Treffurt
- Burgruine Normannstein
- sicherer baulicher Zustand der Ruine
- Übernachtungsmöglichkeit auf der Burg
- Gastronomie auf der Burg und im Ort
- Aussichtsturm
- ausgebaute Anfahrtsmöglichkeiten
Ende des 12. Jh. wurde die Burg erstmals urkundlich erwähnt. Einer der Burgherren war Friedrich II, ein Gefolgsmann des Thüringer Landgrafen Ludwig IV., den er auf einem Kreuzzug begleitete. Historiker sehen darin die treue Haltung zur Wartburg.
Die Burg durchlebte eine bewegte Geschichte. 1336 führten Fehden mit den Landgrafen aus Thüringen und Hessen zur Zerstörung der Burg. Die Sieger teilten das Eigentum unter sich auf. Zeugnisse der Dreiteilung nach der Zerstörung sind die drei Höfe der Burgvögte am Fuße des Burgberges an der nördlichen Peripherie des historischen Stadtkerns, der durch seine geschlossene Fachwerkbebauung beeindruckt. Der Hessische, der Mainzer und der Sachsenhof sind erhalten. Mitte des 15. Jh. wurden die Wettiner als Teilherren der Burg genannt. Im Westfälischen Frieden wurde Kurhessen Eigentümer und zu Beginn des 19. Jh. fiel alles, auch die Stadt, an Preußen.
In der Folge wurden eine Ausflugsgaststätte und Übernachtungsmöglichkeiten auf der Burg eingerichtet und die Außenanlage der Ruine für Besucher erschlossen.
Ebenso wie die Burgruine ist auch der denkmalgeschützte Stadtkern der Stadt Treffurt, die an der Fachwerkstraße liegt, ein sehenswertes Ausflugsziel. Besonders im Frühling, zur Kirschblüte, sollte man Zeit für ausgedehnte Touren auf gut erschlossenen Wegen rund um Treffurt einplanen. An der nahen Werra führt der Fernradweg Werratal vorüber.