An der Bundesstraße B84

Die B84 bei Buttlar Die B84 ist in diesem Bereich Teil einer alten Handelsstraße. Aus dieser entwickelte sich später die Fernverbindung, die heute noch Frankfurt-Leipziger Straße genannt wird. Sie gilt als die bedeutendste Verkehrsader der Region. Besondere Bedeutung erhielt sie in der Zeit der napoleonischen Kriege und der französischen Fremdherrschaft 1806–1813. Mit dem Aufbau der Grenzsperranlagen durfte die Straße für den öffentlichen Verkehr nicht mehr genutzt werden. Man errichtete hier wegen der günstigen Lage unter anderem den ersten viereckigen Beobachtungsturm der DDR-Grenztruppen. Dieser wurde Experimentalbau genannt und ist — wie man sieht — noch erhalten geblieben.

Grenzanlagen bei Buttlar
Fotos: Winfried Möller, Rasdorf

Unweit der Grenze in Richtung Buttlar wurde 1956 in Ausübung seines Dienstes der Gefreite der Deutschen Grenzpolizei Waldemar Estel von einem Spanier erschossen. Diese Tat konnte nie ganz aufgeklärt werden.

Der Fall der Berliner Mauer war der Beginn einer Serie von Grenzöffnungen, die auch im ehemaligen Geisaer Amt ihre Fortsetzung erlebte. Entsprechend der besonderen Wichtung hatte der Übergang zwischen Buttlar und Rasdorf/ Grüsselbach auf der Frankfurt-Leipziger Straße erste Priorität. Gegen 6.00 Uhr am Morgen des 18. November 1989 wurde hier die Grenze geöffnet. Es entstand eine Grenzübergangsstelle (GÜSt) für den Fahrzeugverkehr. Doch diese Einrichtung hatte im Zuge der weiteren Ereignisse nur eine kurze Lebensdauer.

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Einkehrmöglichkeiten
in Buttlar, Grüsselbach, Geisa, Borsch und Rasdorf




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Karte Buttlar mit Grenzlehrpfad Point Alpha

Legende

  1. Ehemaliger Grenzturm
  2. Geschleifte Hofstelle
  3. Museum
  4. Grenzlehrpfad »Point Alpha«
  5. Ulstertalradweg
  6. Ulsterweg

Naturschutzgebiete (NSG)

  1. Ulster
  2. Buchenberg
  3. Standorfsberg
  4. Auewäldchen
  5. Rasdorfer Berg

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Kartengrundlage: TK25 N, Veröffentlichung gemäß Vereinbarung vom 10.05.2000 zwischen TLVermA und TMLNU