Der Dankmarshäuser Rhäden
Rhädennutzung im Einklang mit der NaturHier kam nach der Wende wieder zusammen, was zusammen gehört. Diese urwüchsige Landschaft forderte schon immer den Gemeinschaftsgeist der angrenzenden Dörfer. War es in der Vergangenheit das Ziel der Trockenlegung und Nutzung für die Landwirtschaft, so ist es heute der Schutz der Natur. 40 Jahre Rhäden Ost und Rhäden WestDoch die Schrecken der jüngsten Vergangenheit sind noch nicht vergessen, die Teilung unseres Vaterlandes und auch des Rhädens in Ost und West. Die Grenze, ausgebaut mit einem Minengürtel, zerschnitt dieses Gebiet. Zwei junge Menschen mussten ihre Fluchtversuche hier mit ihrem Leben bezahlen.
Ehemalige Mühlen, die der Grenzziehung zum Opfer fielen
Der kaum nachvollziehbare Grenzverlauf in diesem Gebiet hat in der Jahrhunderte alten Geschichte immer wieder zu Verwirrungen und Streitigkeiten geführt, die oft nur auf höchster Regierungsebene bereinigt werden konnten. Beispiele gibt es viele, doch keine Generation hat unter einer Grenzziehung so gelitten wie die gegenwärtige. So gehörten die jetzt hessischen Gemeinden Kleinensee, Bosserode und Raßdorf
bis 1733 zu Thüringen, ihre Zugehörigkeit zur Evangelisch-Lutherischen
Kirche in Thüringen wurde erst nach der Wiedervereinigung offiziell beendet.
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Einkehr- und Über- nachtungsmöglichkeiten Weiter nach Norden Weiter nach Süden |
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Legende
Naturschutzgebiet (NSG) |
Kartengrundlage: TK25 N, Veröffentlichung gemäß Vereinbarung vom 10.05.2000 zwischen TLVermA und TMLNU