Grenzverlauf im Ulstersack

Die Grenze zu Thüringen, frühere DDR-Grenze, wurde im Bereich Pferdsdorf, Wenigentaft und Hohenroda durch die Besonderheit des sogenannten Ulstersackes geprägt. In diesem Bereich verlief die Grenze mit dem Flusslauf der Ulster und bildete einen Sack, der für die westliche Seite nur durch eine Engstelle zu begehen und zu befahren war. Nur die Beamten des Bundesgrenzschutzes und die Landwirte, die die Wiesen pflegten, gelangten dorthin. Innerhalb dieses jetzigen Schutzstreifens fanden eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten einen günstigen Lebensraum.

Grenzverlauf bei Ulstersack
Mit freundlicher Genehmigung der Gemeinde Hohenroda

Grenzsteine

Aus dem 18. Jahrhundert stammen die Grenzsteine, die auf der Ostseite den hessischen Löwen mit den Buchstaben AV (Amt Vacha) tragen und auf der Westseite das Allianzwappen der Reichsritter von Mansbach (geständertes Wappen) und der von Geyso (Mondsichel mit Stern). Ab 1867 wurden die Grenzsteine durchnummeriert und teilweise neue Steine gesetzt. Auf der hessischen Seite wurde KP für Königreich Preußen ausgeschlagen, auf der thüringischen Seite GSW für Großherzogtum Sachsen - Weimar. Der Stein 631 ist auch der 631ste vom Dreiländereck Bayern, Hessen, Thüringen aus gerechnet.

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Grenzsteine bei Ulstersack

Einkehr- und Über- nachtungsmöglichkeiten
in Pferdsdorf, Oberbreitzbach, Unterbreizbach und Wenigentaft (nur Einkehr)



Weiter nach Norden

Glaamer Grund


Weiter nach Süden

Wenigentaft

Karte Ulstersack

Legende

  1. ehem. Bahnhof Pferdsdorf
  2. ehem. Bahnkörper
  3. ehem. Grenzturm
  4. markante Grenzsteine
  5. ehem. Ziegelei Wenigentaft / geschleift
  6. ehem. Bahnhof Wenigentaft
  7. ehem. Wohnhäuser Fam. Schumacher und Reuther

Naturschutzgebiet (NSG)
Ulster

Impressum

Kartengrundlage: TK25 N, Veröffentlichung gemäß Vereinbarung vom 10.05.2000 zwischen TLVermA und TMLNU