17.01.2013
Von: Pressestelle

Auftaktgespräche zwischen Stadt und Kreis

Sondierungsgespräch zwischen Eisenach und dem Wartburgkreis zur Kreisfreiheit

Erstmals trafen sich heute der Landrat des Wartburgkreises Reinhard Krebs und Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf gemeinsam mit Vertretern der beiden Verwaltungen in Bad Salzungen zum Arbeitsgespräch zum Thema Kreisfreiheit.

Der Eisenacher Stadtrat hatte im vergangenen Jahr Katja Wolf damit beauftragt, die Einkreisung auf den Weg zu bringen. Die Aufgabe der Kreisfreiheit ist ebenfalls Bestandteil des Haushaltssicherungskonzeptes der Stadt. Beide - Landrat Reinhard Krebs und Oberbürgermeisterin Katja Wolf - hatten zu diesem Thema auch bereits mit Thüringens Innenminister Jörg Geibert gesprochen.

"Ich rechne mit Einsparungen in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro jährlich", sagt Katja Wolf. "Aber nur dann, wenn Eisenach als Große kreisangehörige Stadt in den Wartburgkreis eingekreist wird."

Landrat Reinhard Krebs betonte, dass sich der Wartburgkreis dem Ansinnen der Stadt Eisenach nicht verschließe. "Ohne Mandat des Kreistages kann ich jedoch nicht in konkrete Verhandlungen eintreten." Deshalb wird er in der Kreistagssitzung am 20. März dem Kreistag einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorlegen. Außerdem wird der Innenminister in einer der nächsten Sitzungen vor den Mitgliedern des Kreistages zur Einkreisung Eisenachs Stellung nehmen.

Das nächste Sondierungsgespräch zwischen Stadt und Kreis findet am 21. März in Eisenach statt.