Schwarzer Stock
Der DiebspfadDer Diebspfad nahm seinen Anfang im Burgholz (gegenüber Heimboldshausen) und führte über den Schwarzen Stock, das Vitzeröder Kreuz, die Geschworene Eiche, das Lehnhaus bis nach Wünschensuhl. Urkundlich erscheint er 1499 nördlich von Frauensee als Diebessteg; 1526 als Diebspfad. Sein Namensursprung dürfte im Althochdeutschen liegen. Diot bedeutet Volk. Es konnte also jedermann den Weg benutzen. Schon 786 wird gerade der Bereich nördlich Frauensee als popularem plateam - als volkstümliche Straße - bezeichnet. Erst als im späten Mittelalter die Fürsten ihre Geleitsrechte für die Kaufleute von der Tatsache abhängig machten, dass diese bestimmte Straßen und Wege benutzen mussten, wurde dieser alte Weg verboten. Jene, die ihn dennoch benutzten, waren Diebe, denn sie stahlen der Obrigkeit den zustehenden Geldbetrag. |
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Legende
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Kartengrundlage: TK25 N, Veröffentlichung gemäß Vereinbarung vom 10.05.2000 zwischen TLVermA und TMLNU