Unerlässliche Arbeit der Landfrauen gewürdigt


Urnshausen. „Die Landfrauen sind und bleiben als feste Größe in den Orten unentbehrlich“, sagte Landrat Reinhard Krebs bei seinem diesjährigen Treffen mit Vertreterinnen der 18 Ortsvereine der Landfrauen im Wartburgkreis. Die Landfrauen arbeiten auf den Gebieten der Weiterbildung, Kultur- und Brauchtumspflege, der Information und Beratung von Frauen, Chronikarbeiten, aber auch der Betreuung der Blutspendeaktionen.

Der Landrat betonte, dass er den Landfrauen außerordentlich dankbar für ihre familiennahen Aktivitäten sei, sind sie doch diejenigen, die in den Orten den Gemeinschaftssinn stärken und leben. Der Wartburgkreis werde daher auch weiterhin die Arbeit der Landfrauen unterstützen. So erwähnte er unter anderem das vom Förthaer Ortsverein gestartete Projekt „Erzähl doch mal von früher“, das in der Grundschule Förtha durchgeführt wurde. Gerade die Arbeit mit den Kindern sei von wachsender Bedeutung angesichts der demographischen Entwicklung in unserem Land.

Die Vorsitzende des Thüringer Landfrauenverbandes, Gerlind Bartl, bestätigte, dass seit Jahren ein Mitgliederrückgang in den Landfrauenortsvereinen zu verzeichnen ist, dem nur mit noch mehr Präsenz der Landfrauen und Werbung junger Menschen entgegengetreten werden kann.

Doch schon jetzt sind die Landfrauen überregional sehr aktiv und nehmen für die Präsentation ihrer Aktivitäten solche Veranstaltungen, wie die Infobörse für Frauen im März 2010, das 9. Kulturgruppentreffen anlässlich des Spargelfestes am 30. Mai in Herbsleben, den Deutschen Landfrauentag im Juni in Hannover und auch das 18. Thüringer Landfrauentreffen im September in Erfurt wahr.

Pressemitteilung vom 16. Juli 2010

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