NeustädtAn der Stelle der Schautafel stand einst eine Buche, in deren Rinde eine Kirche eingeritzt war. Ein Schäfer habe in der Waldeinsamkeit gleichzeitig das Geläut aus mehreren Dörfern gehört. Von hier lohnt sich der Aufstieg zum wenig entfernten Wartburgblick. Das Landschaftsbild ist beeindruckend und geschichtlich aussagekräftig. In stolzer Höhe sehen wir die Residenz der Landgrafen, die in Thüringen die höhere Gewalt ausübten, darunter die Brandenburg als Vasallenlehen; die Brandenburger hatten das Burggrafenamt auf der Wartburg inne.
Dem Namen nach haben einmal Köhler im Tal gearbeitet. Deutlichere Spuren hinterließen Glasbrenner, deren Hütte sich unterhalb dieser Höhe befand. Familien, welche dieses Gewerbe betrieben, hüteten das Fachwissen als strenges Geheimnis. Deren Handwerk verbrauchte viel Holz, was die Ausplünderung ganzer Waldbereiche zur Folge hatte. Dann zogen sie weiter. Rundwanderweg
Nunmehr wendet sich der Weg. Zunächst zieht der Dorfplatz in Neustädt mit dem Ziehbrunnen die Aufmerksamkeit auf sich. Wenn man die Autobahn unterquert hat, wird man sogleich vom Wald aufgenommen. Der schön gelegene Neustädter Festplatz bietet eine Möglichkeit zur Rast. Das Plätschern des dort aus der Tiefe des Forstes zum Dorf fließenden Baches geleitet sicher zum Anstieg hinauf zum Ausgangspunkt. |
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Einkehr- und Über- nachtungsmöglichkeiten Weiter nach Norden Weiter nach Süden |
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Legende
Naturschutzgebiet (NSG) Wasserwandern auf der Werra von Vacha nach Treffurt |
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Kartengrundlage: TK25 N, Veröffentlichung gemäß Vereinbarung vom 10.05.2000 zwischen TLVermA und TMLNU