Landschaftspflege mit Schafen und Ziegen im Grünen BandEin allzeit freies Sichtfeld im direkt an der Grenze gelegenen Geländestreifen war für die DDR-Grenzer wichtig. So wurde dieser Streifen regelmäßig offen gehalten und dafür gemäht, gelegentlich entbuscht und teilweise auch geeggt — nicht aber gedüngt. Als Folge dieser nicht auf Produktion gerichteten »Nutzung« hatten sich hier nährstoffarme und offene Lebensräume gebildet und erhalten, welche andernorts selten geworden waren. Der Grenzstreifen war auch zum Rückzugsgebiet für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten geworden.
Um den Wert des »Grünen Bandes« für die Natur zu erhalten, musste also eine Nutzung gefunden werden, mit der die Flächen offen gehalten wurden, die aber weiterhin sehr extensiv war und zum Beispiel auf Düngung verzichtete.
Fotos: Biedermann Die Führungsstelle (FÜSt)Der hier bei Wiesenfeld gelegene Beobachtungsturm war Sitz einer Führungsstelle, die die Überwachung des Grenzabschnittes verantwortlich übernahmen. Bis zu sechs Soldaten hatten hier Wachdienst. Der Beobachtungsturm verfügte über Strom- und Telefonanschlüsse, umfangreiche Überwachungstechnik und große Suchscheinwerfer. Auch Signale vom Grenzsignalzaun kamen hier an. Nähere Informationen zur Führungsstelle (FÜSt) und dem Kolonnenweg (KW) bei Wiesenfeld finden Sie auf den Infotafeln »Grenzlehrpfad POINT ALPHA«. |
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Information www.rhoen.de Einkehrmöglichkeiten
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Legende
Naturschutzgebiete (NSG)
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Kartengrundlage: TK25 N, Veröffentlichung gemäß Vereinbarung vom 10.05.2000 zwischen TLVermA und TMLNU