Verschwundene OrtsteileMit der Geschichte der innerdeutschen Grenze ist für viele Menschen auch der Verlust an Heimat verbunden. Auch in der Rhön wurden vom ehemaligen DDR-Regime Siedlungen geschleift, die in der Nähe des Grenzverlaufs lagen: Zur »Gewährleistung der Sicherheit im Grenzgebiet« wurde im September 1972 der Motzlarer Ortsteil Langwinden von den Grenztruppen dem Erdboden gleichgemacht. Die Familien Claus, Fuß und Hahn verloren hier mit den schönen Bauernhöfen ihre Heimat. Ihnen wurden neue Wohnstätten in Motzlar und Geisa zugewiesen. Familie Claus zog dann nach Waltershausen weiter. Geschleifte Höfe![]() histor. Foto: privat Das Schicksal dieser Familien steht stellvertretend für weitere Bewohner von Gehöften in der Thüringer Rhön: Der Fischerhof bei Borsch wurde nach Vertreibung der Besitzer 1952 von den SED-Machthabern 1954 vollständig nieder gerissen, wahrscheinlich das erste Opfer im Geisaer Amt, der noch viele folgten: Z.B. das Waldhaus, der Kohlbachshof, das Pirschhaus am Roßberg, der Weidhof, der Seeleshof bei Walkes, die Schlehmühle, der Jakobshof und der Wassermannshof bei Spahl. ![]() Foto: J. Vogt Die Erinnerung an dieses Unrecht soll nicht nur in den betroffenen Familien aufrechterhalten werden. Informationstafeln weisen heute auf die geschleiften Höfe von Langwinden und den Fischerhof bei Borsch hin, die auf Initiative des Rhönklubs im August 1994 aufgestellt wurden. Ehemalige Grenzanlagen in der Ulster zwischen Hessen und Thüringen
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Tourist-Information Stadt Tann
Fon 06682 - 9611-11 u. -12 Grenzinformationsstelle
Rhönhalle Tann Einkehr- und Über- nachtungsmöglichkeiten
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Legende 3.
Museum
6.
Ulsterweg
7.
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Naturschutzgebiete (NSG)
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Kartengrundlage: TK25 N, Veröffentlichung gemäß Vereinbarung vom 10.05.2000 zwischen TLVermA und TMLNU