Burgruine Brandenburg im Werratal östlich von Lauchröden

Burgruine Brandenburg Foto: Peter Gerlach
Burgruine Brandenburg

Die Doppelburganlage wurde im 12. Jh. unter den Grafen von Brandenburg errichtet. Ihre Herren standen bei den Landgrafen der Wartburg im Dienst. 1306 erwarb Erfurt die Rechte auf die Burg. Sie hatte am westlichen Ausläufer des Thüringer Waldes und oberhalb der Werra militärische Funktion. Mit einer starken Mannschaft ausgestattet, wurde die Handelsstraße Frankfurt-Eisenach-Leipzig-Breslau überwacht. Die Besitzer wechselten häufig. 1895 ging die Burg an das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach.

Nach 1990 wurde die stark zerfallene Ruine mit Mitteln der Denkmalpflege und des Freistaates der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Von der Aussichtsplattform auf der Kemenate eröffnet sich für jedermann ein wunderschöner Blick ins Werratal. Jährlich finden auf der Brandenburg Mittelalterfeste und Konzerte statt.

Informationen zu Öffnungszeiten des Burgmuseums finden Sie auf der Website der Stiftung Thüringer Burgen und Schlösser.