Hinweise für Eltern

  • Information zur Zahlung der Hortgebühren für den Monat Januar 2021 (25.01.2021)

    Wie bekannt wurde, plant das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, die Eltern ab dem 1. Januar 2021 bis zum Ende der landesweit angeordneten Schließung aller Schulen nicht an den Personal- und den sonstigen Betriebskosten der Hortbetreuung zu beteiligen. Derzeit wird an einer entsprechenden Änderung des Thüringer Gesetzes über die Finanzierung der staatlichen Schulen gearbeitet. 

    Sobald hierzu seitens der Landesregierung Thüringen eine finale Entscheidung getroffen wird, wird der Wartburgkreis die für den Monat Januar 2021 geleisteten Hortgebühren zurückerstatten. Von der Erhebung der Hortgebühren für den Monat Februar wird vorbehaltlich der erwarteten Entscheidung des Ministeriums abgesehen.
     

  • Aktualisierte Regelungen über die Notbetreuung in Kitas und Schulen (11.01.2021)

    Ab 11. Januar 2021 bis zum Wiedereinstieg in den eingeschränkten Regelbetrieb wird in den Kindertagesbetreuungseinrichtungen und Schulen eine Betreuung für alle Kinder angeboten, deren Personensorgeberechtigte

    1. aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Gründe, die eine Erledigung dieser Tätigkeit im Home-Office unmöglich machen, an einer Betreuung des Kindes gehindert sind und

    2. zum zwingend für den Betrieb benötigten Personal

    • in der Pandemieabwehr bzw. -bewältigung
    • in Bereichen von erheblichem öffentlichen Interesse (insbesondere Gesundheitsversorgung und Pflege, Bildung und Erziehung, Sicherstellung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bzw. der öffentlichen Verwaltung, Sicherstellung der öffentlichen Infrastruktur und Versorgungssicherheit, Informationstechnik und Telekommunikation, Medien, Transport und Verkehr, Banken und Finanzwesen, Ernährung und Waren des täglichen Bedarfs) gehören.

    Eine Notbetreuung steht offen, wenn diese aus Gründen des Kindeswohls geboten ist. Auf der Grundlage dieser Regelung ist die Notbetreuung insbesondere auch möglich zur Unterstützung von Kindern mit besonderem Förderbedarf; die Notbertreuung steht ebenfalls offen, wenn die Personensorgeberechtigten glaubhaft darlegen, dass ihnen bei einer betreuungsbedingten Einschränkung der Erwerbstätigkeit die Kündigung oder unzumutbarer Verdienstausfall droht.

    Der Antrag eines Elternteils mit der Bestätigung des Arbeitgebers ist ausreichend. Darüber hinaus muss gegenüber der Einrichtung glaubhaft dargelegt werden, dass andere Personensorgeberechtigte die Betreuung nicht absichern können; eine formlose Glaubhaftmachung gegenüber der Einrichtungsleitung ist ausreichend. Für den Fall drohender Kündigung/unmittelbarer Verdienstausfall gibt es kein Formblatt, das landesseitig zur Verfügung gestellt wird. Eine mündliche Erläuterung der Betreuungssituation ist als ausreichend zu betrachten.

    Es gilt weiterhin der dringende Appell, die Notbetreuung tatsächlich nur in Anspruch zu nehmen, wenn keine andere Möglichkeit besteht.

     

    Weitere Informationen zur Notbetreuung

     

     

  • Handreichung des TMBJS „Kindertagesbetreuung – Hygiene – Corona (KHC) Hygienevorschriften in der Kindertagesbetreuung im Betrieb nach dem Stufenkonzept ‚Kindertagesbetreuung und Schule unter Pandemiebedingungen für das Kita- und Schuljahr 2020/21
  • Beratungs- und Anlaufstellen für Eltern und Schwangere

    Die Corona-Pandemie macht es leider erforderlich, dass viele Beratungs- un Anlaufstellen vor Ort für Eltern und Schwangere nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen. Um eine Ansteckung zu vermeiden, sind sie für den Publikumsverkehr weitgehend geschlossen.

    An wen können sich Schwangere und Eltern mit Kindern bis 3 Jahre jetzt wenden, wenn sie Fragen und Sorgen rund um die Familie haben? Wer hört ihnen zu oder berät sie, wenn sie in Not oder in einer Konfliktsituation sind?

    Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen in der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat  eine Übersicht an professionellen und ehrenamtlichen kostenlosen Telefon- und Online-Beratungen für Eltern und Schwangere veröffentlicht. Die Seite verweist auch auf die telefonische Erreichbarkeit vieler Beratungs- und Anlaufstellen von öffentlichen und freien Trägern. Die Informationen auf der Seite werden regelmäßig aktualisiert.

     

    Beratungsstellen für Eltern und Schwangere

  • Kinder trotz Corona draußen beschäftigen

    Der Frühling schert sich nicht um das Coronavirus.  Umso besser, denn dann können Sie mit ihren Kindern trotz geschlossener Schulen und Kitas viel nach draußen. Dabei ist „Social Distancing“ auch für Familien erste Bürgerpflicht. Die Spielplätze sind gesperrt. Daher gilt: Je einsamer der Spielort, desto besser. Aber in Wäldern und auf Wiesen kann man Kinder wunderbar beschäftigen. Ein paar Ideen haben wir hier zusammengestellt:

    1. Korkenboote bauen und schwimmen lassen

    Diese Bötchen sind schnell gebaut: Drei oder mehr Korken mit Gummibändern fixieren, Zahnstocher mit einem Segel aus Stoff versehen und am Bötchen befestigen. Jetzt geht’s los: Spaß ist in der kleinsten Pfütze. Im Wald findet sich bestimmt ein Bächlein, in dem man die Boote schwimmen lassen kann. Und ganz zur Not geht das auch zu Hause.

    2. Schnitzeljagd

    Wenn Kinder Hinweisen nachjagen dürfen, merken sie gar nicht, dass sie dabei auch noch einen ausgedehnten Spaziergang machen. Am besten, man teilt sich auf: Ein Kind geht mit einem Erwachsenen vor und streut entweder Sägespäne-Pfeile auf den Weg oder hängt Krepppapier in die Bäume (bitte später wieder mit nach Hause nehmen). Mit 15 Minuten Abstand geht das zweite Kind-Mama/Papa-Gespann hinterher. Wer mag, kann zwischendurch auch noch ein paar Fragen einbauen: Nenne mir drei Vogelarten, zum Beispiel, oder zähle, wie viele Baumstämme auf dem Stapel am Wegesrand liegen.

    3. Unterschlupf bauen

    Mit ein paar Ästen lässt sich im Wald ein tolles Tipi oder ein Unterschlupf bauen. Dann sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Während einer im Tipi eine Matschsuppe kocht, kann der andere um den Unterschlupf schleichen und nach „wilden Tieren“ Ausschau halten.

    4. Blätter, Steine, Zapfen sammeln

    Körbchen nicht vergessen: Wer findet den schönsten Stein, den größten Zapfen, den besten Wanderstock? Die gefundenen Schätze werden mit nach Hause genommen. Dort kann man die Steine zum Beispiel anmalen oder aus den Zapfen ein Männchen basteln.

    5. Spaß mit einem Seil

    Mit einem Seil kann man wirklich viele Sachen machen: Seil springen, Tauziehen, Balancieren. Vielleicht haben Ihre Kinder noch viel mehr Ideen?

    6. Mit dem Taschenmesser schnitzen

    Trauen Sie Ihrem Kind zu, ein Taschenmesser zu benutzen? Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, es ihm zu zeigen – natürlich nur, wenn es dazu schon im richtigen Alter ist. Kinder lieben es, an einem Stock herum zu schnitzen – Nervenkitzel inklusive. Der schön mit Schnitzmustern verzierte Stock kann dann nach Hause genommen und zum Beispiel noch bemalt werden.

    7. Käfer, Ameisen und Insekten beobachten

    Wissen Sie, wo es im Wald einen Ameisenhaufen gibt? Sehr gut! Die Waldameisen sind jetzt wieder aktiv. Man kann stundenlang zuschauen, wie sie krabbeln und arbeiten. Auch andere Insekten laden zum Beobachten ein. Hat man ein Lupenglas, darf man die Krabbeltiere auch vorsichtig (!) einfangen, im Lupenglas von Nahem betrachten und dann wieder frei lassen. Oder die Kinder dürfen ihre Handys nutzen, um Insekten fotografisch festzuhalten.

    8. Weidenkörbchen flechten

    Wenn Sie im Wald biegsame und geschmeidige Weidenruten finden, können Sie mit Ihren Kindern ein Weidenkörbchen flechten. Auf YouTube gibt es viele Anleitungen.

    9. Trimm dich

    Zur Zeit fallen Fußballtraining und Gymnastikstunde aus. Wichtig ist, dass sich Kinder trotzdem richtig austoben können. Der Wald ist dazu ohnehin optimal. Warum nicht mal ein richtiges Sportprogramm aus dem Spaziergang machen? Jeder aus der Familie darf abwechselnd mal der „Spin Instructor“ sein und ansagen, was gemacht werden muss: Rückwärts laufen, auf einem Baum hüpfen, fünf Mal über einen Baumstamm springen.

    10. Den Stimmen des Waldes lauschen

    Das ist schon fast meditativ: Wir suchen uns im Wald ein ruhiges Plätzchen, schließen die Augen und lauschen einfach mal. Was hören wir? Einen Vogel, der sein Frühlingslied anstimmt. Das Rascheln des Windes. Jeder darf reihum erzählen, was er wahrgenommen hat.

    (Quelle: Stuttgarter Zeitung)

     

    Tolle Ideen für die Beschäftigung auf Balkonen und in Gärten hat der Mitteldeutsche Rundfunk auf mdr Garten zusammengestellt:

    Zaubersand, Schatzsuche, Anti-Langeweile-Glas

  • Tipps für Eltern während der häuslichen Quarantäne

    Die Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin e. V. hat Tipps für den Alltag mit Kindern während der häuslichen Quarantäne zusammengestellt.

    7 Tipps für Eltern

     

  • Medientipps für Eltern in Zeiten von Corona

    Durch den Landesfilmdienst Thüringen e. V. wurden Medientipps für Eltern in Zeiten von Corona herausgegeben.

    Medientipps

  • Informationen zur Impfung von Kindern und Jugendlichen

Maßnahmen gefördert durch EFRE

Lokale Partnerschaft für Demokratie