Kunst im Lichthof des Landratsamtes Wartburgkreis

Kinder stellen Gemälde aus

Am Dienstag, 22. August um 16 Uhr wird im Landratsamt Wartburgkreis eine Ausstellung von Kinderbildern eröffnet.

Die farbenfrohen Kunstwerke entstanden in einem Malkurs  für Kinder ab vier ahren, der einmal wöchentlich  in der Stadt- und Kreisbibliothek unter Leitung der

Kunstpädagogin Anastassiya Koss stattfindet. In Gruppen von 4 bis 10 Kindern haben sich die jungen Künstler sich im Gestalten und der Malerei ausprobiert, Talente entdecken und weiterentwickelt. Die mit viel Spaß und Eifer entstandenen Werke können nun  vom 22. August bis zum 27. Oktober im Erdgeschoss des Landratsamtes in Bad Salzungen, Erzberger Alle 14 besichtigt werden.

Für die passende musikalische Umrahmung sorgen Schüler der Musikschule Wartburgkreis. Interessierte Bürgerinnen und Bürger und insbesondere Familien mit Kindern sind zur Eröffnung herzlich eingeladen.

 

Der Lichthof des Landratsamtes bietet Künstlern aus der Region die Möglichkeit, ihre Arbeiten in einem ansprechenden Ambiente einem breiten Publikum zu präsentieren.

Kunstausstellung im Landratsamt

Am Freitag, 7. Juli, wird um 19 Uhr im Landratsamt Wartburgkreis, Erzberger Allee 14 in Bad Salzungen im Lichthof (2. Etage) die Ausstellung „Akzente“ der Künstlerin Birgit Schwertling aus Bad Salzungen eröffnet.

Birgit Schwertling kam nach einer schweren Erkrankung in einer Rehaklinik zum Malen. Seither probierte sie sich an verschiedensten Techniken aus und es entstanden „Kabinettstücken“, welche bereits in der kleinen Galerie „Domäne“ zu sehen waren.

Inzwischen, nach einem weiteren Krankenhausaufenthalt, entstand mit naiver Malerei ein Kinderbuch, welches die Künstlerin zu Gunsten der regionalen Krebshilfe veräußert.

Jetzt hat Birgit Schwertling auch die Fotografie für sich entdeckt. Eigene Blickwinkel, verschiedene Lichtverhältnisse und list eigene Inspirationen lassen Gegenstände und Objekte in Licht und Schatten erscheinen, so wie es auch im Leben immer um Licht und Schatten geht.

Die Ausstellung „Akzente“ überrascht mit einem sehr vielseitigen Spektrum und lädt zum Verweilen ein.

Für die passende musikalische Umrahmung der Vernissage sorgen Schüler der Musikschule Wartburgkreis.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zur Eröffnung herzlich eingeladen.


Bianca Roitzsch stellt aus

 

Am Freitag, 21. April um 19 Uhr, wird im Landratsamt Wartburgkreis in Bad Salzungen eine Ausstellung der Künstlerin Bianka Roitzsch aus Frauensee eröffnet.

Bianca Roitzsch malt seit ihrer Kindheit. Beruflich bedingt und aus zeitlichen Gründen kam das Hobby eine ganze Zeit zu kurz. Nach einer schweren Krankheit widmete sie sich wieder intensiver der Kunst. Zum Tag des offenen Denkmals im September 2012 zeigte sie im Schloss ihres Heimatortes Frauensee ihre Arbeiten erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Die Ausstellung wurde ein großer Erfolg und bestärkte sie, weiterhin ihrer kreativen Tätigkeit nachzugehen.

Sie arbeitet in Acryl auf Leinwand in verschiedenen Größen,  je nach Wunsch des Kunden, mittels Spachteltechnik und mit verschiedenen Materialien wie Holz, Metall, Bauschaum, Glas und Spiegel. In ihren modern-abstrakten Bildern spiegeln sich unter anderem glückliche, aber auch traurige Begebenheiten aus ihrem Leben. „Das Malen und das Gestalten mit natürlichen Materialien war für mich Therapie und ist bis heute noch die beste Medizin. Beim Gestalten/Malen von Bildern kann ich abschalten und die Krankheit für kurze Zeit ganz vergessen“, sagt Roitzsch über ihre Arbeit.

Die Ausstellung kann vom 21. April bis 30. Juni in der Erzberger Allee 14, Bad Salzungen, im Lichthof (2. Etage)zu den Öffnungszeiten des Landratsamtes besucht werden.

Für die passende musikalische Umrahmung sorgt Elsa von Dohring mit zarten Harfenklängen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zur Eröffnung herzlich eingeladen.


Ausstellung: Philosophinnen - von der Antike bis zur Gegenwart

Eine spannende und aufschlussreiche Ausstellung über Philosophinnen von der Antike bis zur Gegenwart ist noch bis 31. März im landratsamt zu sehen. Anlass für die Ausstellung waren der diesjährige Weltfrauentag  und der Equal Pay Day und die aus diesen anstehenden Terminen resultierende Überlegung, mit welcher Art Veranstaltung man diese Tage am Besten würdigen könne. „Wir wollten nicht einfach Kaffeetrinken mit Röschen machen oder auf der Straße demonstrieren“, sagte die Gleichstellungsbeauftragte des Wartburgkreises, Monika Wagner zur Eröffnung. Und so war der Arbeitskreis Frauen der Stadt Eisenach und des Wartburgkreises  froh, als er auf diese Wanderausstellung „Philosophinnen von der Antike bis zur Gegenwart“ des Hallenser Frauenvereins Dornrosa e.V. stieß. Elke Prinz, die Ausstellungsmacherin hatte sich ursprünglich für eine Radiosendung mit dem Thema befasst und war sehr überrascht, festzustellen, dass sich bis 1993 in keinem einzigen Philosophielexikon Namen und Beiträge von Frauen finden ließen. „Man konnte den Eindruck gewinnen“, sagte sie zur Eröffnung, „Das Denken sei ein reines Privileg der Männer gewesen.“ Dass dem nicht so ist, beweist die von ihr recherchierte und konzipierte Ausstellung eindrucksvoll.

„Die Ausstellung will zeigen, dass Frauen schon immer philosophiert haben und in einem hohen Maß die Philosophiegeschichte durch das Entwickeln eigenwilliger Ideen und Formen beeinflusst haben. Sie macht deutlich, wie Frauen für ihre Rechte gekämpft haben und möchte allen Frauen und Mädchen Mut machen, sich aktuellen Herausforderungen zu stellen. Frauen werden in Deutschland immer noch schlechter bezahlt als Männer. Im Alter sind Frauen deshalb häufiger arm. Der Spagat zwischen Beruf und Familie belastet immer noch stärker die Frauen. Oft sind sie es, die in Teilzeit arbeiten, deshalb weniger Führungspositionen übernehmen können und öfter in schlechter bezahlten Berufen wie zum Beispiel als Verkäuferin oder als Pflegekraft tätig sind.“ Dagegen möchte die Gleichstellungsbeauftragte des Wartburgkreises, Monika Wagner mit der Ausstellung über die mutigen Philosophinnen der Geschichte ein Zeichen setzen und zur Diskussion über aktuelle Veränderungsmöglichkeiten anregen.


Wärmedämmung – Damals und Heute

Eröffnung der Ausstellung "Wärmedämmung - Damals und Heute", Foto: S. Blume

Am Donnerstag, 2. Februar wurde die aktuelle Ausstellung im Landratsamt Wartburgkreis rund um das Thema „Wärmedämmung“ eröffnet. Dabei ist unter anderem die Nachbildung einer Energiesparwand aus der Bronzezeit ausgestellt. Daran ist ersichtlich, wie vor 3.400 Jahren gelebt und gedämmt wurde. Es ist äußerst plausibel, dass die Wände damals schon gut dämmten: Bei unserem Klima hätte über lange Zeiten im Winter in den Hütten sonst Frost geherrscht.

Diese Qualität wurde erst 1995 mit der damaligen Wärmeschutzverordnung wieder erreicht. In den Jahrtausenden dazwischen war der Wärmeschutz der Wände schlechter. Vier- bis sechsmal schlechter bei der Fachwerkwand, die Vollziegelwand war immer noch dreimal schlechter als die bronzezeitliche Energiesparwand. Das zeigt: Bauen mit der Natur und nicht gegen sie führt bei unserem Klima zu einem guten Wärmeschutz.

„Wenn man in der Bronzezeit schon bei zehn Zentimeter Grasdämmstoff angelangt war, wie viel mehr können wir heute tun: Unsere Dämmstoffe sind haltbarer und dämmen besser, wir besitzen dauerhaftere Techniken, gute Werkzeuge und sehr gute Handwerker“, weiß Klaus Fey von der „Hessischen Energiespar-Aktion“ (HESA), die die Ausstellung zur Wärmedämmung im Rahmen eines Projekts des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung bereitgestellt hat.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung war Uwe Nenzel als HESA-Regionalpartner und Energieberater begehrter Ansprechpartner für zahlreiche Ratsuchende zum Thema Energieeinsparung. Den Abschluss des Eröffnungstages bildete um 17 Uhr ein Vortrag zu Möglichkeiten und Potentialen von Energiesparmaßnahmen sowie zu Fördermöglichkeiten bei der Gebäudesanierung.

Die Ausstellung wird noch bis zum 28. Februar im Mittelteil der 1. Etage des Landratsamtes zu sehen sein. Ebenso ist hier kostenloses Info-Material zu folgenden Themen erhältlich:

  • Die warme Wand
  • Typische Wände – typische Schwächen
  • Wärmedämmung zahlt sich aus
  • Wird das nicht zu dicht?
  • Schimmel in Gebäuden. Warum? Warum nicht?

Ausstellung "People & Faces"wird eröffnet

Am Mittwoch, 15. Februar, findet um 19 Uhr eine Ausstellungseröffnung im Lichthof des Landratsamtes Wartburgkreis statt.

Die Fotografin Nicole Herbst zeigt unter dem Motto "People & Faces" die facettenreiche Vielfalt von Gesichtern und Menschen.

Die Ausstellung kann bis zum 30. März besucht werden.

Geflohen, vertrieben – angekommen?

Auf dem Bild: Landrat Reinhard Krebs, Henrik Hug, Geschäftsführer Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Landesverband Thüringen und Stephan Panhans, Koordinator für Migration und Integration im Landratsamt Wartburgkreis. Foto: S. Blume

Im Rahmen der interkulturellen Woche, die noch bis zum 1. Oktober im Wartburgkreis stattfindet, ist seit Montag die Ausstellung „Geflohen, vertrieben – angekommen!?“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. in Bad Salzungen zu sehen. Die spannende Schau bietet im Erdgeschoss des Landratsamtes Wartburgkreis einen Gesamtüberblick zum Thema Gewaltmigration im 20. und 21. Jahrhundert. Dabei werden historische Begebenheiten in Bezug zur aktuellen Flüchtlingsproblematik gesetzt.

„Das ist eine mutige Ausstellung“, lobte Landrat Reinhard Krebs im Rahmen der Eröffnung. Denn der Vergleich der Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg mit der aktuellen Flüchtlingsbewegung sei nicht unumstritten. „Menschliches Leid aber ist vergleichbar, auch wenn es aus unterschiedlichen Gründen entstand“, so Krebs weiter. „Die Bilder, die Ende des letzten Jahres in den Medien zu sehen waren, erinnerten an die Trecks der Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg: Menschen, die ihre Heimat aus Angst vor Gewalt und Elend verlassen mussten und oft nicht mehr besaßen als sie am Leibe trugen; viele von ihnen hatten ihre Angehörigen verloren oder waren von den Kriegsereignissen traumatisiert.“

Die Ausstellung, die der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge aktuell im Landratsamt, aber auch an weiteren Orten in Thüringen zeigt, lässt sich von den Fragenstellungen der aktuellen Flüchtlingswelle leiten. Mit Blick in die Vergangenheit zeigt sie auf, wie Mechanismen der Gewaltmigration funktionieren, aber auch, wie die Opfer dort, wo sie ankommen, mit ihrer neuen Situation zurechtkommen. Ziel des historisch geprägten Teils der Ausstellung ist es, die Erinnerung an die Ereignisse der Flucht und Vertreibung der Deutschen von 1933 bis 1945/46 in einer europäischen Perspektive zu beleben.

Die Ausstellung ist insbesondere auch für Schulen geeignet. Zur Ausstellung gehören diverse Arbeitsblätter und Begleitmaterialien, mit denen sich Schüler Inhalte erschließen und diskutieren sowie Einzelaspekte vertiefen können. Diese Unterlagen können unter www.volksbund.de/thueringen angefordert werden.
Der Ausstellungsbesuch lässt sich noch thematisch mit der Fotoausstellung „With my eyes“ verbinden, die ebenfalls im Rahmen der interkulturellen Woche im Mehrgenerationenhaus Bad Salzungen eröffnet wurde und anhand von Portraitfotos Geschichten von Flüchtlingen aus unserer Region erzählt. Beide Ausstellungen werden bis Ende Oktober zu sehen sein.

Näheres finden Sie im Flyer zur Ausstellung.