Einsatzkräfte aus dem gesamten Landkreis probten Ernstfall
Bad Salzungen. Den Bevölkerungsschutz auch bei möglichen Gefahren abzusichern, das war das Ziel der diesjährigen Katastrophenschutzübung im Wartburgkreis. Rund 160 Einsatzkräfte und etwa vierzig Fahrzeuge waren daran beteiligt. Die Übungslage auf dem Gelände der Werratalkaserne Bad Salzungen ging dabei von einer wirklichkeitsnahen Simulation von realen Ereignissen aus.
An der Übung nahmen unter anderem die Katastrophenschutzeinheiten des DRK Bad Salzungen, die Sanitäts- und Betreuungsgruppe des DRK Eisenach und die technische Gruppe des ASB, Ärzte des Klinikums Bad Salzungen sowie die Feuerwehren Bad Salzungen, Eisenach, Mihla, Treffurt und Ruhla teil. Die technische Einsatzleitung lag in der Verantwortung von Kreisbrandinspektor Frank Uehling.
Durch die Bundeswehr wurde Unterstützung bei der Bereitstellung der Unfalldarsteller gewährt und technisches Equipment bereitgestellt. „Was wir hier testen, ist kein Spiel. Für den Ernstfall sind solche Übungen wichtig. Dann greifen Abläufe, wie wir sie hier und heute üben“, sagte Landrat Krebs während des Großeinsatzes. Zugleich bedankte er sich für die großartige Leistung, die die zumeist ehrenamtlich Tätigen in ihrer Arbeit zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger unseres Landkreises leisten. „Ihnen allen gebührt unser großer Dank“, so der Landrat zum Abschluss der Übung am Abend.
Pressemitteilung vom 16. Juli 2010