Barockschloss und Fürstliches Schloss Geisa in der Thüringischen Rhön

Schloss Geisa Foto: Kraus GbR Dermbach
Schloss Geisa

Das Amtsgerichtsgebäude und das Schloss mit dem Rundbogentor gehen auf das 17. Jh. zurück. Vermutlich wurden Steine der Burg vom Rockenstuhl für den Bau verwandt. An Amtsgericht und Schloss finden wir die Wappen der Fürstäbte zu Fulda, von Drost und von Buttlar.

Das schlichte Schloss ist von Fürstabt von Schleifras um 1700 bis 1714 zum Jagdschloss ausgebaut worden.

Im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude sind heute das Heimatmuseum, das Grenzlandmuseum und die Artenschutzstation Rhön untergebracht.

In der näheren Umgebung der Stadt Geisa sind zahlreiche Wanderwege als Rundwanderexkursionen durch die markante Rhönlandschaft erschlossen. Der hinter dem Schloss vorbeiführende historische Lehrpfad Geisa-Rockenstuhl ist wohl der interessanteste. Hauptwanderwege aus dem Hessischen führen an Geisa vorbei in Richtung Kaltennordheim-Wernshausen oder Meiningen. Zwischen Geisa und Rasdorf befindet sich das Grenzmuseum "Point Alpha" als Mahn- und Gedenkstätte des Kalten Krieges.

Für Radwanderer hält das Ulstertal zwischen Philippsthal und der Landesgrenze bei Motzlar mit dem Ulstertal-Radweg den attraktivsten Radweg in Thüringen bereit. Auf einem Abzweig bei Buttlar gelangt der Radler vorbei am Ausflugsziel Sängerwiese bei Bermbach bis nach Niederoechsen, von wo aus er nach ausreichendem Rundblick über die Vulkankuppenlandschaft ins Feldatal hinabradeln kann.

Öffnungszeiten und weitere Informationen zum Schlossensemble Geisa finden sie unter www.rhoen.de sowie unter www.thueringen.info. Das Hotel im Schloss bietet gemeinsam mit dem Standesamt der Stadt Geisa Trauungen im Schloss an.