Bahnhof „Wenigentaft – Mansbach”

historische Aufnahme vom Bahnhof Wenigentaft Der Bahnhof Wenigentaft – Mansbach entwickelte sich bis 1917 zu einem kleinen Eisenbahnknoten. Die 200-Seelen-Gemeinde Wenigentaft erlangte einen überregionalen Bekanntheitsgrad, der ohne Eisenbahnanschluss nie zu Stande gekommen wäre. Nach dem 2.Weltkrieg wurde der Bahnhof stillgelegt und die Gleis- und Signalanlagen der ehemaligen Strecken Vacha – Motzlar und Wenigentaft – Masbach – Oechsen bis zum Spätsommer 1953 demontiert und von der Sowjetunion als Reparationsgut beansprucht. Vom Bahnhof Wenigentaft - Mansbach fuhren Züge in Richtung Vacha, Hünfeld und Geisa. Die Gebäude des Bahnhofes und der Oechsenbahn sind heute noch in teilweise schlechtem Zustand vorhanden.

Wasserturm

Sprengung des Wasserturms
Foto: Lauterbach /
Bildarchiv Michael Knauf

Der Wasserturm diente als Sammelstelle für Altglas und Altpapier. Er wurde nicht wegen Baufälligkeit gesprengt, sondern weil er eventuell als Beobachtungspunkt für Republikflüchtige dienen könnte. Die Ziegelsteine wurden der Volkswirtschaft wieder zugeführt und zum Hausbau wiederverwendet. Die örtliche Baubrigade bereitete die Sprenglöcher vor.



Sperranlagen

Wenigentaft lag zu DDR-Zeiten im 500 m Schutzstreifen. Da befürchtet wurde, dass die Gewässer zur Flucht genutzt werden könnten, wurden Sperranlagen gebaut. Diese Anlagen wurden nur bei Hochwasser- und Überflutungsgefahr durch die Armee geöffnet.

Startseite

historische Aufnahme vom Bahnhof Wenigentaft

Einkehrmöglichkeit
in Wenigentaft




Weiter nach Norden

Ulstersack


Weiter nach Süden

Buttlar

Karte Wenigentaft

Legende

  1. ehem. Bahnkörper
  2. ehem. Wohnhäuser Fam. Schumacher und Reuther
  3. ehem. Ziegelei Wenigentaft / geschleift
  4. ehem. Bahnhof Wenigentaft
  5. Fortsetzung als Grenzlehrpfad in Richtung Grenzmuseum Point Alpha

Naturschutzgebiet (NSG)
Ulster

Impressum

Kartengrundlage: TK25 N, Veröffentlichung gemäß Vereinbarung vom 10.05.2000 zwischen TLVermA und TMLNU