Kurzzeitkennzeichen / Rote Kennzeichen

Kurzzeitkennzeichen zur Überführung

Erforderliche Unterlagen:

  • gültiger Personalausweis, Reisepass mit Meldebescheinigung (nicht älter als 4 Wochen)
  • elektronische Versicherungsbestätigung für Kurzzeitkennzeichen (siebenstellige eVB-Nummer)
  • Vollmacht für Beauftragte und Ausweispapier
  • bei Firmen: Auszug aus dem Handelsregister und Gewerbeanmeldung
  • Technische Daten (z. B. CoC Übereinstimmungsbescheinigung oder Teil I) und gültiger HU Bericht - siehe Merkblatt Kurzzeit WAK  

Hinweis:

Ablaufdatum (5 Tage ab Erteilung) auf Kennzeichen, keine Rückgabe erforderlich

Merkblatt Kurzzeit WAK

Rote Kennzeichen zur wiederkehrenden betrieblichen Verwendung

Erforderliche Unterlagen:

  • Antrag mit ausführlicher Begründung des Bedarfs
  • Unbedenklichkeitsbescheinigung von Finanzamt und Krankenkasse
  • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebestätigung der Wohnsitzgemeinde
  • Gewerbeanmeldung
  • Handelsregisterauszug mit allen Nachträgen
  • elektronische Versicherungsbestätigung für rote Kennzeichen (siebenstellige eVB-Nummer)
  • Benennung eines verantwortlichen Mitarbeiters (bei juristischen Personen), wenn Sie selbst die Führung des Fahrzeugscheins und Fahrtenbuches nicht erledigen werden
  • Nachweis der Stellfläche des Gewerbes

Vorab sind bei der Gemeinde zu beantragen und mit einzureichen:

  • Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde

Hinweis:

  • bei Auflösung, Verkauf und Umfirmierung sind die roten Kennzeichen unaufgefordert zurückzugeben
  • Handelsregisternachträge, Standortverlagerungen sowie die Verlängerung der Gewerbeanmeldung sind unaufgefordert vorzulegen

Rote Oldtimerkennzeichen

Die Ausgabe eines roten Oldtimerkennzeichens ist einerseits an die Zuverlässigkeit des Halters, andererseits an das Alter und den Zustand des Fahrzeuges gebunden (Fahrzeug muss zum technischen Kulturgut zählen und die Erstzulassung muss vor 30 Jahren erfolgt sein).

Für die Beantragung eines roten Oldtimerkennzeichens werden folgende Unterlagen benötigt:

  • Schriftlicher Antrag mit ausführlicher Begründung des Bedarfs, aus dem ersichtlich ist, dass dem Halter die Bedeutung der Oldtimerkennzeichen und Rahmen, in denen sie benutzt werden können, bekannt ist. Zusätzlich müssen die zur Verfügung stehenden Stellplätze angegeben werden (Die Stellplätze dürfen sich nicht auf öffentlichen Verkehrsflächen befinden).
  • Original Fahrzeugpapiere
  • Nachweis über vorhandene Stellplätze bei zwei oder mehr Fahrzeugen
  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung (nicht älter als 4 Wochen)
  • Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde (ist beim zuständigen Einwohnermeldeamt zu beantragen)
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister (wird von der Kfz-Zulassung beantragt)
  • Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer zu Abruf) für rote Kennzeichen zur wiederkehrenden Verwendung für Oldtimer-Fahrzeuge
  • Gutachten nach § 23 StVZO von einer Kfz-Prüforganisation (DEKRA, TÜV) erforderlich
  • Sind keine Fahrzeugpapiere mehr vorhanden, ist unter Vorlage eines Kaufvertrages, Schenkung etc. mit dem schriftlichen Nachweis warum keine Versicherung mehr vorhanden sind bzw. bei wem sie abhanden gekommen sind, eine Ident-Nr. zu beantragen und durch die Kfz-Zulassung einzuleiten. Abfrage beim Kraftfahrt-Bundesamt wegen Unbedenklichkeit erfolgt durch die Kfz-Zulassungsbehörde

Hinweis:

  • Diese Kennzeichen sind nicht für den alltäglichen Gebrauch zugelassen.
  • Die Fahrzeuge müssen mindestens dreißig Jahre alt sein.
  • Es dürfen nur folgende Fahrten durchgeführt werden:

    • Teilnahme an Veranstaltungen, die der Darstellung von Oldtimer-Fahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen;
    • An- und Abfahrten zu diesen Veranstaltungen;
    • Prüfungsfahrten, Probefahrten, Überführungsfahrten;
    • Fahrten zum Zwecke der Reparatur oder Wartung;

  • Bei Zuteilung des roten Kennzeichens ist ein gültiger Personalausweis bzw. Reisepass mit neuester Meldebestätigung vorzulegen.