgerufen werden könnten oder eine bereits laufende Baumaßnahme nicht weitergeführt werden könnte. Zudem hält der Landrat im Rahmen von Telefonkonferenzen einen engen Kontakt zu den Fraktionsvorsitzenden. Die Kreisausschusssitzung am 27. April, bei der die Fraktionsvorsitzenden mit der Kreisspitze zusammenkommen, wird darüber hinaus stattfinden.

    „Für Außenstehende ist von der hektischen Betriebsamkeit, die hinter den Türen des Landratsamtes vorherrscht, nur wenig zu sehen. Aber ich kann Ihnen versichern, dass sich jeder Bürger - auch und gerade in der Krise - auf uns verlassen kann. Das ist in Zeiten wie diesen immens wichtig“, unterstreicht Landrat Reinhard Krebs.

     

     

  • Erste Änderung des Thüringer Bußgeldkatalogs Coronavirus zur Ahndung von Ordnungswidrigkeiten vom 7. April 2020 (08.04.2020, 11.00 Uhr)
  • Entschädigungsanträge gemäß §§ 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) (07.04.2020, 07.30 Uhr)

    Wer auf Grund des Infektionsschutzgesetzes als Ausscheider, Ansteckungsverdächtiger, Krankheitsverdächtiger oder als sonstiger Träger von Krankheitserregern im Sinne des § 31 Satz 2 IfSG Verboten in
    der Ausübung seiner bisherigen Erwerbstätigkeit unterliegt oder unterworfen wird und dadurch einen Verdienstausfall erleidet, erhält eine Entschädigung in Geld (§ 56 Absatz 1 IfSG). 

     

    Alle Regelungen dazu

    Formular: Antrag auf Entschädigung nach § 56 IfSG für Arbeitgeber

    Formular: Antrag auf Entschädigung nach § 56 IfSG für Selbständige

  • Nachbarschaftshilfe und Versicherungsschutz (06.04.2020, 16.21 Uhr)

    Die Thüringer Ehrenamtsstiftung unterstützt in Zeiten des Corona-Virus ehrenamtliche, selbstorganisierte Projekte der „Nachbarschaftshilfe“ und stellt Zuwendungen in Höhe von insgesamt 30.000€ auf Grundlage der Vergabegrundsätze für die Förderung des Ehrenamtes zur Verfügung.

    Förderfähig sind u. a. Aufwandsentschädigungen für die Erledigung von Botengängen, Sachkosten z. B. für Desinfektionsmittel oder Einmalhandschuhe sowie Fahrtkosten. Die Projektförderung erfolgt einmalig in Form eines Zuschusses in Höhe von maximal 300,00 € je Projekt.

    Gefördert werden dabei Projekte von zivilgesellschaftlichen Zusammenschlüssen (Initiativen, Projekte, Vereine), die ehrenamtlich Dienste der Nachbarschaftshilfe anbieten. Auch Unterstützungen für Hilfeleistungen im Rahmen der Migranten- und Flüchtlingshilfe sind möglich.

    Die Verwendung der Mittel ist durch einen Verwendungsnachweis in Form eines Sachberichts und eines zahlenmäßigen Nachweises, in dem Einnahmen und Ausgaben entsprechend der Gliederung des Kostenplans des Antrags summarisch zusammenzustellen sind, nachzuweisen.

     

    Hinweis zum Versicherungsschutz

    Ein selbstorganisiertes Ehrenamt in Thüringen ist unter der Voraussetzung einer Registrierung von: Name, Vorname; Anschrift und Einsatzort der ehrenamtlich Engagierten durch die Unfall- und Haftpflichtversicherung der Thüringer Ehrenamtsstiftung abgesichert. Melden Sie sich dazu bei dem externen Ansprechpartner der SV SparkassenVersicherung - Herrn Klett unter der Telefonnummer 0151/12 56 90 18.

    Wer im Rahmen einer Initiative tätig ist, sollte die Aktivitäten schriftlich festhalten. Der Name und das Wirken/Ziel der Initiative, Teilnehmer, eventuell Protokolle der Einsätze können hier für die Nachweispflicht im Schadensfall dienen. Kein Versicherungsschutz besteht jedoch für Fahrten im eigenen/privaten KFZ.

    Hier geht es zum Antragsformular

     

     

  • Land schließt Kindergartenpakt mit Kommunen und Trägern (06.04.2020, 14.05 Uhr)

    Das Land hat sich am Freitag mit dem Gemeinde- und Städtebund und den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege auf einen Kindergartenpakt zur finanziellen Abfederung der Kindergartenschließungen verständigt.

    Darin fließt die in der vergangenen Woche getroffene Grundsatzentscheidung der Landesregierung ein, dass das Land nicht nur seine Verpflichtungen bei der Finanzierung der Kinderbetreuung auch in Zeiten der Kindergartenschließungen weiter erfüllt, sondern auch eine Erstattung der Mindereinnahmen durch die entgangenen Elternbeiträge zahlt.

    Dadurch werden die Kommunen und Träger in die Lage versetzt, u. a. auf die Einziehung der Elternbeiträge zu verzichten sowie Erzieherinnen und Erzieher weiter so zu entlohnen, wie es vor den Kindergartenschließungen vertraglich vereinbart war.

    Alle weiteren Informationen dazu finden Sie hier.

  • Anträge auf Soforthilfe und Entschädigung stellen (06.042020, 13.03 Uhr)

    Bund und Land haben Finanzmittel in Größenordnung für die Hilfe und Entschädigung von Unternehmen bereitgestellt. Jetzt ist es wichtig, dass diese Mittel auch dorthin gelangen, wo sie zuerst am Dringendsten gebraucht werden. Die Einmalzahlung soll ausschließlich denjenigen Firmen und Gewerbetreibenden über die ersten Hürden helfen, die sich in einer existenzbedrohenden Situation befinden. Selbständige, Einzel- und Kleinstunternehmen aber auch Gastronomiebetriebe, Eventorganisatoren oder Einzelhandelsunternehmen, deren Umsatz auf Grund der aktuellen Situation auf null steht, sollten unbedingt die Soforthilfe- und Entschädigungszahlungen nutzen. Es handelt sich um Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen.

    Die Soforthilfe wird bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) beantragt und dort ausgezahlt, egal ob Bundes- und/oder Landesmittel – gegebenenfalls werden die Mittel gegeneinander verrechnet. Es reicht ein Antrag.

    Alles zur Soforthilfe ist unter www.aufbaubank.de zu finden oder kann unter der Hotline: 0800 534 56 76 erfragt werden. Dort ist auch alles über weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu erfahren.

    Selbständige können darüber hinaus beim Landesverwaltungsamt eine Entschädigung genauso wie Arbeitnehmer beantragen, wenn sie „einem Verbot in der Ausübung ihrer bisherigen Tätigkeit“ unterliegen oder unterworfen werden und dadurch einen Verdienstausfall erleiden. Das trifft auch im Fall notwendiger Kinderbetreuung zu. Die Informationen dazu sind unter https://www.thueringen.de/th3/tlvwa/ zu finden.

     

  • Physiotherapie geht trotz Corona weiter – Auflagen sind zu beachten (02.04.2020, 9.31 Uhr)

    Die Physiotherapie zählt zu den Einrichtungen des Gesundheitswesens, die weiterhin für Patienten mit einer ärztlichen Verordnung geöffnet sein können. Selbstverständlich müssen Hygiene- und Schutzmaßnahmen getroffen werden, um Mitarbeiter sowie Patienten vor dem Corona-Virus zu schützen.

    Folgende (Sofort-) Maßnahmen tragen dazu bei, das Infektionsrisiko in Physiotherapien zu verringern:

    Der Betrieb von Physiotherapien ist nur zulässig, sofern die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches oder zahnärztliches Attest oder Verordnung festgestellt wurde. Verschiebbare physiotherapeutischen Behandlungen gehören nicht dazu. Die zuständigen Behörden können gegebenenfalls konkrete Auflagen zu erteilen. Soweit wie möglich sollte auf aktive Therapien zurückgegriffen werden, bei denen der Abstand zum Patienten von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

    Soweit eine Behandlung direkt am Menschen erfolgt, so dass die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, hat die behandelnde Physiotherapeutin bzw. der behandelnde Physiotherapeut zwingend persönliche Schutzausrüstungen wie Mund-Nasen-Schutz zu verwenden. Die Patienten sollen vor Betreten des Behandlungszimmers und nach der Behandlung aufgefordert werden, ihre Hände zu desinfizieren.

    Patienten mit Erkältungssymptomen sowie Rückkehrer aus Risikogebieten (Zwei-Wochen-Zeitraum beachten) sind nicht zu behandeln. Darüber hinaus soll die behandelnde Person während der direkten Behandlung einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Kontaktmöglichkeit von Patienten untereinander sind zu verhindern. Behandlungstische und Räume sind nach jeder Behandlung gründlich zu reinigen und zu desinfizieren. Behandlungsräume sind regelmäßig intensiv zu lüften. Es ist sicherzustellen, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Arbeit untereinander so wenig wie möglich in Kontakt kommen.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Erkältungssymptomen und Rückkehrer aus Risikogebieten (Zwei-Wochen-Zeitraum beachten) sind von der Arbeit freizustellen und dürfen keine Behandlungen durchführen.
    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind über die notwendigen einzuhaltenden Schutzmaßnahmen wie zum Tragen von Atemschutzmasken und ggf. Handschuhen und über Hygieneregeln (https://www.infektionsschutz.de), Abstände einhalten, häufige Händereinigung und -desinfektion, zusätzliche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen usw. zu informieren und zu unterweisen. Persönliche Schutzausrüstung, Händedesinfektions- und Reinigungsmittel sowie Einmalhandtücher sind den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung zu stellen. Der Einlass betriebsfremder Personen in das Unternehmen ist weitgehend zu unterbinden.

  • Kinder trotz Corona draußen beschäftigen (30.03.2020, 10.36 Uhr)

    Der Frühling schert sich nicht um das Coronavirus.  Umso besser, denn dann können Sie mit ihren Kindern trotz geschlossener Schulen und Kitas viel nach draußen. Dabei ist „Social Distancing“ auch für Familien erste Bürgerpflicht. Die Spielplätze sind gesperrt. Daher gilt: Je einsamer der Spielort, desto besser. Aber in Wäldern und auf Wiesen kann man Kinder wunderbar beschäftigen. Ein paar Ideen haben wir hier zusammengestellt:

    1. Korkenboote bauen und schwimmen lassen

    Diese Bötchen sind schnell gebaut: Drei oder mehr Korken mit Gummibändern fixieren, Zahnstocher mit einem Segel aus Stoff versehen und am Bötchen befestigen. Jetzt geht’s los: Spaß ist in der kleinsten Pfütze. Im Wald findet sich bestimmt ein Bächlein, in dem man die Boote schwimmen lassen kann. Und ganz zur Not geht das auch zu Hause.

    2. Schnitzeljagd

    Wenn Kinder Hinweisen nachjagen dürfen, merken sie gar nicht, dass sie dabei auch noch einen ausgedehnten Spaziergang machen. Am besten, man teilt sich auf: Ein Kind geht mit einem Erwachsenen vor und streut entweder Sägespäne-Pfeile auf den Weg oder hängt Krepppapier in die Bäume (bitte später wieder mit nach Hause nehmen). Mit 15 Minuten Abstand geht das zweite Kind-Mama/Papa-Gespann hinterher. Wer mag, kann zwischendurch auch noch ein paar Fragen einbauen: Nenne mir drei Vogelarten, zum Beispiel, oder zähle, wie viele Baumstämme auf dem Stapel am Wegesrand liegen.

    3. Unterschlupf bauen

    Mit ein paar Ästen lässt sich im Wald ein tolles Tipi oder ein Unterschlupf bauen. Dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Während einer im Tipi eine Matschsuppe kocht, kann der andere um den Unterschlupf schleichen und nach „wilden Tieren“ Ausschau halten.

    4. Blätter, Steine, Zapfen sammeln

    Körbchen nicht vergessen: Wer findet den schönsten Stein, den größten Zapfen, den besten Wanderstock? Die gefundenen Schätze werden mit nach Hause genommen. Dort kann man die Steine zum Beispiel anmalen oder aus den Zapfen ein Männchen basteln.

    5. Spaß mit einem Seil

    Mit einem Seil kann man wirklich viele Sachen machen: Seil springen, Tauziehen, Balancieren. Vielleicht haben Ihre Kinder noch viel mehr Ideen?

    6. Mit dem Taschenmesser schnitzen

    Trauen Sie Ihrem Kind zu, ein Taschenmesser zu benutzen? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, es ihm zu zeigen – natürlich nur, wenn es dazu schon im richtigen Alter ist. Kinder lieben es, an einem Stock herum zu schnitzen – Nervenkitzel inklusive. Der schön mit Schnitzmustern verzierte Stock kann dann nach Hause genommen und zum Beispiel noch bemalt werden.

    7. Käfer, Ameisen und Insekten beobachten

    Wissen Sie, wo es im Wald einen Ameisenhaufen gibt? Sehr gut! Die Waldameisen sind jetzt wieder aktiv. Man kann stundenlang zuschauen, wie sie krabbeln und arbeiten. Auch andere Insekten laden zum Beobachten ein. Hat man ein Lupenglas, darf man die Krabbeltiere auch vorsichtig (!) einfangen, im Lupenglas von Nahem betrachten und dann wieder frei lassen. Oder die Kinder dürfen ihre Handys nutzen, um Insekten fotografisch festzuhalten.

    8. Weidenkörbchen flechten

    Wenn Sie im Wald biegsame und geschmeidige Weidenruten finden, können Sie mit Ihren Kindern ein Weidenkörbchen flechten. Auf YouTube gibt es viele Anleitungen.

    9. Trimm dich

    Zur Zeit fallen Fußballtraining und Gymnastikstunde aus. Wichtig ist, dass sich Kinder trotzdem richtig austoben können. Der Wald ist dazu ohnehin optimal. Warum nicht mal ein richtiges Sportprogramm aus dem Spaziergang machen? Jeder aus der Familie darf abwechselnd mal der „Spin Instructor“ sein und ansagen, was gemacht werden muss: Rückwärts laufen, auf einem Baum hüpfen, fünf Mal über einen Baumstamm springen.

    10. Den Stimmen des Waldes lauschen

    Das ist schon fast meditativ: Wir suchen uns im Wald ein ruhiges Plätzchen, schließen die Augen und lauschen einfach mal. Was hören wir? Einen Vogel, der sein Frühlingslied anstimmt. Das Rascheln des Windes. Jeder darf reihum erzählen, was er wahrgenommen hat.

    (Quelle: Stuttgarter Zeitung)

     

    Tolle Ideen für die Beschäftigung auf Balkonen und in Gärten hat der Mitteldeutsche Rundfunk auf mdr Garten zusammengestellt:

    Zaubersand, Schatzsuche, Anti-Langeweile-Glas

  • Soforthilfe für Unternehmen (30.03.2020, 9.38 Uhr)

    Für eine Soforthilfe für Unternehmen reicht es, einen Antrag bei der Thüringern Aufbaubank (TAB) zu stellen. Die TAB zahlt sowohl Landes- wie auch Bundesmittel aus. 
    Alle Informationen  zur Antragstellung und zu weiteren Themen, Unterstützungen und weiteren Fördermitteln finden Sie auf der Internetseite der TAB.

    Zur Thüringer Aufbaubank

  • Keine Elternbeiträge für die Zeit der Schließung von Horten und Kindergärten (26.03.2020, 14.52 Uhr)

    Die Thüringer Landesregierung hat die Grundsatzentscheidung getroffen, dass vorerst keine Elternbeiträge für Horte und Kindergärten zu zahlen sind. Das bedeutet, zur Fälligkeit 1. April 2020 erfolgt kein Einzug der Hortgebühren bei den Eltern, welche ein SEPA-Mandat erteilt haben. Des Weiteren werden die Eltern, die einen Dauerauftrag zur Zahlung der Hortgebühren eingerichtet haben, gebeten, diesen für April 2020 auszusetzen. Bereits eingegangene oder im April eingehende Zahlungen werden den Einzahlern erstattet. Es wird gebeten, zur Vermeidung von Rücklastschriftgebühren keine selbstständigen Rücklastschriften zu veranlassen. Die Erstattung geleisteter Zahlungen wird zugesichert. Die Elternbeiträge der Kindergärten sollen von den Kommunen und freien Trägern ebenfalls ab sofort nicht mehr eingezogen werden. Bei Fragen zur Zahlung oder ggf. Erstattung von Elternbeiträgen der Kindergärten wenden Sie sich bitte bei Fragen an den Träger der Einrichtung.

  • Verhalten bei Verdacht auf eine Corona-Infektion (25.03.2020, 15.40 Uhr)

    Das Bürgertelefon des Landratsamtes Wartburgkreis erreichen immer wieder zahlreiche Fragen von Bürgern, die sich nicht sicher sind, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie befürchten sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben oder wenn sie sich in einer Quarantäne befinden. Auch Arztpraxen stellen immer wieder Fragen zum richtigen Vorgehen. Dies ist auch darin begründet, dass von Gesundheitsamt zu Gesundheitsamt  unterschiedliche Vorgehensweisen, abhängig von der Besetzungsstärke der Gesundheitsämter und der Fallentwicklung in der jeweiligen Region gibt.

    Wir stellen hier die aktuell gültigen Verhaltensregeln im Wartburgkreis vor, die sich bei starker Fallzahlerhöhung jedoch ändern können.

     

    Direkter Kontakt zu infizierter Person

    Grundsätzlich gilt: keine Arztpraxis und auch keine Notaufnahme persönlich aufsuchen, sondern sich unbedingt telefonisch melden. Das Gesundheitsamt ist zu kontaktieren wenn direkter Kontakt zu einer Person bestand, die nachweislich infiziert ist. Dann gilt man als Kontaktperson mit höherem Infektionsrisiko und sollte sich unverzüglich beim zuständigen Gesundheitsamt unter corona(at)wartburgkreis.de bzw. unter der Nummer des Bürgertelefons 03695 – 616161 melden. Direkt beim Hausarzt sollte man sich melden, wenn nach einem Kontakt zu einer infizierten Person akute Atemwegserkrankungs-Symptome auftreten. Arzt bzw. Gesundheitsamt entscheiden, ob eine Quarantäne, eine Therapie oder ein Test auf das Corona-Virus notwendig ist. Wenn ein niedergelassener Arzt einen nötig gewordenen Abstrich nicht selbst machen kann, muss er Kontakt zur Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116117 aufnehmen und dort einen entsprechenden Termin für den Patienten vereinbaren. Bis das Testergebnis vorliegt, sollen die betreffenden Personen in häuslicher Isolation bleiben, wenn das Gesundheitsamt nicht ohnehin schon eine Quarantäne angeordnet hat.
     

    Wenn ein Test durchgeführt wurde, ist es wichtig zu wissen, dass den Befund nur der überweisende Arzt übermittelt und nicht das Gesundheitsamt des Wartburgkreises. Liegt ein positives Testergebnis vor, informiert der zuständige Arzt den Patienten  und meldet den Fall beim Gesundheitsamt.

     

    Indirekter Kontakt zu einer infizierten Person

    Wer in Kontakt mit einer Person war, die ihrerseits Kontakt zu einer infizierten Person hatte, ist selten bereits infiziert. Der Kontakt zu einer Kontaktperson ist in den meisten Fällen unkritisch. Nur wer Symptome wie beispielsweise Fieber oder Husten zeigt, sollte sich beim Hausarzt melden.

    Wer darüber hinaus ängstlich ist, kann nur bei typischen Symptomen einen Arzt oder ein Corona-Testzentrum aufsuchen. Bei symptomlosem Kontakt zu einer Kontaktperson, grippalen Symptomen ohne Kontakte, Testwünschen von Arbeitgebern sowie von Personen ohne vorher vereinbarten Termine wird nicht abgestrichen.

     

    Verhalten als Reiserückkehrer

    Grundsätzlich gilt: Alle Reiserückkehrer aus Risikogebieten (laut Robert-Koch-Institut) müssen sich 14 Tage in Quarantäne  begeben und sich umgehend beim Gesundheitsamt unter corona(at)wartburgkreis.de bzw. über die Nummer des Bürgertelefons 03695 – 616161 melden. Das Gesundheitsamt wird entscheiden, ob die Quarantäne in vollem Umfang erforderlich ist, ob ein Test erfolgt oder eine Behandlung erforderlich ist. Eine angeordnete Quarantäne bedeutet, dass das Haus bzw. das eigene Grundstück nicht verlassen werden darf, auch nicht zum Lebensmittel-Einkauf oder für Arztbesuche. Das Gesundheitsamt organisiert für den Lebensmitteleinkauf Unterstützung. Wenn ein Arzt benötigt wird, muss dieser zu den Betreffenden nach Hause kommen, hierbei ist es wichtig, bereits beim Anruf in der Arztpraxis anzugeben, dass man sich in Quarantäne befindet.

    Für den durch die Quarantäne erlittenen Verdienstausfall erhalten Betroffene unter bestimmten Voraussetzungen eine Entschädigung. Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber für die Dauer von bis zu sechs Wochen den Verdienstausfall auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag erstattet. Details dazu sind der Corona-Informationsseite des Wartburgkreises zu entnehmen.

     

    Bürgertelefon

    Unter der Nummer 03695 – 616161 ist das Bürgertelefon des Wartburgkreises von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag 8-16 Uhr und am Wochenende von 9-15 Uhr zu erreichen. Das Bürgertelefon ist mittlerweile mit 10 Mitarbeitern des Landratsamtes besetzt. Fragen können auch unter info(at)wartburgkreis.de gestellt werden.

  • Beratungs- und Anlaufstellen für Eltern und Schwangere (25.03.2020, 13.00 Uhr)

    Die Corona-Pandemie macht es leider erforderlich, dass viele Beratungs- un Anlaufstellen vor Ort für Eltern und Schwangere nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen. Um eine Ansteckung zu vermeiden, sind sie für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen.

    An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind?

    Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat  eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen kostenlosen Telefon- und Online-Beratungen für Eltern und Schwangere veröffentlicht. Die Seite verweist auch auf die telefonische Erreichbarkeit vieler Beratungs- und Anlaufstellen von öffentlichen und freien Trägern. Die Informationen auf der Seite werden regelmäßig aktualisiert.

     

    Beratungsstellen für Eltern und Schwangere

  • Bürger werden gebeten Warn-App zu installieren (23.03.2020, 17.00 Uhr)

    Der Krisenstab des Wartburgkreises zur Bekämpfung der Corona-Epidemie bittet die Bürger und Bürgerinnen die Warn-App des Bundes „NINA“ zu installieren. Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes, kurz Warn-App NINA, können wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen verteilt werden. Normalerweise warnt die App bei Bränden, Bombenfunden, Gefahrstoffaustritten, Stürmen, Unwettern oder verschmutztem Trinkwasser. Über die App weisen Bund und Länder aber auch ausführlich und aktuell auf wichtige Warnungen rund um das Coronavirus hin. So kann auch der Krisenstab des Landkreises über die App Meldungen speziell für den Wartburgkreis veröffentlichen. „Je mehr Menschen die Warn-App auf ihrem Handy haben, umso besser können wir in der aktuellen Situation informieren und alle umso schneller erreichen“, sagt die Pressesprecherin des Wartburgkreises, Sandra Blume. Die App steht kostenlos für die Betriebssysteme iOS (ab Version 10) und Android (ab Version 4.2) zur Verfügung

  • Informations about Coronacrisis and behavior in foreign languages (20.03.2020, 13.21 Uhr)

    The Decision of general application for the Region of Wartburgkreis and the City of Eisenach about infection protective measures against the spread of the virus SARS-CoV-2 from March, 19th is available in the following languages:

    Englisch

    Arabisch

    Polnisch

    Französisch

    Russisch

     

    Weiteres Informationsmaterial (mehrsprachig)


     · Der mehrsprachige Podcast der ALBATROS gemeinnützige Gesellschaft für soziale und gesundheitliche Dienstleistungen mbH bietet Hygieneinformationen in den Sprachen Arabisch, Farsi, Armenisch, Russisch, Somali und Tigrinya. 
     
    Hier geht es zum Podcast
     
     
    · Täglich aktualisierte Informationen zum Coronavirus und zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen gibt es auch in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Englisch, Persisch, Französisch und Paschtu

    Hier geht es zu diesen Informationen
     

  • Krisenreaktionsstab zur Pandemiebekämpfung hat Arbeit aufgenommen (20.03.20, 13.14 Uhr)

    Seit dem heutigen Tag arbeitet der der große Krisenreaktionsstab zur Pandemiebekämpfung des Wartburgkreises und der kreisfreien Stadt Eisenach. 

    Leiter des Stabs ist Landrat Reinhard Krebs gemeinsam mit einer Vertretung des Gesundheitsamtes. Der Stab besteht aus einer taktisch-operativen Einheit und dem Verwaltungsstab. Insgesamt sind rund 40 Personen im Stab tätig. Darunter Vertreter der Ordnungsbehörden des Wartburgkreises und Eisenach, verschiedener Ämter der Kreisverwaltung, des Infektionsschutzes, vom Kreisverbindungskommando der Bundeswehr und einem Verbindungsmann zu den Kliniken und Reha-Kliniken sowie Vertretern von Polizei, Rettungsdienst und Katastrophenschutz. 

    Bereits seit der vergangenen Woche hat sich täglich ein kleiner Stab - bestehend aus der Verwaltungsspitze und Amtsleitern, aber auch Vertretern von Polizei, Katastrophenschutz und Feuerwehr - getroffen. Diese Runde wurde nun zum Verwaltungsstab erweitert. Der Verwaltungsstab erfasst die tägliche Lage im Landkreis, ermittelt zu lösende Probleme und veranlasst Verwaltungsmaßnahmen unter Beachtung aller Umstände der Krisenlage.  

    Der operativ-taktische Stab sorgt für die praktische Umsetzung aller Maßnahmen im Rahmen der Gefahrenabwehr. 
     

  • Schutzmaßnahmen werden streng kontrolliert (20.03.2020, 8.00 Uhr)

    Die ab dem heutigen Freitag, 20. März geltenden massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens sollen auch im Wartburgkreis und der Stadt Eisenach streng kontrolliert werden. Polizei, Gesundheitsamt und die Ordnungsämter der Städte und Gemeinden werden dabei eng zusammenarbeiten. Wer sich nicht an die Vorgaben der Behörden im Kampf gegen das Corona-Virus hält, muss mit empfindlichen Geldbußen bis zu 25.000 Euro rechnen. Gleiches gilt im Übrigen bei Betroffenen für die vom Gesundheitsamt angeordnete Quarantäne. Hier drohen neben Bußgeldern bis zu 25.000 Euro sogar bis zu 5 Jahre Haft.

  • Regelungen für das Kurzarbeitergeld (19.03.2020, 10.26 Uhr)

    Bundestag und Bundesrat haben am 13. März 2020 im Eilverfahren das Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Gesetz  ist am 15.  März 2020 in Kraft getreten. Die in dem Gesetz enthaltene Ermächtigung der Bundesregierung Verordnungen mit erleichterten Kurzarbeitergeldregelungen zu erlassen ist befristet bis einschließlich 31. Dezember 2021. Entsprechende Verordnungen sollen schnellstmöglich beschlossen werden. 
     
    Nach Verlautbarungen des Bundesarbeitsministeriums sollen die Erleichterungen rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten können:
    Weitere Informationen
     
    Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) hat einen Fragen- und Antwortenkatalog zum Thema "Kurzarbeit und Qualifizierung" veröffentlicht

    FAQ, Stand 16. März 2020 
    Die FAQs finden Sie auch auf der Webseite des BMAS unter BMAS Fragen und Antworten, Kurzarbeit und Qualifizierung.
     
    Über den weiteren Fortgang des Verordnungserlassungsverfahrens informiert der Kommunaler Arbeitgeberverband Thüringen e.V.
     www.kav-thueringen.de 

  • Wartburgmobil: Service-Center schließen - Erreichbarkeit durch INFO-HOTLINE (18.03.2020, 13.47 Uhr)

    Zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter möchte das Verkehrsunternehmen Wartburgmobil das Infektionsrisiko weiter verringern und schließt daher die Kundencenter ab Donnerstag,19. März an den Standorten Eisenach und Bad Salzungen. Fahrgäste sind gebeten, sich bei Fragen telefonisch oder per E-Mail an die weiterhin geltende Service-Auskunft zu wenden.

    Service-Auskunft (180 7) 12 13 14
    service@vu-wartburgmobil.de
    Die Service-Auskunft steht Montag bis Freitag in der Zeit von 08.00 bis 17.00 Uhr zur Verfügung.

    Wartburgmobil bittet seine Fahrgäste, für Fahrscheinkäufe im Stadtverkehr den Online Ticket Shop zu nutzen. Informationen zum Fahrscheinerwerb der Süd-Thüringen-Bahn und der Deutschen Bahn erhalten Sie auf den Internetseiten der Unternehmen.

    Mehr Informationen  

  • Einschränkungen im Bereich Kfz-Zulassung und Fahrerlaubniswesen (18.03.2020, 11.00 Uhr)

    Um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Landratsamtes ihre Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger möglichst ohne Einschränkungen erbringen können und um die Ansteckungsgefahr in unseren Gebäuden so gering wie möglich zu halten, wird der Publikumsverkehr im Bereich der Kfz-Zulassung und des Fahrerlaubniswesen im Hauptgebäude in Bad Salzungen und in der Dienststelle Eisenach eingeschränkt.

    Bitte vereinbaren Sie Termine.

    Wir sind weiterhin für Sie da und sind wie folgt zu den bekannten Öffnungszeiten telefonisch oder per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg zu erreichen:

    Landratsamt Wartburgkreis
    Amt für Sicherheit, Ordnung und Verkehr
    SG Kfz-Zulassung
    Erzberger Allee 14
    36433 Bad Salzungen
    Tel. 03695/616106
    Fax 03695/616198
    e-mail: strassenverkehr(at)wartburgkreis.de

    SG Kfz-Zulassung
    Dienststelle Eisenach

    Ernst-Thälmann-Str. 74
    99817 Eisenach
    Tel. 03695/616152
    Fax 03695/616197
    e-mail: strassenverkehr(at)wartburgkreis.de                                       

    Landratsamt Wartburgkreis
    Amt für Sicherheit, Ordnung und Verkehr
    SG Fahrerlaubniswesen

    Erzberger Allee 14
    36433 Bad Salzungen
    Tel. 03695/616112
    Fax 03695/616199
    e-mail: strassenverkehr(at)wartburgkreis.de

     

    SG Fahrerlaubniswesen
    Dienststelle Eisenach

    Ernst-Thälmann-Str. 74
    99817 Eisenach
    Tel. 03695/616168
    Fax 03695/616195
    e-mail: strassenverkehr(at)wartburgkreis.de

  • Jobcenter Wartburgkreis schließt für Besucherverkehr (17.03.2020, 16.20 Uhr)

    Das Jobcenter Wartburgkreis hat ab Mittwoch, dem 18.03.2020 bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen.

    Dies betrifft die Dienststellen

    • Bad Salzungen, Erzberger Allee 12
    • Eisenach, Ernst-Thälmann-Str. 86

    Bitte nutzen Sie als Kunden des Jobcenters Wartburgkreis für den Standort Bad Salzungen die Kontaktmöglichkeiten über das Servicecenter unter 03695/662-480, das Infoportal jobcenter.digital, per E-Mail oder schriftlich.

    E-Mail-Anfragen richten Sie bitte an:

    Jobcenter-Wartburgkreis.BadSalzungen-Markt(at)jobcenter-ge.de (Arbeitsvermittlung)
    Jobcenter-Wartburgkreis.BadSalzungen-Leistung(at)jobcenter-ge.de(Leistungsgewährung)

    für den Standort Eisenach die Kontaktmöglichkeiten über das Servicecenter unter 03691/725-100, das Infoportal jobcenter.digital, per E-Mail oder schriftlich.

    E-Mail-Anfragen richten Sie bitte an:

    Jobcenter-Wartburgkreis.Eisenach-Vermittlung(at)jobcenter-ge.de (Arbeitsvermittlung)

    Jobcenter-Wartburgkreis.Eisenach-Leistung(at)jobcenter-ge.de (Leistungsgewährung)

  • Besuchsverbot im St. Georg-Klinikum Eisenach (16.03.2020, 17.53 Uhr)

    Um die Patienten des St. Georg Klinikums vor dem Risiko einer Infektion mit dem neuartigen Corona Virus zu schützen, gilt ab sofort ein grundsätzliches Besuchsverbot am St. Georg Klinikum Eisenach. Für Ausnahmen in Einzelfällen kann das Stationspersonal befragt werden.

    • Die Cafeteria steht bis auf weiteres nur noch den Mitarbeitern und Patienten zur Verfügung.
    • Das Handyverbot in den für Besucher und Patienten zugänglichen Bereichen ist aufgehoben. So ist es leichter möglich, mit den Lieben Kontakt zu halten. Zusätzlich werden über Telefonsprechstunden Möglichkeiten geschaffen, sich nach den Angehörigen zu erkundigen.
    • Zudem arbeitet das Klinikum daran, dass das W-LAN auf den Stationen und Zimmern für alle Patienten freigeschaltet und kostenfrei nutzbar wird.
    • Wer seinen Angehörigen oder Freunden notwendige Utensilien zukommen lassen möchte, kann sich ebenfalls am Eingang des Klinikums anmelden und die Utensilien abgeben.
    • Auf vielen Fluren und offenen Bereichen unserer Klinik gibt es derzeit keine Desinfektionsmittelspender. So schützt sich das St. Georg Klinikum zum einen vor Diebstahl, zum anderen werden wegen der angespannten Lage die Bestände gesichert, um die Versorgung und den Schutz aufrecht zu erhalten.

    Angesichts der Ausbreitung des Corona Virus steht das St. Georg Klinikum gerade vor großen Herausforderungen. Wichtigstes Anliegen ist es, die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv vor einer weiteren Ausbreitung des Virus zu schützen. Daher bittet das Klinikum um Verständnis für die genannten Maßnahmen.

    Zum St. Georgen Klinikum

  • Busse fahren ab 17. März im Ferienfahrplan (16.03.2020, 14.25 Uhr)

    Ab Dienstag, 17. März verkehren die Busse des Verkehrsunternehmens Wartburgmobil (VUW) gkAöR, sowie den Partnerunternehmen aufgrund der geschlossenen Schulen nach dem Ferienfahrplan. Es werden keine Fahrkarten verkauft und das Busfahren findet bis auf weiteres kostenfrei statt. Wartburgmobil bittet, sich selbst und das Fahrpersonal zu schützen, in dem unnötige Fahrten vermieden und Hygieneregeln eingehalten werden, so erfolgt der Einstieg alle Busse hinten. 
    Für Fragen steht Ihnen unser Service-Auskunft gerne zur Verfügung.
    (0180) 7 12 13 14 oder per mail an service@vu-wartburgmobil.de

    Zu Wartburgmobil

  • Landratsamt Wartburgkreis schließt für den Besucherverkehr (16.03.2020, 14.04 Uhr)

    Das Landratsamt Wartburgkreis in Bad Salzungen ist ab dem morgigen Dienstag, 17. März, für den Besucherverkehr geschlossen. Dies betrifft auch die Außenstellen in der Andreasstraße 11 in Bad Salzungen sowie in Eisenach. Bürgerinnen und Bürger können die Verwaltung nach wie vor  telefonisch und per Mail erreichen. Eine persönliche Vorsprache ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem jeweiligen Fachamt möglich.

    Zu allen Fragen rund um das Coronavirus  im Wartburgkreis ist seit dem heutigen Montag, 16. März ein Bürgertelefon unter der Nummer 03695 – 61 61 61 geschaltet.

    Geschlossen sind auch die Volkshochschule und die Musikschule Wartburgkreis sowie wie sämtliche Schulsporthallen im Wartburgkreis. Die Schließungen sind zunächst bis zum 19. April vorgesehen. 

  • Besuchsverbot im Klinikum Bad Salzungen (16.03.2020, 10.00 Uhr)

    Entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes und den Festlegungen der Bundesregierung hat auch das Klinikum Bad Salzungen Vorkehrungen für die Sicherung der stationären medizinischen Versorgung getroffen. Geplante Behandlungen und Eingriffe wurden, soweit medizinisch vertretbar, zunächst verschoben. In diesem Zusammenhang bittet das Klinikum um Verständnis, dass zum Schutz der Patienten die Einrichtung ab sofort für Besucher gesperrt werden muss. Die Versorgung der Notfallpatienten in der Notaufnahme und in der Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung ist weiterhin gewährleistet. Der Zugang erfolgt über den Nachtzugang der Notaufnahme neben dem Haupteingang rechts. Die Praxen des Medizinischen Versorgungszentrums sind, mit Ausnahme der Radiologischen Praxis, vorerst nicht betroffen. Die geänderten Zugangswege werden ausgewiesen.

    Weitere Informationen

  • Informationen zu den Schulschließungen (15.03.2020, 7.30 Uhr)

    Wie das Bildungsministerium am Freitag, 13.03.2020 mitgeteilt hat, werden in der Zeit vom Dienstag, 17. März 2020 bis zum 19. April 2020 in Thüringen alle Schulen wegen des sich ausbreitenden Corona-Virus SARS-CoV-2 und COVID-19 geschlossen werden. Die Schulen werden am Montag, dem 16. März 2020, alle Schülerinnen und Schüler zum weiteren Vorgehen nach Schulschließung informieren.  Schülerinnen und Schülern soll ein Lernen zu Hause ermöglicht werden. Dazu wird das pädagogische Personal Aufgabenstellungen und Lernhinweise erarbeiten und den Schülerinnen und Schülern ggf. schon am Montag zur Verfügung stellen (beispielsweise Aufgaben über Homepageder Schulen, öffentlich zugänglicher Aushang an der Schule). Ebenfalls soll sichergestellt werden, dass Abschluss- und Aufnahmeprüfungen rechtzeitig abgelegt werden können. Die Schulen werden eine Notbetreuung für Kinder der Klassenstufen 1 bis 6 zu den üblichen Unterrichts- und Betreuungszeiten anbieten. Um das Ziel der Kontaktvermeidung so weitgehend wie irgend möglich umzusetzen, können nur Kinder betreut werden, bei den beide Erziehungsberechtigte oder der alleinige Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind. 

    Aktuelle Informationen des Ministeriums zu Schulschließungen

    Zum kompletten Elternbrief des Ministeriums

Maßnahmen gefördert durch EFRE

Lokale Partnerschaft für Demokratie