13.06.2018

Amerikanische Faulbrut bei Bienen in Wutha-Farnroda festgestellt

Am 11. Juni wurde in Wutha-Farnroda der Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut bei Bienen in zwei räumlich getrennten Bienenbeständen festgestellt. Das Veterinäramt des Wartburgkreises hat die Einrichtung eines Sperrbezirkes für das gesamte Gebiet der Gemeinde Wutha-Farnroda verfügt.

Für Bienenhalter innerhalb des Sperrbezirkes gelten damit besondere Auflagen:

  • die Besitzer von Bienenvölkern haben ihre Bienenbestände unverzüglich dem Landratsamt Wartburgkreis, Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt, unter der Angabe des Standortes und der Völkerzahl anzuzeigen.
  • Alle Bienenvölker im Sperrbezirk sind unverzüglich auf Amerikanische Faulbrut amtstierärztlich zu untersuchen. Diese Untersuchung ist frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker zu wiederholen. Die zweite Untersuchung ist entbehrlich, wenn sich bei der Untersuchung von Futterproben, die im Rahmen der ersten Untersuchung zusätzlich gezogen worden sind, keine Anhaltspunkte für Amerikanische Faulbrut ergeben.
  • Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.
  • Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.
  • Die Anordnung findet keine Anwendung auf Wachs, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, wenn sie an wachsverarbeitende Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses verfügen, unter der Kennzeichnung "Seuchenwachs" abgegeben werden und Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist.
  • Bienenvölker oder Bienen dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Den Wortlaut der Allgemeinverfügung können Sie hier einsehen.