Schloss Gerstungen in Gerstungen im Werratal westlich von Eisenach

Schloss Gerstungen, Foto: Gemeindeverwaltung Gerstungen
Schloss Gerstungen
Ältestes Mauerwerk unter dem Schlossbau, Foto: Thüringisches Landesamt für Denkmalschutz und Archäologie, Weimar, Fotoarchiv

Die Gründung der Siedlung haben Franken um 530 betrieben. Im 11. Jahrhundert wurde in Gerstungen Reichsgeschichte unter Heinrich IV. geschrieben. Mitte des 14. Jahrhunderts ist vom Bistum Fulda das Amt Gerstungen geschaffen worden. Später erwarb die Familie von Boyneburgk nach und nach alle Besitzungen. Das Schloss wurde im 17. und 18. Jahrhundert auf den Grundmauern der Wasserburg errichtet. Das Obergeschoss ist ein Fachwerkbau und stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1796.

Heute sind im Schloss das Heimatmuseum und eine umfangreiche Sammlung zur Geschichte der Region bis zur Gegenwart untergebracht.

Fachwerkhäuser, Kirche und Schloss verführen zu einem Rundgang durch den mittelalterlichen Kern Gerstungens. Das Wegenetz um Gerstungen ermöglicht Touren entlang der Werra, die sich zwischen Gerstungen und Lauchröden in einem großen Bogen hinziehen. Auf dem Fernradweg Werratal lassen sich Radtouren zwischen Lauchröden, Gerstungen und Oberellen, zurück nach Lauchröden zum Erlebnis gestalten. Im nahe gelegenen Untersuhl ist eine Rundkirche zu sehen, eine wirkliche Rarität, die nah und fern ihresgleichen sucht. In Sallmannshausen beginnt der Sallmannshäuser Rennsteig. Er führt vorbei an Marksuhl bis zum Rennsteig am Ruhlaer Häuschen.

Informationen zum Werratalmuseum im Schloss Gerstungen auf www.gerstungen.de und http://www.thueringen-tourismus.de/urlaub-hotel-reisen/werratalmuseum-im-schloss-gerstungen-134742.html