Gaststättenbetriebe

Wer ein Gaststättengewerbe betreiben will, hat die nach § 14 GewO zu erstattende Gewerbeanzeige der unteren Gewerbebehörde spätestens vier Wochen vor der Eröffnung des Betriebes gemäß § 2 Abs. 1 Thüringer Gaststättengesetz (ThürGastG) einzureichen.

Mit Einführung des ThürGastG ist die Erlaubnispflicht für das Gaststättengewerbe weggefallen und die Behörde prüft lediglich die persönliche Zuverlässigkeit des Inhabers.

 

Was müssen sie mitbringen?

  • vollständig ausgefüllte Gewerbeanzeige
  • Auskunft aus dem Gewerbezentralregister sowie polizeiliches Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde (Beantragung bei ihrer zuständigen Meldebehörde/ Einwohnermeldeamt)
  • Auszug aus dem Handelsregister (nur bei juristischen Personen)
  • Auszug aus dem Vereinsregister (nur bei eingetragenen Vereinen e. V.)

Verwaltungsgebühr für die Gewerbeanzeige: 25 Euro

Verwaltungsgebühr für die Zuverlässigkeitsprüfung: 40 Euro

Gesetzestext

 

Sperrzeitregelung für Veranstaltungen

Mit Inkrafttreten des Thüringer Gaststättengesetzes (ThürGastG) am 01.12.2008 ist die Genehmigungspflicht für Veranstaltungen (ehemals Gestattung eines vorübergehenden Gaststättenbetriebes) weggefallen. Veranstalter (Vereine und Gesellschaften) haben öffentliche Vergnügungen gemäß § 42 Ordnungsbehördengesetz (OBG) bei der jeweiligen Gemeinde, Verwaltungsgemeinschaft oder erfüllenden Gemeinde unter Angabe des Anlasses, des Ortes und der Zeit der Veranstaltung sowie mit Angabe der Abgabe von Speisen/Getränken und der Zahl der zugelassenen Teilnehmer spätestens eine Woche vorher schriftlich anzuzeigen. 

Anzeige von Veranstaltungen

Werden öffentliche Veranstaltungen im Freien oder im Festzelt nach 22:00 Uhr durchgeführt, bedarf es auch weiterhin einer Verkürzung der Sperrzeit durch die Gewerbebehörde (hier: Landratsamt Wartburgkreis, Amt für Sicherheit, Ordnung und Verkehr) gemäß § 5 Absatz 4 ThürGastG. Für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist die Sperrzeitregelung außer Kraft gesetzt.

Antrag Sperrzeitverkürzung

Verwaltungsgebühr: 68 Euro (die Gebühr kann jedoch bei erhöhtem Verwaltungsaufwand abweichen).

Gesetzestext