Dreiherrenstein
Faszination Naturschutzgebiet
Mertelstal-Heldrastein und Umgebung
Während der Zeit der Teilung Deutschlands und des Bestehens der beiden
deutschen Staaten verlor der Heldrastein und seine Umgebung immer mehr von
seiner wunderbaren abwechslungsreichen Pflanzen- und Tierwelt. Die
Grenzanlagen und die intensive hemmungslose Bearbeitung des Grenzstreifens
mit Unkrautvernichtungsmitteln hinterließen grausame und vernichtende Spuren
bei Tieren und Pflanzen. Nach dem Abbau der Grenzanlagen kam die
Artenvielfalt zurück. Auch die Natur nahm die Vereinigung der Deutschen
freudig an.
Seltene Tiere kehren zurück
Nachdem sich die Natur im ehemaligen Grenzstreifen seit 1989 immer mehr regenerieren
konnte, sind viele Tierarten in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Seit Jahren brütet der Wanderfalke
wieder regelmäßig in der Felswand unterhalb des Heldrasteins. Auf den Wiesen im Werratal sind
Weiß- und Schwarzstörche zu sehen. Der Uhu, der Wespenbussard, der Zwergtaucher, der
Graureiher und viele andere Vogelarten können in der Umgebung des Heldrasteins beobachtet
werden. Besonders erfreulich ist die Rückkehr der Wildkatze und des Luchses.
Abwechslungsreiche Landschaft

Foto: O.Töpfer
Der ehemalige Grenzstreifen hat sich in den letzten 15 Jahren wunderbar erholt und ist zu
einer ökologischen Fundgrube geworden. Er ist eine Bereicherung in der wunderschönen
Landschaft rund um den Heldrastein als Mittelpunkt. Der Dreiherrenstein, die
ehemalige Sandgrube in der Gemarkung Rambach als geologisches Naturdenkmal,
die Hüneburg als archäologisches Naturdenkmal und das länderübergreifende
Naturschutzgebiet in der Werraaue sind weitere landschaftliche Sehenswürdigkeiten.